Klagelieder 1

1 die volkreiche , ist einer gleich geworden die unter den Nationen; die Fürstin unter den Landschaften ist zinsbar geworden!

2Bitterlich sie des , und ihre sind auf ihren ; sie keinen unter allen, die sie liebten; alle ihre haben treulos an ihr gehandelt, sind ihr zu geworden.

3 ist ausgewandert vor vor schwerer Dienstbarkeit; es unter den Nationen, keine gefunden; seine es in der Bedrängnis ergriffen.

4Die trauern, weil niemand zum ; alle ihre sind ; ihre ; ihre sind , und ihr selbst ist es bitter.

5Ihre Bedränger zum geworden, ihre sind wohlgemut; denn hat sie betrübt wegen der ihrer ; dem Bedränger her sind ihre in gezogen.

6Und der ist all ihre Pracht gewichen; ihre wie geworden, keine finden, und kraftlos sie dem Verfolger einher.

7In den ihres ihres Umherirrens all ihrer Kostbarkeiten, die seit den der Vorzeit waren, da nun ihr durch die des Bedrängers und sie keinen hat: Die Bedränger sie an, ihres Feierns.

8 hat , darum sie wie eine Unreine geworden; alle, die sie ehrten, verachten sie, weil sie ihre haben; auch sie selbst wendet ab.

9Ihre an ihren Säumen; sie hat bedacht und ist heruntergekommen: Da ist niemand, der sie tröste. , , mein , denn der hat großgetan!

10Der Bedränger hat seine über alle ihre Kostbarkeiten; denn hat , daß Nationen in sind, von welchen du geboten hast: sollen nicht in deine kommen!

11All ihr , nach ; ihre Kostbarkeiten für hin, um zu erquicken. , , und , daß ich verachtet !

12Merket es , alle, die ihr des ziehet? Schauet und , ob ein sei wie mein , der mir angetan worden, mir, die betrübt am seiner Zornglut.

13Aus der hat er ein in meine , daß es überwältigte; ein hat er meinen , hat zurückgewendet; er hat zur Wüste , siech den ganzen .

14Angeschirrt durch seine ist das meiner : Sie haben sich verflochten, meinen gekommen; er hat meine gebrochen. Der hat mich in , daß ich mich nicht .

15Der alle meine weggerafft meiner Mitte; er ein Fest wider ausgerufen, um meine zu zerschmettern; der hat der , der , die getreten.

16Darüber weine ich, rinnt mein , mein von ; denn von mir ein , der meine erquicken könnte; meine sind vernichtet, denn der hat obgesiegt.

17 ihre aus: Da ist , der tröste. seine Bedränger ringsum gegen entboten; wie eine Unreine ist unter ihnen geworden.

18 , denn ich bin widerspenstig gegen seinen gewesen. doch, ihr alle, und meinen ! Meine und meine in die gezogen.

19Ich meinen Liebhabern, sie aber mich; meine und meine sind in der verschieden, als sie für , damit sie ihre erquicken möchten.

20, , wie mir ! Meine Eingeweide wallen, mein wendet sich um meinem Innern; denn ich bin sehr widerspenstig . hat mich das der Kinder , es wie der .

21 haben gehört, daß ich seufzte: Ich habe niemand, der mich tröstet! Alle meine haben mein gehört, haben gefreut, daß . Führst du den herbei, den du verkündigt , so sie sein ich.

22Laß alle ihre vor dein und tue ihnen, wie du mir getan wegen aller meiner ; denn sind meiner Seufzer, und mein ist siech.

1 Im Hebr. bestehen die beiden ersten Lieder aus dreizeiligen Strophen (mit Ausnahme von Kap. 1,7 und Kap. 2,11), deren Anfangsbuchstaben der alphabetischen Reihenfolge entsprechen die , ist einer gleich geworden die unter den ; die unter den ist zinsbar !

2 sie des , und ihre sind ihren ; sie hat , die sie ; ihre haben an ihr , sind ihr zu .

3 ist und Eig. vor vieler Dienstarbeit; unter den , hat O. Ruhestätte ; seine haben es der Eig. zwischen den Bedrängnissen erreicht.

4Die , weil zum ; ihre sind ; ihre ; ihre sind , und ihr ist es .

5Ihre sind zum Vergl. 5. Mose 28,44, ihre sind wohlgemut O. sorglos, sicher; der hat sie der ihrer ; dem her sind ihre in .

6Und der ist ihre ; ihre wie geworden, die , und sie dem .

7In den ihres und ihres gedenkt all ihrer , den der , da nun ihr durch die des ist und sie hat: die sie an, ihres Feierns And.: ihres Untergangs.

8 hat , ist sie wie eine Eig. zu einer Unreinheit; so auch V. 17 ; , die sie , sie, sie ihre haben; selbst und sich .

9Ihre ist an ihren O. Schleppen, sie hat ihr und ist wunderbar heruntergekommen: Da ist , der sie . , , mein , der hat !

10Der hat seine ihre ; sie hat , dass in ihr sind, von du hast: sie sollen in deine !

11 ihr , nach ; sie ihre für hin, um W. um die Seele zu . , , und , ich !

12Merkt ihr es Eig. Kommt es nicht an (bis zu) euch?, , die ihr auf dem Weg ? und , ein sei wie mein , mir worden, mir, der hat am seiner .

13 der hat er ein in meine , dass es sie ; ein hat er meinen , hat mich ; er hat mich zur , siech den .

14 durch seine ist das meiner : sie haben sich , sind meinen ; er O. es hat meine Eig. zu Fall gebracht. Der hat mich in , dass ich mich aufrichten O. vor denen ich nicht bestehen kann.

15Der hat meine meiner ; er hat ein O. eine Festversammlung, näml. der Feinde; vergl. Kap. 2,22 mich , um meine zu ; der hat der , der , die .

16 , mein , mein von ; mir ist ein , der meine könnte; meine Eig. verwüstet, der hat .

17 ihre : Da ist , der sie . Der hat seine gegen entboten; wie eine ist unter ihnen .

18Der ist , ich bin gegen seinen gewesen. , ihr , und meinen ! Meine und meine sind in die .

19Ich meinen , aber mich; meine und meine sind in der , sie für sich , damit sie ihre möchten.

20, , Eig. dass mir ist! Meine sind aufgewühlt Eig. gären, mein sich in meinem , ich bin O. trotzig . hat mich das der Kinder , ist es wie der .

21Sie haben , : Ich habe , der mich ! meine haben mein , haben sich , es hast. du den , den du hast, so sie sein ich.

22Lass ihre vor dein und ihnen, du mir hast meiner ; viele sind meiner , und mein ist siech.

1 Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Heiden; und die eine Königin in den Ländern war, muß nun dienen.

2Sie weint des Nachts, daß ihr die Tränen über die Wangen laufen; es ist niemand unter allen ihren Freunden, der sie tröstet; alle ihre Nächsten sind ihr untreu und ihre Feinde geworden.

3Juda ist gefangen in Elend und schwerem Dienst; sie wohnt unter den Heiden und findet keine Ruhe; alle ihre Verfolger halten sie übel.

4Die Straßen gen Zion liegen wüst; weil niemand auf ein Fest kommt; alle ihre Tore stehen öde, ihre Priester seufzen; ihre Jungfrauen sehen jämmerlich, und sie ist betrübt.

5Ihre Widersacher schweben empor, ihren Feinden geht's wohl; denn der HERR hat sie voll Jammers gemacht um ihrer großen Sünden willen, und ihre Kinder sind gefangen vor dem Feinde hin gezogen.

6Es ist von der Tochter Zion aller Schmuck dahin. Ihre Fürsten sind wie die Widder, die keine Weide finden und matt vor dem Treiber her gehen.

7Jerusalem denkt in dieser Zeit, wie elend und verlassen sie ist und wie viel Gutes sie von alters her gehabt hat, weil all ihr Volk darniederliegt unter dem Feinde und ihr niemand hilft; ihre Feinde sehen ihre Lust an ihr und spotten ihrer Sabbate.

8Jerusalem hat sich versündigt; darum muß sie sein wie ein unrein Weib. Alle die sie ehrten, verschmähen sie jetzt, weil sie ihre Blöße sehen; sie aber seufzt und hat sich abgewendet.

9Ihr Unflat klebt an ihrem Saum; sie hätte nicht gemeint, daß es ihr zuletzt so gehen würde. Sie ist ja zu greulich heruntergestoßen und hat dazu niemand, der sie tröstet. Ach HERR, siehe an mein Elend; denn der Feind prangt sehr!

10Der Feind hat seine Hand an alle ihre Kleinode gelegt; denn sie mußte zusehen, daß die Heiden in ihr Heiligtum gingen, von denen du geboten hast, sie sollen nicht in die Gemeinde kommen.

11All ihr Volk seufzt und geht nach Brot; sie geben ihre Kleinode um Speise, daß sie die Seele laben. Ach HERR sieh doch und schaue, wie schnöde ich geworden bin!

12Euch sage ich allen, die ihr vorübergeht; Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei wie mein Schmerz, der mich getroffen hat; denn der HERR hat mich voll Jammers gemacht am Tage seines grimmigen Zorns.

13Er hat ein Feuer aus der Höhe in meine Gebeine gesandt und es lassen walten. Er hat meinen Füßen ein Netz gestellt und mich zurückgeprellt; er hat mich zur Wüste gemacht, daß ich täglich trauern muß.

14Meine schweren Sünden sind durch seine Strafe erwacht und in Haufen mir auf den Hals gekommen, daß mir alle meine Kraft vergeht. Der HERR hat mich also zugerichtet, daß ich nicht aufkommen kann.

15Der HERR hat zertreten alle meine Starken, die ich hatte; er hat über mich ein Fest ausrufen lassen, meine junge Mannschaft zu verderben. Der HERR hat der Jungfrau Tochter Juda die Kelter getreten.

16Darum weine ich so, und meine beiden Augen fließen mit Wasser, daß der Tröster, der meine Seele sollte erquicken, fern von mir ist. Meine Kinder sind dahin; denn der Feind hat die Oberhand gekriegt.

17Zion streckt ihre Hände aus, und ist doch niemand, der sie tröste; denn der HERR hat rings um Jakob her seinen Feinden geboten, daß Jerusalem muß zwischen ihnen sein wie ein unrein Weib.

18Der HERR ist gerecht; denn ich bin seinem Munde ungehorsam gewesen. Höret, alle Völker, schauet meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und Jünglinge sind ins Gefängnis gegangen.

19Ich rief meine Freunde an, aber sie haben mich betrogen. Meine Priester und Ältesten in der Stadt sind verschmachtet; denn sie gehen nach Brot, damit sie ihre Seele laben.

20Ach Herr, siehe doch, wie bange ist mir, daß mir's im Leibe davon weh tut! Mein Herz wallt mir in meinem Leibe, weil ich so gar ungehorsam gewesen bin. Draußen hat mich das Schwert und im Hause hat mich der Tod zur Witwe gemacht.

21Man hört's wohl, daß ich seufze, und habe doch keinen Tröster; alle meine Feinde hören mein Unglück und freuen sich; das machst du. So laß doch den Tag kommen, den du ausrufest, daß es ihnen gehen soll wie mir.

22Laß alle ihre Bosheit vor dich kommen und richte sie zu, wie du mich um aller meiner Missetat willen zugerichtet hast; denn meines Seufzens ist viel, und mein Herz ist betrübt.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

Elberfelder Übersetzung: Copyright 2023 www.bibelkommentare.de

Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.