Johannes 11
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11 Es ein , , dem der .
2( es, den mit mit ; war . )
3 die und ließen ihm : , , , den du lieb , ist .
4 aber es , er: , um der , auf der werde.
5 die den .
6 er , er sei, er dem , er .
7 er zu den : Laßt uns .
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9 : der des ? , er an, er das ;
10 der , er an, das .
11 , er zu : , , ist ; ich hin, auf ich .
12 die zu : , er ist, so wird er werden.
13 hatte ; , er der des .
14 gerade : ist ;
15 ich bin um , ich , auf ihr ; laßt uns .
16 , ist, zu den : Laßt uns , auf .
17 nun , er der .
18 bei , ;
19 den waren , auf sie .
20 , sie , , . .
21 : , du wärest, so wäre ;
22[] ich, , du von magst, wird.
23 zu : wird .
24 zu : Ich , er wird der .
25 zu : die das ; wer , wird , wenn er ist;
26 , der da , in . du ?
27Sie zu : , , , der , der , die soll.
28 als sie hatte, sie und : Der ist .
29 es , sie .
30 noch das , dem , war.
31Als die , , , , sie , indem sie : Sie , auf sie .
32 dahin , , und , sie und zu : , du gewesen , so .
33 , die , die mit waren, er tief im
34 : habt ihr ? Sie zu : , !
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36 die : , hat er !
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38 , tief sich , . Es eine , ein .
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40 zu : Habe ich , du würdest, würdest du die ?
41Sie den . die : , ich , du hast.
42 , du ; um der , , habe ich es , auf sie , hast.
43 als er hatte, er mit : , !
44 der heraus, an mit , war mit einem . zu : auf ihn .
45 den , waren , er hatte, .
46 hin den , hatte.
47 die die ein : wir? .
48 wir , werden , die werden als unsere .
49 , , der , zu : ,
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51 er sich , da er , er, die ;
52 die , auf er die .
53 an sie , auf sie .
54 frei den , von dannen die bei der , eine , ; und er den .
55Es das der , dem hinauf dem , auf sie .
56Sie , , : ? er dem wird?
57Es hatten die die , , , er , er es solle, sie .
11 Es ein , , der .
2( war es, O. Es war aber die Maria, die mit mit ; .)
3 und ließen ihm : , , , den du , .
4Als es , er: , , .
5 die den .
6 er , er , er , wo er .
7 er zu : Lasst uns !
8 zu : , zu , du ?
9 : Sind des Tages ? , er , er ;
10 , er , .
11 er, er zu : , , ist O. entschlafen; ich , damit ich aufwecke.
12 zu : , er ist, so wird er O. gerettet .
13 hatte ; , er .
14 : ist ;
15 ich , ich , ihr ; lasst uns !
16 , O. Didymus ist, zu : Lasst uns , damit !
17Als , er .
18 , eine Entfernung von etwa 40 Minuten ;
19und waren O. nach and. Les.: in das Haus, oder in die Umgebung von , damit sie dieselben .
20 , sie , , . .
21 : , du , so wäre ;
22[] ich, , du von magst, wird.
23 zu : wird .
24 zu : Ich , er wird .
25 zu : ; , wird , er gestorben ist;
26 , , wird . du ?
27Sie zu : , , , , , soll.
28 als sie hatte, sie und : .
29 jene es , sie .
30 war , , war.
31Als , , , , sie , indem sie : Sie , damit sie .
32 dahin , , und , sie und zu : , du gewesen , so .
33 , , die mit waren, er O. wurde er heftig bewegt; so auch V. 38
34 : habt ihr ? Sie zu : , !
35 .
36 : , hat er !
37 : , , machen, wäre?
38 , , . Es eine , ein darauf.
39 : ! , , zu : , er , er hier W. er ist viertägig.
40 zu : Habe ich : du glauben würdest, so würdest du ?
41Sie . : , ich , du Eig. gehört; so auch V. 42 hast.
42 , du ; , , habe ich es , sie , hast.
43 als er hatte, er mit : , !
44 , mit , mit einem . zu : Löst auf .
45 , waren , er hatte, .
46 , hatte.
47 ein : wir? .
48 wir , werden , werden als unsere .
49 , , der O. jenes Jahres; so auch V. 51 , zu :
50und , es , .
51 er , da er , er, O. zu sterben im Begriff stand;
52 , er .
53 an sie , damit sie töteten.
54 frei , , eine , ; und hielt er sich auf.
55Es , vor dem , damit sie .
56Sie , , : ? er wird?
57Es hatten , , , er , er es solle, sie .
11 War aber einer krank seiend, Lazarus von Betanien, aus dem Dorf Maria und Marta, ihrer Schwester.
2War aber Maria die gesalbt Habende den Herrn mit Salböl und getrocknet Habende seine Füße mit ihren Haaren, deren Bruder Lazarus krank war.
3Da sandten die Schwestern zu ihm, sagend: Herr, siehe, den du liebst, ist krank.
4Gehört habend aber, Jesus sagte: Diese Krankheit nicht ist zum Tod, sondern für die Herrlichkeit Gottes, damit verherrlicht werde der Sohn Gottes durch sie.
5Liebte aber Jesus Marta und ihre Schwester und Lazarus.
6Als nun er gehört hatte, daß er krank sei, da zwar blieb er, an welchem Ort er war, zwei Tage;
7dann, danach, sagt er zu den Jüngern: Laßt uns gehen nach Judäa wieder!
8Sagen zu ihm die Jünger: Rabbi, eben suchten dich zu steinigen die Juden, und wieder gehst du dorthin?
9Antwortete Jesus: Nicht zwölf Stunden sind des Tages? Wenn jemand umhergeht am Tage, nicht stößt er an, weil das Licht dieser Welt er sieht;
10wenn aber jemand umhergeht in der Nacht, stößt er an, weil das Licht nicht ist bei ihm.
11Dies sagte er, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe, damit ich aus dem Schlaf aufwecke ihn.
12Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, wird er geheilt werden.
13Gesprochen hatte aber Jesus von seinem Tod. Sie aber meinten, daß vom Schlummer des Schlafes er rede.
14Da nun sagte ihnen Jesus mit Offenheit: Lazarus ist gestorben,
15und ich freue mich euretwegen, damit ihr glaubt, daß nicht ich war dort; aber laßt uns gehen zu ihm!
16Da sagte Thomas, genannt Zwilling, zu den Mitjüngern: Gehen wollen auch wir, damit wir sterben mit ihm!
17Gekommen nun, Jesus fand ihn schon vier Tage habend in der Grabkammer.
18War aber Betanien nahe bei Jerusalem, ungefähr weg fünfzehn Stadien.
19Aber viele von den Juden waren gekommen zu Marta und Maria, damit sie trösteten sie wegen des Bruders.
20Marta nun, als sie gehört hatte, daß Jesus komme, ging entgegen ihm; Maria aber im Haus saß.
21Da sagte Marta zu Jesus: Herr, wenn du gewesen wärst hier, nicht wäre gestorben mein Bruder;
22aber auch jetzt weiß ich, daß alles, worum du bitten wirst Gott, geben wird dir Gott.
23Sagt zu ihr Jesus: Auferstehen wird dein Bruder.
24Sagt zu ihm Marta: Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.
25Sagte zu ihr Jesus: Ich bin die Auferstehung und das Leben; der Glaubende an mich, auch wenn er stirbt, wird leben,
26und jeder Lebende und Glaubende an mich keinesfalls wird sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?
27Sie sagt zu ihm: Ja, Herr; ich bin zum Glauben gekommen, daß du bist der Gesalbte, der Sohn Gottes, der in die Welt kommende.
28Und dies gesagt habend, ging sie weg und rief Maria, ihre Schwester, heimlich sagend: Der Meister ist da und ruft dich.
29Jene aber, als sie gehört hatte, stand auf schnell und ging zu ihm.
30Noch nicht aber war gekommen Jesus in das Dorf, sondern er war noch an dem Ort, wohin entgegengegangen war ihm Marta.
31Die Juden nun seienden bei ihr im Haus und tröstenden sie, gesehen habend Maria, daß schnell sie aufstand und hinausging, folgten ihr, meinend, daß sie hingehe zur Grabkammer, damit sie weine dort.
32Maria nun, als sie gekommen war, wo war Jesus, gesehen habend ihn, fiel zu seinen Füßen, sagend zu ihm: Herr, wenn du gewesen wärst hier, nicht wäre gestorben mein Bruder.
33Jesus nun, als er gesehen hatte sie weinend und die gekommenen mit ihr Juden weinend, ergrimmte im Geist und erregte sich
34und sagte: Wo habt ihr hingelegt ihn? Sie sagen zu ihm: Herr, komm und sieh!
35Zu weinen begann Jesus.
36Da sagten die Juden: Siehe, wie liebte er ihn!
37Einige aber von ihnen sagten: Nicht hätte können dieser geöffnet Habende die Augen des Blinden machen, daß auch dieser nicht starb?
38Jesus nun, wieder ergrimmend in sich, kommt zur Grabkammer; sie war aber eine Höhle, und ein Stein lag vor ihr.
39Sagt Jesus: Hebt weg den Stein! Sagt zu ihm die Schwester des Gestorbenen, Marta: Herr, schon riecht er, ein am vierten Tage nämlich ist er.
40Sagt zu ihr Jesus: Nicht habe ich gesagt dir, daß, wenn du glaubst, du sehen wirst die Herrlichkeit Gottes?
41Sie hoben weg nun den Stein. Aber Jesus hob die Augen nach oben und sagte: Vater, ich danke dir, daß du erhört hast mich.
42Ich aber wußte, daß allezeit mich du erhörst; aber wegen der Menge herumstehenden habe ich gesagt, damit sie glauben, daß du mich gesandt hast.
43Und dies gesagt habend, mit lauter Stimme rief er: Lazarus, komm heraus!
44Heraus kam der Verstorbene, gebunden die Füße und die Hände mit Binden, und sein Gesicht mit einem Schweißtuch war umbunden. Sagt zu ihnen Jesus: Macht frei ihn und laßt ihn weggehen!
45Viele nun von den Juden, gekommen zu Maria und gesehen habend, was er getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.
46Einige aber von ihnen gingen weg zu den Pharisäern und sagten ihnen, was getan hatte Jesus.
47Da riefen zusammen die Oberpriester und die Pharisäer eine Versammlung des Hohen Rates und sagten: Was tun wir, in Anbetracht dessen, daß dieser Mensch viele Zeichen tut?
48Wenn wir lassen ihn so, alle werden glauben an ihn, und kommen werden die Römer und werden wegnehmen uns sowohl die Stätte als auch das Volk.
49Einer aber, ein gewisser von ihnen, Kajaphas, Hoherpriester seiend jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr nicht wißt nichts,
50auch nicht bedenkt ihr, daß es förderlich ist für euch, daß ein Mensch stirbt für das Volk und nicht das ganze Volk umkommt.
51Dies aber aus sich selbst nicht sagte er, sondern Hoherpriester seiend jenes Jahres, weissagte er, daß sollte Jesus sterben für das Volk,
52und nicht für das Volk nur, sondern damit auch die Kinder Gottes zerstreuten er zusammenführe in eins.
53Seit jenem Tag nun beratschlagten sie, damit sie töteten ihn.
54Jesus nun nicht mehr in Öffentlichkeit ging umher unter den Juden, sondern er ging weg von dort in das Land nahe der Wüste, nach Efraim, einer heißenden Stadt, und dort blieb er mit den Jüngern.
55War aber nahe das Passafest der Juden, und hinauf gingen viele nach Jerusalem aus dem Land vor dem Passafest, damit sie reinigten sich.
56Sie suchten nun Jesus und sagten untereinander, im Tempel stehend: Was scheint euch? Daß keinesfalls er kommt zum Fest?
57Gegeben hatten aber die Oberpriester und die Pharisäer Anordnungen, daß, wenn jemand erfahre, wo er sei, er anzeige, damit sie festnehmen könnten ihn.
11 Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.
2(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)
3Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.
4Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.
5Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.
6Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.
7Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!
8Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?
9Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.
10Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.
11Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.
12Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.
13Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.
14Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;
15und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!
16Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!
17Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.
18Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;
19und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.
20Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.
21Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!
22Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.
23Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.
24Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.
25Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;
26und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?
27Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.
28Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.
29Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.
30(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)
31Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.
32Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!
33Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbst
34und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!
35Und Jesus gingen die Augen über.
36Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!
37Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?
38Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.
39Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.
40Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?
41Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.
42Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.
43Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
44Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!
45Viele nun der Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.
46Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.
47Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen.
48Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen dann die Römer und nehmen uns Land und Leute.
49Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisset nichts,
50bedenket auch nichts; es ist uns besser ein Mensch sterbe für das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe.
51(Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern weil er desselben Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk;
52und nicht für das Volk allein, sondern daß er auch die Kinder Gottes, die zerstreut waren, zusammenbrächte.)
53Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn töteten.
54Jesus aber wandelte nicht mehr frei unter den Juden, sondern ging von dannen in eine Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, genannt Ephrem, und hatte sein Wesen daselbst mit seinen Jüngern.
55Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele aus der Gegend hinauf gen Jerusalem vor Ostern, daß sie sich reinigten.
56Da standen sie und fragten nach Jesus und redeten miteinander im Tempel: Was dünkt euch, daß er nicht kommt auf das Fest?
57Es hatten aber die Hohenpriester und Pharisäer lassen ein Gebot ausgehen: so jemand wüßte, wo er wäre, daß er's anzeige, daß sie ihn griffen.