Jeremia 51

51 So : Siehe, ich wider gegen die, welche im meiner Widersacher , einen verderbenden .

2 ich sende nach , die es worfeln und sein ausleeren ; denn werden ringsumher wider dasselbe sein am des .

3Der Schütze spanne seinen gegen den, der da spannt, und gegen den, der in seinem erhebt; und schonet seiner , vertilget sein ganzes Kriegsheer!

4Und sollen im der und Durchbohrte auf seinen Straßen.

5Denn nicht verwitwet ist noch von seinem , von der ; denn jener ist wegen des .

6Fliehet hinaus und rettet jeder sein , werdet nicht vertilgt wegen seiner ! Denn es die der : Was es getan hat, ihm.

7 war ein in der , der die ganze berauschte; von seinem Weine haben die Nationen , darum sind die Nationen rasend .

8 gefallen und zertrümmert. Jammert über dasselbe! für seinen ; vielleicht wird es geheilt !

9" Wir haben wollen, aber es nicht genesen. Verlasset es laßt uns jeder in sein ; denn sein bis an den und erhebt sich bis zu den . "

10Jehova unsere Gerechtigkeiten ans Licht ; kommt laßt uns in die Tat Jehovas, unseres .

11Schärfet die , fasset den Schild! Jehova hat den der von ; denn wider ein , es zu ; denn es ist die Jehovas, die seines .

12Erhebet das gegen von hin, verschärfet die Bewachung, stellet Wächter , die Hinterhalte! Denn wie es vorgenommen, also führt aus, was er über die Bewohner von .

13Die du an , reich an bist, ist , das Maß deines Raubes.

14 bei sich geschworen: Habe ich dich auch mit gefüllt wie mit Heuschrecken, so wird man doch Triumphgeschrei über dich anstimmen!

15Er die durch seine , den Erdkreis festgestellt durch seine und die ausgespannt durch seine Einsicht.

16Wenn beim Schalle des Donners Wasserrauschen am bewirkt Dünste läßt vom der , zum macht den herausführt seinen - -:

17Dumm jeder , ohne ; beschämt wird jeder über das Götzenbild; denn sein gegossenes ist , und kein ist in ihnen.

18 sind sie, des Gespöttes: zur ihrer gehen sie zu Grunde.

19 ist nicht wie diese; denn er ist es, der das All gebildet und den seines ; der ist sein .

20Du bist mir ein Streithammer, eine ; mit dir ich Nationen, und mit dir zerstöre ich ;

21und mit dir ich das und seinen , und mit dir ich den und seinen Lenker;

22und mit dir ich und , und mit dir ich Greis und , und mit dir ich und ;

23und mit dir ich den und seine , und mit dir ich den Ackersmann und sein Gespann, und mit dir ich und Statthalter.

24Und ich und allen Bewohnern Chaldäas all , das sie an verübt haben, vor euren , .

25Siehe, ich will an dich, , du des , der die ganze ; ich will meine wider dich und dich von dem hinabwälzen und dich zu einem verbrannten ,

26so daß man von dir weder noch kann; denn eine Wüstenei sollst du sein, .

27Erhebet im , stoßet in die unter den Nationen! Weihet Nationen wider dasselbe, rufet wider dasselbe die , Aschkenas herbei; bestellet Kriegsoberste wider dasselbe, lasset heraufziehen furchtbare Heuschrecken!

28Weihet Nationen wider dasselbe, die von , dessen und alle seine Statthalter und ganze ihrer !

29Da erbebt erzittert ; denn die erfüllen wider , um das zu einer Wüste zu , ohne Bewohner.

30 haben aufgehört zu , sitzen in den Bergfesten; versiegt ihre , sie sind zu geworden; man hat ihre angezündet, ihre sind .

31Ein dem anderen , und der Bote dem Boten, um dem von die zu bringen, daß seine von allen Seiten her eingenommen ist.

32 die Übergänge besetzt, und die hat man mit ausgebrannt, und die sind erschrocken. -

33Denn so der Heerscharen, der : Die wie eine , zur , da man stampft; noch um ein , so wird die der für sie .

34Nebukadrezar, der von , hat mich , hat mich vernichtet, hat mich hingestellt als ein ; er mich wie ein Ungeheuer, seinen mit meinen Leckerbissen, stieß mich fort.

35 an mir begangene Gewalttat mein komme über -spreche Bewohnerin von mein über die Bewohner von ! Spreche .

36Darum also: Siehe, will deine Rechtssache führen und deine vollziehen, und ich werde sein und seine Quelle versiegen .

37 soll zum , zur der , zum Entsetzen und zum Gezisch werden, ohne Bewohner.

38Sie allzumal wie junge , knurren wie die der Löwinnen.

39Wenn erhitzt sind, richte ich ihnen ein Trinkgelage an und berausche sie, daß sie , und entschlafen zu und nicht mehr erwachen, .

40Gleich Fettschafen, gleich samt stürze ich sie zur Schlachtung. -

41 ist Scheschak , erobert der der ganzen ! Wie ist zum Entsetzen geworden unter den Nationen!

42Das ist heraufgestiegen über ; mit seiner Brausen ist es .

43Seine zur geworden, ein dürres eine Steppe, ein , worin , und welches kein zieht.

44Und werde den zu und seinem Maule herausnehmen, was er verschlungen hat; und nicht mehr sollen Nationen zu ihm strömen. Auch gefallen.

45Ziehet ihm hinaus, mein , rettet jeder sein vor der Glut des !

46 daß euer zaghaft , und ihr fürchtet vor dem Gerüchte, welches im vernommen wird! Denn in dem einen dieses , und in dem nachher jenes und Gewalttat im , Herrscher gegen Herrscher.

47Darum siehe, , da ich die geschnitzten heimsuchen werde; und sein ganzes beschämt , und alle seine werden seiner Mitte .

48 und , und alles, was in ihnen ist, werden jubeln über ; denn von Norden her ihm die Verwüster, .

49 darauf ausging, daß , also werden wegen der ganzen . -

50Ihr dem Entronnenen, gehet, bleibet ! aus der , und komme in den Sinn! -

51Wir sind beschämt worden, denn wir haben Verhöhnung gehört; unser ; denn sind über die des . -

52Darum siehe, , , da ich seine geschnitzten werde; und tödlich Verwundete werden ächzen in seinem ganzen .

53Wenn auch bis zum hinaufstiege und die seiner befestigte, von mir aus werden ihm Verwüster , .

54Horch! Ein aus , und Zertrümmerung von dem der her.

55Denn tilgt aus demselben das laute Getöse; es seine Wogen wie , es das Geräusch ihres Getöses.

56Denn über dasselbe, über , kommt ein Verwüster; und seine werden gefangen, ihre . Denn ein der ist , gewißlich .

57Und ich berausche seine und seine , seine und seine Statthalter und seine , daß entschlafen zu und nicht mehr erwachen, der , der Heerscharen ist sein .

58 der Heerscharen: Die von , die breiten, gänzlich geschleift und seine mit verbrannt . Und so mühen sich vergebens ab, und Völkerschaften fürs , und ermatten.

59Das , welches der , dem Nerijas, des Machsejas, , als mit , dem von , im seiner Regierung nach ; und war Reisemarschall.

60Und in all , welches über sollte, alle diese Worte, welche gegen geschrieben .

61Und zu : Wenn du nach , so zu und alle diese , und sprich:

62, gegen diesen geredet, daß du ihn ausrotten werdest, so daß kein Bewohner mehr darin , weder noch , sondern daß zu Wüsteneien solle.

63Und es soll geschehen, wenn du dieses zu Ende , so einen daran und es mitten den

64und : Also versinken und wieder emporkommen wegen des , welches ich über dasselbe ; und erliegen. Bis hierher die Jeremias.

51 der : , ich und die, die im meiner Eig. in „leb kamai“, das, durch eine künstliche Buchstabenversetzung des Wortes Kasdim, das Land Chaldäa bezeichnen soll. S. d. Anm. zu Kap. 25,26 , einen O. den Geist eines Verderbers; vergl. V. 11.

2Und ich nach , die es O. zerstreuen und sein werden; sie werden dasselbe am des .

3Der seinen den, der , und den, der sich in seinem . Und seiner , sein !

4Und sollen im der und auf seinen .

5 ist noch seinem , dem der ; jener ist des .

6 und sein , werdet wegen seiner O. für seine O. Schuld! ist die der des : Was es hat, er ihm.

7 war ein in der des , der die ; seinem haben die , sind die geworden.

8 ist und . dasselbe! für seinen ; wird es werden!

9„Wir haben wollen, aber es ist . es und lasst uns in sein ; sein an den und sich zu den .

10Der hat unsere ; und lasst uns in die des , unseres .

11 die , den ! Der hat den der von ; ist sein Vornehmen, es zu ; ist die des , die seines .

12 das die von hin, die O. die Belagerung, , die ! der es sich , er , er die von hat.

13Die du , an bist, dein ist , das deines .

14Der der hat bei sich : Habe ich dich mit wie mit , wird man doch O. den Kriegsruf dich !

15Er Vergl. Kap. 10,12 usw., auch bezüglich der Anmerkungen hat die durch seine , den durch seine und die durch seine .

16Wenn er beim des Donners am und lässt der , zum und den seinen –:

17 wird , ; wird das Götzenbild; sein ist , und ist in ihnen.

18 sind , ein des : Zur ihrer sie .

19 ist wie ; er ist es, das hat und den seines Viell. ist zu l. wie Kap. 10,16; der ist sein .

20 bist mir ein , eine ; und mit dir ich , und mit dir ich ;

21und mit dir ich das und seinen , und mit dir ich den und seinen Eig. und den darauf Fahrenden;

22und mit dir ich und , und mit dir ich und , und mit dir ich und ;

23und mit dir ich den und seine , und mit dir ich den Ackersmann und sein , und mit dir ich und .

24Und ich will und ihr , sie an haben, vor euren , der .

25, ich will dich, der , du des , der die hat; und ich will meine dich und dich dem und dich zu einem ,

26so dass man dir noch kann; eine Eig. ewige Wüsteneien sollst du , der .

27 das Panier im , die unter den ! dasselbe, dasselbe die , Ein Name von Armenien und eine Landschaft in der Nähe von Armenien ; Der Sinn des nur hier und Nahum 3,17 vorkommenden nichthebräischen Wortes ist unsicher dasselbe, lasst wie And.: borstige !

28 dasselbe, die von , dessen und seine Statthalter und das ihrer Eig. seiner, d.i. des obersten Königs der Meder !

29Da und die ; die des sich , um das zu einer zu , .

30 haben zu , sie in den ; ist ihre , sie sind zu Frauen ; man hat ihre , ihre sind .

31Ein dem Eig. entgegen einem Läufer, d.h. sie kommen von allen Seiten her, und der dem , um dem von die zu , seine allen her ist.

32Und die sind , und die hat man mit , und die Kriegsmänner sind .

33 der der , der : Die ist wie eine zur , da man sie ; eine Zeit, so wird die der für sie .

34, der von , hat mich , hat mich , hat mich als ein d.h. zum leeren Gefäß (menschenleer) gemacht; er mich wie ein , seinen mit meinen , mich .

35Die an mir begangene und mein komme !, die von und mein die von !, .

36 der : , ich will deine und deine , und ich werde sein den Euphrat und seine .

37Und soll zum , zur der , zum und zum , .

38Sie allzumal wie , wie die der .

39Wenn sie sind, ich ihnen ein und sie, sie und zu und mehr , der .

40Gleich , gleich ich sie zur .

41 ist S. die Anm. zu Kap. 25,26 , und der der ! ist zum geworden unter den !

42Das ist ; mit seiner ist es .

43Seine sind zur , ein und eine , ein , worin und .

44Und ich werde den in und seinem , was er hat; und sollen ihm . ist .

45 , mein , und sein der Glut des Zorns des !

46Und euer werde und ihr euch nicht vor dem , das im wird! Denn in dem einen dieses und in dem nachher jenes , und im O. auf der Erde, .

47 , , da ich die werde; und sein wird werden, und seine werden seiner .

48Und und und , in ist, werden ; her ihm die , der .

49 darauf ausging, dass , werden wegen der .

50Ihr , , ! Gedenkt des der , und euch den !

51Wir sind worden, wir haben ; hat unser ; sind die des des O. in die Heiligtümer eingedrungen.

52 , , der , da ich seine werde; und werden in seinem .

53 auch bis zum die seiner , aus werden ihm , der .

54! Ein , und von dem der her.

55 der und aus demselben das ; und es seine wie , es das ihres .

56 dasselbe, , ein ; und seine werden , ihre sind . ein El der ist der , er wird erstatten.

57Und ich seine und seine , seine und seine und seine , dass sie zu und mehr , der , der ist sein .

58 der der : Die von , die , sollen gänzlich und seine mit werden. – Und so sich , und fürs , und sie .

59Das , der , dem , des , , als er , dem von , im 4. seiner nach ; und war W. Fürst des Ruheortes.

60Und das , sollte, , die sind.

61Und : Wenn du nach , so zu und

62und : , hast , dass du ihn wirst, so dass mehr darin , , dass er zu solle.

63Und es soll , wenn du zu hast, so einen und es den

64und : wird und wieder des , dasselbe ; und sie werden .
die .

51 So spricht der HERR: Siehe, ich will einen scharfen Wind erwecken wider Babel und wider ihre Einwohner, die sich wider mich gesetzt haben.

2Ich will auch Worfler gen Babel schicken, die sie worfeln sollen und ihr Land ausfegen, die allenthalben um sie sein werden am Tage ihres Unglücks;

3denn ihre Schützen werden nicht schießen, und ihre Geharnischten werden sich nicht wehren können. So verschont nun ihre junge Mannschaft nicht, verbannet all ihr Heer,

4daß die Erschlagenen daliegen im Lande der Chaldäer und die Erstochenen auf ihren Gassen!

5Denn Israel und Juda sollen nicht Witwen von ihrem Gott, dem HERRN Zebaoth, gelassen werden. Denn jener Land hat sich hoch verschuldet am Heiligen in Israel.

6Fliehet aus Babel, damit ein jeglicher seine Seele errette, daß ihr nicht untergeht in ihrer Missetat! Denn dies ist die Zeit der Rache des HERRN, der ein Vergelter ist und will ihnen bezahlen.

7Ein goldener Kelch, der alle Welt trunken gemacht hat, war Babel in der Hand des HERRN; alle Heiden haben von ihrem Wein getrunken, darum sind die Heiden so toll geworden.

8Wie plötzlich ist Babel gefallen und zerschmettert! Heulet über sie, nehmet auch Salbe zu ihren Wunden, ob sie vielleicht möchte heil werden!

9Wir heilen Babel; aber sie will nicht heil werden. So laßt sie fahren und laßt uns ein jeglicher in sein Land ziehen! Denn ihre Strafe reicht bis an den Himmel und langt hinauf bis an die Wolken.

10Der HERR hat unsre Gerechtigkeit hervorgebracht; kommt, laßt uns zu Zion erzählen die Werke des HERRN, unsers Gottes!

11Ja, schärft nun die Pfeile wohl und rüstet die Schilde! Der HERR hat den Mut der Könige in Medien erweckt; denn seine Gedanken stehen wider Babel, daß er sie verderbe. Denn dies ist die Rache des HERRN, die Rache seines Tempels.

12Ja, steckt nun Panier auf die Mauern zu Babel, nehmt die Wache ein, setzt Wächter, bestellt die Hut! denn der HERR gedenkt etwas und wird auch tun, was er wider die Einwohner zu Babel geredet hat.

13Die du an großen Wassern wohnst und große Schätze hast, dein Ende ist gekommen, und dein Geiz ist aus!

14Der HERR Zebaoth hat bei seiner Seele geschworen: Ich will dich mit Menschen füllen, als wären's Käfer; die sollen dir ein Liedlein singen!

15Er hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Weltkreis durch seine Weisheit bereitet und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand.

16Wenn er donnert, so ist da Wasser die Menge unter dem Himmel; er zieht die Nebel auf vom Ende der Erde; er macht die Blitze im Regen und läßt den Wind kommen aus seinen Vorratskammern.

17Alle Menschen sind Narren mit ihrer Kunst, und die Goldschmiede bestehen mit Schanden mit ihren Bildern; denn ihre Götzen sind Trügerei und haben kein Leben.

18Es ist eitel Nichts und verführerisches Werk; sie müssen umkommen, wenn sie heimgesucht werden.

19Aber also ist der nicht, der Jakobs Schatz ist; sondern der alle Dinge schafft, der ist's, und Israel ist sein Erbteil. Er heißt HERR Zebaoth.

20Du bist mein Hammer, meine Kriegswaffe; durch dich zerschmettere ich die Heiden und zerstöre die Königreiche;

21durch dich zerschmettere ich Rosse und Reiter und zerschmettere Wagen und Fuhrmänner;

22durch dich zerschmettere ich Männer und Weiber und zerschmettere Alte und Junge und zerschmettere Jünglinge und Jungfrauen;

23durch dich zerschmettere ich Hirten und Herden und zerschmettere Bauern und Joche und zerschmettere Fürsten und Herren.

24Und ich will Babel und allen Einwohnern in Chaldäa vergelten alle ihre Bosheit, die sie an Zion begangen haben, vor euren Augen, spricht der HERR.

25Siehe, ich will an dich, du schädlicher Berg, der du alle Welt verderbest, spricht der HERR; ich will meine Hand über dich strecken und dich von den Felsen herabwälzen und will einen verbrannten Berg aus dir machen,

26daß man weder Eckstein noch Grundstein aus dir nehmen könne, sondern eine ewige Wüste sollst du sein, spricht der HERR.

27Werfet Panier auf im Lande, blaset die Posaune unter den Heiden, heiliget die Heiden wider sie; rufet wider sie die Königreiche Ararat, Minni und Askenas; bestellt Hauptleute wider sie; bringt Rosse herauf wie flatternde Käfer!

28Heiligt die Heiden wider sie, die Könige aus Medien samt allen ihren Fürsten und Herren und das ganze Land ihrer Herrschaft,

29daß das Land erbebe und erschrecke; denn die Gedanken des HERRN wollen erfüllt werden wider Babel, daß er das Land Babel zur Wüste mache, darin niemand wohne.

30Die Helden zu Babel werden nicht zu Felde ziehen, sondern müssen in der Festung bleiben, ihre Stärke ist aus, sie sind Weiber geworden; ihre Wohnungen sind angesteckt und ihre Riegel zerbrochen.

31Es läuft hier einer und da einer dem andern entgegen, und eine Botschaft begegnet der andern, dem König zu Babel anzusagen, daß seine Stadt gewonnen sei bis ans Ende

32und die Furten eingenommen und die Seen ausgebrannt sind und die Kriegsleute seien blöde geworden.

33Denn also spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: "Die Tochter Babel ist wie eine Tenne, wenn man darauf drischt; es wird ihre Ernte gar bald kommen."

34Nebukadnezar, der König zu Babel, hat mich gefressen und umgebracht; er hat aus mir ein leeres Gefäß gemacht; er hat mich verschlungen wie ein Drache; er hat seinen Bauch gefüllt mit meinem Köstlichsten; er hat mich verstoßen.

35Nun aber komme über Babel der Frevel, an mir begangen und an meinem Fleische, spricht die Einwohnerin zu Zion, und mein Blut über die Einwohner in Chaldäa, spricht Jerusalem.

36Darum spricht der HERR also: Siehe, ich will dir deine Sache ausführen und dich rächen; ich will ihr Meer austrocknen und ihre Brunnen versiegen lassen.

37Und Babel soll zum Steinhaufen und zur Wohnung der Schakale werden, zum Wunder und zum Anpfeifen, daß niemand darin wohne.

38Sie sollen miteinander brüllen wie die Löwen und schreien wie die jungen Löwen.

39Ich will sie mit ihrem Trinken in die Hitze setzen und will sie trunken machen, daß sie fröhlich werden und einen ewigen Schlaf schlafen, von dem sie nimmermehr aufwachen sollen, spricht der HERR.

40Ich will sie herunterführen wie Lämmer zur Schlachtbank, wie die Widder mit den Böcken.

41Wie ist Sesach Rätselname für Babel so gewonnen und die Berühmte in aller Welt so eingenommen! Wie ist Babel so zum Wunder geworden unter den Heiden!

42Es ist ein Meer über Babel gegangen, und es ist mit seiner Wellen Menge bedeckt.

43Ihre Städte sind zur Wüste und zu einem dürren, öden Lande geworden, zu einem Lande, darin niemand wohnt und darin kein Mensch wandelt.

44Denn ich habe den Bel zu Babel heimgesucht und habe aus seinem Rachen gerissen, was er verschlungen hatte; und die Heiden sollen nicht mehr zu ihm laufen; denn es sind auch die Mauern zu Babel zerfallen.

45Ziehet heraus, mein Volk, und errette ein jeglicher seine Seele vor dem grimmigen Zorn des HERRN!

46Euer Herz möchte sonst weich werden und verzagen vor dem Geschrei, das man im Lande hören wird; denn es wird ein Geschrei übers Jahr gehen und darnach im andern Jahr auch ein Geschrei über Gewalt im Lande und wird ein Fürst wider den andern sein.

47Darum siehe, es kommt die Zeit, daß ich die Götzen zu Babel heimsuchen will und ihr ganzes Land zu Schanden werden soll und ihre Erschlagenen darin liegen werden.

48Himmel und Erde und alles was darinnen ist, werden jauchzen über Babel, daß ihre Verstörer von Mitternacht gekommen sind, spricht der HERR.

49Und wie Babel in Israel die Erschlagenen gefällt hat, also sollen zu Babel die Erschlagenen fallen im ganzen Lande.

50So ziehet nun hin, die ihr dem Schwert entronnen seid, und säumet euch nicht! Gedenket des HERRN im fernen Lande und lasset euch Jerusalem im Herzen sein!

51Wir waren zu Schanden geworden, da wir die Schmach hören mußten, und die Scham unser Angesicht bedeckte, da die Fremden über das Heiligtum des Hauses des HERRN kamen.

52Darum siehe, die Zeit kommt, spricht der HERR, daß ich ihre Götzen heimsuchen will, und im ganzen Lande sollen die tödlich Verwundeten seufzen.

53Und wenn Babel gen Himmel stiege und ihre Macht in der Höhe festmachte, so sollen doch Verstörer von mir über sie kommen, spricht der HERR.

54Man hört ein Geschrei zu Babel und einen großen Jammer in der Chaldäer Lande;

55denn der HERR verstört Babel und verderbt sie mit großem Getümmel; ihre Wellen brausen wie die großen Wasser, es erschallt ihr lautes Toben.

56Denn es ist über Babel der Verstörer gekommen, ihre Helden werden gefangen, ihre Bogen zerbrochen; denn der Gott der Rache, der HERR, bezahlt ihr.

57Ich will ihre Fürsten, Weisen, Herren und Hauptleute und Krieger trunken machen, daß sie einen ewigen Schlaf sollen schlafen, davon sie nimmermehr aufwachen, spricht der König, der da heißt HERR Zebaoth.

58So spricht der HERR Zebaoth: Die Mauern der großen Babel sollen untergraben und ihre hohen Tore mit Feuer angesteckt werden, daß der Heiden Arbeit verloren sei, und daß verbrannt werde, was die Völker mit Mühe erbaut haben.

59Dies ist das Wort, das der Prophet Jeremia befahl Seraja dem Sohn Nerias, des Sohnes Maasejas, da er zog mit Zedekia, dem König in Juda, gen Babel im vierten Jahr seines Königreichs. Und Seraja war der Marschall für die Reise.

60Und Jeremia schrieb all das Unglück, so über Babel kommen sollte, in ein Buch, nämlich alle diese Worte, die wider Babel geschrieben sind.

61Und Jeremia sprach zu Seraja: Wenn du gen Babel kommst, so schaue zu und lies alle diese Worte

62und sprich: HERR, du hast geredet wider diese Stätte, daß du sie willst ausrotten, daß niemand darin wohne, weder Mensch noch Vieh, sondern daß sie ewiglich wüst sei.

63Und wenn du das Buch hast ausgelesen, so binde einen Stein daran und wirf es in den Euphrat

64und sprich: also soll Babel versenkt werden und nicht wieder aufkommen von dem Unglück, das ich über sie bringen will, sondern vergehen. So weit hat Jeremia geredet.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

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