Johannes 8

8 dem .

2 kam den , ; er setzte und .

3Die die ein [ ], , die

4und zu : , ist im , auf der Tat , ergriffen .

5 dem hat , zu ; du , ?

6 sagten , zu , auf sie etwas , um . sich und mit dem die .

7 sie , zu , richtete er sich und : Wer von ohne Sünde , den .

8 bückte er und die .

9Als sie dies , sie einer nach dem , den bis den ; wurde dem der .

10Als sich [ dem ], sprach zu : , [, ]? ? ?

11Sie : , . zu : So ; hin .]

12 nun zu und : das der ; wer , wird der , wird das des .

13 die zu : ; .

14 zu : Auch selbst , , ich , ich bin ich ; , ich ich .

15 dem , .

16 , so , ich , der , der gesandt .

17 , das .

18 es, der mir , der , der hat, .

19 sprachen zu : ? : ; ihr gekannt , so würdet ihr haben.

20 der , dem ; , noch .

21 zu : gehe , ihr werdet werdet ; , .

22 die : Er will sich doch nicht , er : , ? -

23 er zu : dem, was unten , dem, was oben ; , .

24 ich , ihr werdet; ihr glauben , es , so werdet ihr .

25 sie zu : ? [] zu : das, was ich zu .

26 ich zu zu , der hat, ; und , ich habe, ich der .

27Sie , er von dem zu .

28 zu : ihr den des haben werdet, werdet ihr , es , daß ich selbst , gelehrt , ich.

29 der gesandt , ; , das .

30Als er , .

31 den , geglaubt : , so seid ;

32 ihr werdet die , die wird .

33Sie : Wir sind ; : Ihr sollt ?

34 : , , ich : , der die , der .

35Der dem ; der .

36 der wird, so werdet ihr .

37Ich , ihr ; ihr zu , .

38 , ich habe, nun , ihr habt.

39Sie zu : . zu : ihr , so würdet ihr die ;

40 ihr zu , einen , die zu geredet , ich habe; hat .

41 die . [] sie zu : ; wir , .

42 zu : , so ihr , bin ; ich bin auch mir , hat .

43 ihr ? ihr .

44 dem , dem , die wollt . ein ist der , . er die , so er seinem , er ein der .

45 die , ihr .

46 ? ich die , ?

47Wer , die . , ihr .

48 zu : , ein einen ?

49 : , ich , .

50 : es einer, der sie , der .

51, , ich : wird, so wird er den .

52[] die zu : wir, du einen . ist die , : bewahren , so er den .

53 unser , gestorben ? die sind . aus dir ?

54 : mich , so ; es, , von : Er .

55 ihr , ; ich : Ich , so ich , ein . ich , ich .

56, , , er sollte, er ihn freute .

57 die : Du noch Jahre hast ?

58 zu : , , ich : , .

59 sie , sie . sich dem .

8 nach dem .

2 er , ; er und .

3 eine [ ], ,

4und zu : , ist , auf , .

5 hat , zu ; , du?

6 sie, zu , sie etwas , um . und mit .

7 sie , zu , er sich zu : Wer von ist, den .

8 er sich und .

9 sie dies , sie , ; wurde .

10Als sich [ ], er zu : , jene, [ ]? Hat ?

11 : , . zu : So ; .]

12 zu und : ; , wird , wird .

13 zu : O. über dich (mich); so auch V. 18 ; .

14 zu : O. über dich (mich); so auch V. 18 , , ich , ich bin ich ; , ich und ich .

15 , .

16 , so , ich , , der hat.

17 , . 5. Mose 17,6; 19,15

18 es, , , der hat, .

19 sie zu : ? : Ihr ; ihr hättet, so würdet ihr haben.

20 er , lehrend in dem ; , war .

21Er zu : , ihr werdet werdet ; wo hingehe, .

22 : Er will , er : Wo hingehe, ?

23 er zu : W. aus; so auch weiterhin in diesem Vers , was ist, , was ist; , .

24 ich , ihr werdet; ihr werdet, es , so werdet ihr .

25 sie zu : ? [Und] zu : , was ich zu d.h. die Worte Jesu stellten ihn als den dar, der er war: die Wahrheit.

26 ich zu zu , hat, ; , ich habe, ich .

27Sie , er von zu .

28 zu : ihr haben werdet, werdet ihr , es dass ich , hat, ich.

29 hat, ; er hat , .

30Als , .

31 , die hatten: , so ihr ;

32 ihr werdet , wird .

33Sie : Wir sind O. haben nie jemand Sklavendienste getan; : Ihr sollt ?

34 : , , ich : , der , O. Sklave.

35 O. Sklave O. ewiglich in dem ; O. ewiglich.

36 machen wird, so werdet ihr .

37Ich , ihr ; ihr zu , nicht O. keinen Eingang, od. auch: Fortgang .

38 ich habe, ihr , habt.

39Sie zu : . zu : ihr , so würdet ihr ;

40 ihr zu , einen , zu hat, die ich habe; hat .

41 . [] sie zu : ; wir , .

42 zu : , so ihr O. geliebt haben, bin ; ich bin , hat .

43 ihr ? ihr .

44 , , ihr . Jener ein an , . er , so er , er ein der derselben d.i. der Lüge; O. desselben (des Lügners).

45 , ihr .

46 der O. einer; W. bezüglich Sünde ? ich die , ?

47 , . ihr , .

48 zu : , ein einen ?

49 : , ich , .

50 O. Herrlichkeit: es einer, der sie , der .

51, , ich : O. halten; so auch V. 52.55 wird, so wird er den ewiglich.

52[] zu : wir O. haben wir erkannt, du einen . ist , : wird, so wird er den ewiglich.

53 , ist? sind . du aus ?

54 : O. verherrliche ... verherrlicht, so O. Herrlichkeit ; es, O. verherrliche ... verherrlicht, von : Er .

55 ihr habt , ; ich : Ich , so würde ich – ein . ich , ich .

56, , , er sollte, er ihn .

57 : Du alt hast ?

58 zu : , , ich : , .

59 sie , damit sie . .

8 Jesus aber ging zum Berg der Ölbäume.

2Frühmorgens aber wieder kam er in den Tempel, und das ganze Volk kam zu ihm, und sich gesetzt habend, lehrte er sie.

3Bringen aber die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau beim Ehebruch ertappte, und gestellt habend sie in Mitte,

4sagen sie zu ihm: Meister, diese Frau ist ertappt worden auf frischer Tat, Ehebruch treibend;

5aber in dem Gesetz uns Mose hat geboten, die so Beschaffenen zu steinigen. Du nun,, was sagst du?

6Dies aber sagten sie, versuchend ihn, damit sie könnten anklagen ihn. Aber Jesus nach unten sich gebückt habend, mit dem Finger schrieb auf die Erde.

7Als aber sie dabei blieben, fragend ihn, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Der Sündlose von euch zuerst auf sie werfe einen Stein!

8Und wieder sich gebückt habend, schrieb er auf die Erde.

9Sie aber, gehört habend, gingen hinaus, einer nach dem andern, beginnend von den Ältesten, und er blieb zurück allein und die Frau, in Mitte seiend.

10Sich aufgerichtet habend aber, Jesus sagte zu ihr: Frau, wo sind sie? Niemand dich hat verurteilt?

11Sie aber sagte: Niemand, Herr. Sagte aber Jesus: Auch nicht ich dich verurteile; geh, und von jetzt an nicht mehr sündige!

12Wieder nun zu ihnen sprach Jesus, sagend: Ich bin das Licht der Welt; der Nachfolgende mir keinesfalls wird wandeln in der Finsternis, sondern wird haben das Licht des Lebens.

13Da sagten zu ihm die Pharisäer: Du über dich selbst legst Zeugnis ab; dein Zeugnis nicht ist wahr.

14Antwortete Jesus und sagte zu ihnen: Auch wenn ich Zeugnis ablege über mich selbst, wahr ist mein Zeugnis, weil ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber nicht wißt, woher ich komme oder wohin ich gehe.

15Ihr nach dem Fleisch richtet, ich nicht richte niemanden.

16Und auch wenn richte ich, Gericht mein wahr ist, weil allein nicht ich bin, sondern ich und der geschickt habende mich Vater.

17Und auch in Gesetz euerm ist geschrieben, daß von zwei Menschen das Zeugnis wahr ist.

18Ich bin der Zeugnis Ablegende über mich selbst, und Zeugnis legt ab über mich der geschickt habende mich Vater.

19Da sagten sie zu ihm: Wo ist dein Vater? Antwortete Jesus: Weder mich kennt ihr noch meinen Vater; wenn mich ihr kenntet, auch meinen Vater würdet ihr kennen.

20Diese Worte sprach er, an der Schatzkammer lehrend im Tempel; und niemand nahm fest ihn, weil noch nicht gekommen war seine Stunde.

21Er sagte nun wieder zu ihnen: Ich gehe weg, und ihr werdet suchen mich, und in eurer Sünde werdet ihr sterben; wohin ich gehe, ihr nicht könnt kommen.

22Da sagten die Juden: Etwa will er töten sich selbst, in Anbetracht dessen, daß er sagt: Wohin ich gehe, ihr nicht könnt kommen?

23Und er sagte zu ihnen: Ihr von den unten seid, ich von den oben bin; ihr von dieser Welt seid, ich nicht bin von dieser Welt.

24Ich habe gesagt also euch, daß ihr sterben werdet in euern Sünden; denn wenn nicht ihr glaubt, daß ich bin, werdet ihr sterben in euern Sünden.

25Da sagten sie zu ihm: Du, wer bist du? Sagte zu ihnen Jesus: Überhaupt, warum noch spreche ich mit euch?

26Vieles habe ich über euch zu sprechen und zu richten; doch der geschickt Habende mich wahrhaftig ist, und ich, was ich gehört habe von ihm, das spreche ich zu der Welt.

27Nicht erkannten sie, daß vom Vater zu ihnen er redete.

28Da sagte zu ihnen Jesus: Wenn ihr erhöht habt den Sohn des Menschen, dann werdet ihr erkennen, daß ich bin, und von mir selbst ich tue nichts, sondern wie gelehrt hat mich der Vater, das rede ich.

29Und der geschickt Habende mich mit mir ist; nicht hat er gelassen mich allein, weil ich das Wohlgefällige ihm tue allezeit.

30Dies er redete, viele kamen zum Glauben an ihn.

31Da sagte Jesus zu den zum Glauben gekommenen an ihn Juden: Wenn ihr bleibt in Wort meinem, wahrhaftig meine Jünger seid ihr,

32und ihr werdet erkennen die Wahrheit, und die Wahrheit wird frei machen euch.

33Sie sagten als Antwort zu ihm: Same Abrahams sind wir, und niemandem haben wir als Knechte gedient jemals; wie du sagst: Frei werdet ihr werden?

34Antwortete ihnen Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder Tuende die Sünde Knecht ist der Sünde.

35Aber der Knecht nicht bleibt im Haus für die Ewigkeit; der Sohn bleibt für die Ewigkeit.

36Wenn also der Sohn euch freimacht, wirklich frei werdet ihr sein.

37Ich weiß, daß Nachkommen Abrahams ihr seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil Wort mein nicht Platz hat in euch.

38Was ich gesehen habe beim Vater, rede ich; auch ihr also, was ihr gehört habt vom Vater, tut.

39Sie antworteten und sagten zu ihm: Unser Vater Abraham ist. Sagt zu ihnen Jesus: Wenn Kinder Abrahams ihr seid, die Werke Abrahams würdet ihr tun.

40Jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der die Wahrheit euch ich gesagt habe, die ich gehört habe von Gott; dies Abraham nicht hat getan.

41Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sagten sie zu ihm: Wir aus Ehebruch nicht sind gezeugt worden; einen Vater haben wir: Gott.

42Sagte zu ihnen Jesus: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr lieben mich; denn ich von Gott bin ausgegangen und gekommen; denn auch nicht von mir selbst bin ich gekommen, sondern er mich hat gesandt.

43Weswegen Rede meine nicht versteht ihr? Weil nicht ihr könnt hören Wort mein.

44Ihr von dem Vater, dem Teufel, seid, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Er ein Menschenmörder war von Anfang an, und in der Wahrheit nicht steht er, weil nicht ist Wahrheit in ihm. Wenn er redet die Lüge, aus dem Eigenen redet er, weil ein Lügner er ist und ihr Vater.

45Ich aber, weil die Wahrheit ich sage, nicht glaubt ihr mir.

46Wer von euch überführt mich wegen einer Sünde? Wenn Wahrheit ich rede, weswegen ihr nicht glaubt mir?

47Der Seiende aus Gott die Worte Gottes hört; deswegen ihr nicht hört, weil aus Gott nicht ihr seid.

48Antworteten die Juden und sagten zu ihm: Nicht mit Recht sagen wir, daß ein Samaritaner bist du und einen Dämon hast?

49Antwortete Jesus: Ich einen Dämon nicht habe, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr verunehrt mich.

50Ich aber nicht suche meine Ehre; ist der Suchende und Richtende.

51Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort festhält, Tod keinesfalls wird er sehen in Ewigkeit.

52Da sagten zu ihm die Juden: Jetzt haben wir erkannt, daß einen Dämon du hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sagst: Wenn jemand mein Wort festhält, keinesfalls wird er schmecken Tod in Ewigkeit.

53Etwa du größer bist als unser Vater Abraham, welcher gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Zu wem dich machst du?

54Antwortete Jesus: Wenn ich ehre mich selbst, meine Ehre nichts ist; ist mein Vater der Ehrende mich, von dem ihr sagt, daß unser Gott er ist.

55Und nicht habt ihr erkannt ihn, ich aber kenne ihn. Und wenn ich sage, daß nicht ich kenne ihn, werde ich sein gleich euch ein Lügner; aber ich kenne ihn, und sein Wort halte ich fest.

56Abraham, euer Vater, jubelte, daß er sehen sollte Tag meinen, und er sah und freute sich.

57Da sagten die Juden zu ihm: Fünfzig Jahre noch nicht hast du, und Abraham hast du gesehen?

58Sagte zu ihnen Jesus: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Bevor Abraham gewesen ist, ich

59bin. Da hoben sie auf Steine, damit sie würfen auf ihn; Jesus aber verbarg sich und ging hinaus aus dem Tempel.

8 Jesus aber ging an den Ölberg.

2Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie.

3Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte dar

4und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch.

5Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du?

6Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.

7Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

8Und bückte sich wieder nieder und schrieb auf die Erde.

9Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus (von ihrem Gewissen überführt), einer nach dem andern, von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus ward gelassen allein und das Weib in der Mitte stehend.

10Jesus aber richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich niemand verdammt?

11Sie aber sprach: HERR, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!

12Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

13Da sprachen die Pharisäer zu ihm: Du zeugst von dir selbst; dein Zeugnis ist nicht wahr.

14Jesus antwortete und sprach zu ihnen: So ich von mir selbst zeugen würde, so ist mein Zeugnis wahr; denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wißt nicht, woher ich komme und wohin ich gehe.

15Ihr richtet nach dem Fleisch; ich richte niemand.

16So ich aber richte, so ist mein Gericht recht; denn ich bin nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat.

17Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, daß zweier Menschen Zeugnis wahr sei.

18Ich bin's, der ich von mir selbst zeuge; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir.

19Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater.

20Diese Worte redete Jesus an dem Gotteskasten, da er lehrte im Tempel; und niemand griff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

21Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Ich gehe hinweg, und ihr werdet mich suchen und in eurer Sünde sterben. Wo ich hin gehe, da könnet ihr nicht hin kommen.

22Da sprachen die Juden: Will er sich denn selbst töten, daß er spricht: "Wohin ich gehe, da könnet ihr nicht hin kommen"?

23Und er sprach zu ihnen: Ihr seid von untenher, ich bin von obenher; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.

24So habe ich euch gesagt, daß ihr sterben werdet in euren Sünden; denn so ihr nicht glaubt, daß ich es sei, so werdet ihr sterben in euren Sünden.

25Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du denn? Und Jesus sprach zu ihnen: Erstlich der, der ich mit euch rede.

26Ich habe viel von euch zu reden und zu richten; aber der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das rede ich vor der Welt.

27Sie verstanden aber nicht, daß er ihnen von dem Vater sagte.

28Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr des Menschen Sohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, daß ich es sei und nichts von mir selber tue, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich.

29Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater läßt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt.

30Da er solches redete, glaubten viele an ihn.

31Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger

32und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

33Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Samen, sind niemals jemandes Knecht gewesen; wie sprichst du denn: "Ihr sollt frei werden"?

34Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.

35Der Knecht aber bleibt nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibt ewiglich.

36So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.

37Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Samen seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn meine Rede fängt nicht bei euch.

38Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; so tut ihr, was ihr von eurem Vater gesehen habt.

39Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke.

40Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan.

41Ihr tut eures Vaters Werke. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren, wir haben einen Vater, Gott.

42Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin ausgegangen und komme von Gott; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt.

43Warum kennet ihr denn meine Sprache nicht? Denn ihr könnt ja mein Wort nicht hören.

44Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.

45Ich aber, weil ich die Wahrheit sage, so glaubet ihr mir nicht.

46Welcher unter euch kann mich einer Sünde zeihen? So ich aber die Wahrheit sage, warum glaubet ihr mir nicht?

47Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; darum hört ihr nicht, denn ihr seid nicht von Gott.

48Da antworteten die Juden und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht recht, daß du ein Samariter bist und hast den Teufel?

49Jesus antwortete: Ich habe keinen Teufel, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr unehret mich.

50Ich suche nicht meine Ehre; es ist aber einer, der sie sucht, und richtet.

51Wahrlich, wahrlich ich sage euch: So jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich.

52Da sprachen die Juden zu ihm: Nun erkennen wir, daß du den Teufel hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sprichst: "So jemand mein Wort hält, der wird den Tod nicht schmecken ewiglich."

53Bist du denn mehr als unser Vater Abraham, welcher gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Was machst du aus dir selbst?

54Jesus antwortete: So ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von welchem ihr sprecht, er sei euer Gott;

55und kennet ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und so ich würde sagen: Ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, gleichwie ihr seid. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort.

56Abraham, euer Vater, ward froh, daß er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich.

57Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?

58Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.

59Da hoben sie Steine auf, daß sie auf ihn würfen. Aber Jesus verbarg sich und ging zum Tempel hinaus.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

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Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.