Jesaja 64

64 " O du , herniederführest, daß vor deinem die erbebten,

2 Reisig entzündet, die wallen macht, um deinen kundzutun deinen Widersachern: Damit die Nationen vor deinem erzittern,

3indem du furchtbare vollziehst, wir nicht erwarteten; o daß du herniederführest, daß vor deinem die erbebten!

4Denn von alters man gehört noch vernommen, kein einen , dir, der sich wirksam erwiese für den auf ihn Harrenden.

5Du kommst dem entgegen, der Freude daran , üben, denen, die auf deinen deiner . Siehe, du, du ergrimmtest, und haben ; darin sind wir schon lang, so laß uns gerettet !

6 wir allesamt sind dem gleich geworden, und alle unsere Gerechtigkeiten gleich einem unflätigen Kleide; und wir verwelkten allesamt wie ein , und unsere Missetaten rafften dahin wie der .

7Und da war niemand, der deinen anrief, der aufmachte, zu ergreifen; denn hast dein vor und uns vergehen lassen durch unsere Missetaten." -

8"Und nun, , bist unser ; wir sind der , und du bist unser Bildner, und wir alle sind Werk deiner .

9, allzusehr, und nicht der . , schau doch her, dein sind wir alle!

10Deine sind eine geworden, ist eine geworden, eine Einöde.

11Unser herrliches , worin unsere dich , ist mit verbrannt, alle unsere Kostbarkeiten sind verheert. Willst du, , bei solchem an halten? Willst du und uns ganz und niederbeugen?"

64 wie , die zum Überkochen bringt, um deinen deinen zu offenbaren: damit die deinem ,

2indem du Taten vollziehst, die wir ; o dass du herabführest, dass deinem die And. üb.: ... erzittern. Als du furchtbare Taten vollzogst ..., fuhrst du herab, vor deinem Angesicht erbebten die Berge!

3Denn her hat man , hat einen dir, der sich erwiese für den auf ihn Harrenden.

4Du dem , der daran hat, zu O. der Freude an Gerechtigkeit hat und sie übt, denen, die auf deinen deiner gedenken. , du, , und wir haben ; d.h. in diesem Zustand; W. in ihnen (den soeben beschriebenen Dingen) sind wir schon Eig. ewig lang. And. üb.: in ihnen (auf „Wege“ bezogen) ist Beständigkeit (W. Ewigkeit), so lass uns werden O. und sollten wir gerettet werden?!

5Und wir dem gleich geworden, und unsere wie ein ; und wir wie ein , und unsere uns wie der .

6Und da war , der deinen , der sich , dich zu ergreifen; du hast dein uns und uns durch unsere Eig. und uns zerrinnen lassen, indem du unseren Ungerechtigkeiten uns preisgabst.

7„Und , , bist unser ; sind der , und bist unser , und wir sind das deiner .

8, Eig. ganz und gar und ewiglich der . , , dein sind wir !

9Deine eine geworden, ist eine , eine .

10Unser und , unsere dich , mit , und unsere .

11Willst du, , bei solchem O. trotzdem ? Willst du und uns ?

64 Ach daß du den Himmel zerrissest und führest herab, daß die Berge vor dir zerflössen, wie ein heißes Wasser vom heftigen Feuer versiedet, daß dein Name kund würde unter deinen Feinden und die Heiden vor dir zittern müßten,

2durch die Wunder, die du tust, deren man sich nicht versieht, daß du herabführest und die Berge vor dir zerflössen!

3Wie denn von der Welt her nicht vernommen ist noch mit Ohren gehört, auch kein Auge gesehen hat einen Gott außer dir, der so wohltut denen, die auf ihn harren.

4Du begegnest dem Fröhlichen und denen, so Gerechtigkeit übten und auf deinen Wegen dein gedachten. Siehe, du zürntest wohl, da wir sündigten und lange darin blieben; uns ward aber dennoch geholfen.

5Aber nun sind wir allesamt wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein unflätig Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsre Sünden führen uns dahin wie Wind.

6Niemand ruft deinen Namen an oder macht sich auf, daß er sich an dich halte; denn du verbirgst dein Angesicht vor uns und lässest uns in unsern Sünden verschmachten.

7Aber nun, HERR, du bist unser Vater; wir sind der Ton, du bist der Töpfer; und wir alle sind deiner Hände Werk.

8HERR, zürne nicht zu sehr und denke nicht ewig der Sünde. Siehe doch das an, daß wir alle dein Volk sind.

9Die Städte deines Heiligtums sind zur Wüste geworden; Zion ist zur Wüste geworden, Jerusalem liegt zerstört.

10Das Haus unsrer Heiligkeit und Herrlichkeit, darin dich unsre Väter gelobt haben, ist mit Feuer verbrannt; und alles, was wir Schönes hatten, ist zu Schanden gemacht.

11HERR, willst du so hart sein zu solchem und schweigen und uns so sehr niederschlagen?

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

Elberfelder Übersetzung: Copyright 2023 www.bibelkommentare.de

Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.