Klagelieder 4

4 Wie ward das , verändert das , feine ! Wie wurden die des an allen Straßenecken!

2Die , die kostbaren, die mit gediegenem aufgewogenen, sind sie Krügen gleichgeachtet, dem Töpferhänden!

3Selbst reichen die , ihre ; die meines ist grausam geworden wie die Strauße in der .

4Die des Säuglings klebt vor an seinem ; die , niemand bricht es .

5Die von Leckerbissen , auf den Straßen; die auf Karmesin getragen wurden, liegen auf Misthaufen.

6Und die Schuld der meines größer geworden als die , welches umgekehrt wurde, ohne daß dabei tätig waren.

7 waren als , weißer als ; röter waren sie am Leibe als , wie ihre .

8Dunkler als ist ihr Aussehen, man erkennt sie auf den Straßen; ihre klebt an ihrem , ist geworden .

9 vom sind glücklicher als die vom Getöteten, welche hinschmachten, durchbohrt vom Mangel an des .

10Die barmherziger haben ihre gekocht; sie wurden ihnen zur Speise bei der Zertrümmerung der meines .

11 , seine Zornglut ausgegossen; und er in ein angezündet, das seine hat.

12 der hätten es nicht , noch alle Bewohner des Erdkreises, daß Bedränger und in die würden.

13Es ist wegen der seiner , der seiner , welche seiner Mitte das der haben.

14 irrten auf den Straßen umher; sie waren mit , so daß man ihre mochte.

15"Weichet! !" man ihnen zu; "Weichet, weichet, rühret !" Wenn flüchteten, so irrten umher; man unter den Nationen: sollen nicht länger bei uns weilen!

16 zerstreut, schaut sie mehr an. die man keine Rücksicht genommen, an Greisen nicht Gnade geübt.

17Noch schmachten unsere nach unserer nichtigen ; in unserem Warten warten wir ein , das retten wird.

18 stellen unseren Schritten , daß wir auf unseren Straßen können. Unser ist nahe, sind unsere ; ja, unser Ende ist .

19Unsere Verfolger waren als die des ; jagten uns auf den , in der lauerten sie auf uns.

20Unser Lebensodem, , wurde in ihren Gruben gefangen, von welchem : In seinem werden wir unter den Nationen.

21Sei fröhlich und , , Bewohnerin des ! Auch an der kommen; du wirst und dich entblößen.

22Zu Ende deine , ! dich mehr wegführen. er wird deine heimsuchen, , er wird deine .

4 Im vierten Lied folgen die einzelnen, zweizeiligen Strophen, wie pm 1. und 2., der alphabetischen Ordnung wurde das , das , ! Wie wurden Eig. Wie wird verdunkelt ... wie werden verschüttet die des an !

2Die , die , die mit , sind sie , dem von !

3 die , ihre ; die meines ist geworden die in der .

4Die des vor seinem ; die , es .

5Die von , auf den ; die wurden, Eig. umarmen; wie Hiob 24,8 .

6Und die der meines ist geworden die , das wurde, dass dabei .

7Ihre O. Nasiräer waren , ; waren sie am , wie ihre .

8 ist ihr , man sie auf den ; ihre ihrem , ist wie .

9Die vom die vom Eig. Erschlagenen, , vom Mangel des .

10Die haben ihre ; sie ihnen zur bei der der meines .

11Der hat seinen , seine ; und er hat in ein , das seine hat.

12Die der hätten es , noch des , und in die würden.

13Es ist der seiner , der seiner , die seiner das der haben.

14Sie auf den ; sie waren mit , so dass man ihre .

15! ! man ihnen zu; „, , ! sie so sie Vergl. 5. Mose 28,65; man unter den : Sie sollen sich bei uns aufhalten!

16Des hat sie , er sie an. die hat man , an nicht .

17 unsere unserer ; in unserem wir ein Eig. in unserem Ausschauen schauen wir aus nach einem , das wird.

18Sie unseren , dass wir auf unseren können. Unser ist , voll sind unsere ; , unser ist .

19Unsere die des ; sie uns den , in der sie auf uns.

20Unser W. Der Hauch unserer Nasen, der des , wurde in ihren , von wir : In seinem werden wir unter den .

21Sei und dich, , des S. die Anm. zu Hiob 1,1! dich wird der ; du wirst werden und dich .

22 deine Schuld, ! Er wird dich . Er wird deine , , er wird deine .

4 Wie ist das Gold so gar verdunkelt und das feine Gold so häßlich geworden und liegen Steine des Heiligtums vorn auf allen Gassen zerstreut!

2Die edlen Kinder Zions, dem Golde gleich geachtet, wie sind sie nun den irdenen Töpfen gleich, die ein Töpfer macht!

3Auch Schakale reichen die Brüste ihren Jungen und säugen sie; aber die Tochter meines Volks muß unbarmherzig sein wie ein Strauß in der Wüste.

4Dem Säugling klebt seine Zunge am Gaumen vor Durst; die jungen Kinder heischen Brot, und ist niemand, der es ihnen breche.

5Die zuvor leckere Speisen aßen, verschmachten jetzt auf den Gassen; die zuvor in Scharlach erzogen sind, die müssen jetzt im Kot liegen.

6Die Missetat der Tochter meines Volks ist größer denn die Sünde Sodoms, die plötzlich umgekehrt ward, und kam keine Hand dazu.

7Ihre Fürsten waren reiner denn der Schnee und klarer denn Milch; ihre Gestalt war rötlicher denn Korallen; ihr Ansehen war wie Saphir.

8Nun aber ist ihre Gestalt so dunkel vor Schwärze, daß man sie auf den Gassen nicht kennt; ihre Haut hängt an den Gebeinen, und sind so dürr wie ein Scheit.

9Den Erwürgten durchs Schwert geschah besser als denen, so da Hungers starben, die verschmachteten und umgebracht wurden vom Mangel der Früchte des Ackers.

10Es haben die barmherzigsten Weiber ihre Kinder selbst müssen kochen, daß sie zu essen hätten im Jammer der Tochter meines Volks.

11Der HERR hat seinen Grimm vollbracht; er hat seinen grimmigen Zorn ausgeschüttet; er hat zu Zion ein Feuer angesteckt, das auch ihre Grundfesten verzehrt hat.

12Es hätten's die Könige auf Erden nicht geglaubt noch alle Leute in der Welt, daß der Widersacher und Feind sollte zum Tor Jerusalems einziehen.

13Es ist aber geschehen um der Sünden willen ihrer Propheten und um der Missetaten willen ihrer Priester, die darin der Gerechten Blut vergossen.

14Sie gingen hin und her auf den Gassen wie die Blinden und waren mit Blut besudelt, daß man auch ihre Kleider nicht anrühren konnte;

15man rief sie an: Weicht, ihr Unreinen, weicht, weicht, rührt nichts an! Wenn sie flohen und umherirrten, so sagte man auch unter den Heiden: Sie sollten nicht länger dableiben.

16Des HERRN Zorn hat sie zerstreut; er will sie nicht mehr ansehen. Die Priester ehrte man nicht, und mit den Alten übte man keine Barmherzigkeit.

17Noch gafften unsre Augen auf die nichtige Hilfe, bis sie müde wurden, da wir warteten auf ein Volk, das uns doch nicht helfen konnte.

18Man jagte uns, daß wir auf unsern Gassen nicht gehen durften. Da kam auch unser Ende; unsre Tage sind aus, unser Ende ist gekommen.

19Unsre Verfolger waren schneller denn die Adler unter dem Himmel; auf den Bergen haben sie uns verfolgt und in der Wüste auf uns gelauert.

20Der Gesalbte des HERRN, der unser Trost war, ist gefangen worden, da sie uns verstörten; des wir uns trösteten, wir wollten unter seinem Schatten leben unter den Heiden.

21Ja, freue dich und sei fröhlich, du Tochter Edom, die du wohnst im Lande Uz! denn der Kelch wird auch über dich kommen; du mußt auch trunken und entblößt werden.

22Aber deine Missetat hat ein Ende, du Tochter Zion; er wird dich nicht mehr lassen wegführen. Aber deine Missetat, du Tochter Edom, wird er heimsuchen und deine Sünden aufdecken.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

Elberfelder Übersetzung: Copyright 2023 www.bibelkommentare.de

Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.