Lukas 1

1 ja es unternommen , eine den , die völlig geglaubt , zu ,

2so es die überliefert , Anfang des gewesen ,

3hat es auch gut , der ich von Anfang gefolgt , es , , der Reihe zu ,

4auf du die , in du unterrichtet worden .

5Es den , des von , ein , mit , der ; war den , .

6 , indem sie des .

7 , ; weit .

8Es , der den priesterlichen ,

9 ihn, der des , das , den des zu , um zu .

10 die des zur des .

11Es ein des , des .

12 als ihn , ward er , .

13Der : Fürchte , , ist , wird einen , du sollst .

14 er wird zur sein, werden über .

15 er wird dem ; starkes wird er an mit erfüllt .

16 der wird er dem , , .

17 wird dem der des , um der zu den von , um dem ein zu .

18 dem : soll ich ? ein alter , ist weit .

19 der und zu : , der , ich bin gesandt , zu gute zu .

20 , wirst stumm zu dem , geschehen , du geglaubt , werden erfüllt .

21 das auf , sie wunderten darüber, .

22Als er , konnte zu , sie , er ein gesehen . er zu .

23 es , die erfüllt , ging er .

24 wurde , , , indem sie :

25 der den , in er mich angesehen , um den .

26 wurde der eine von , ,

27 einer , die einem verlobt , dem ; der der war .

28 der und : Sei , ! der ist ; [ bist den !]

29Sie , [als sie ihn ]ward , ein .

30 der zu : dich , , du ;

31 , du einen , du sollst .

32 wird des werden; der , , den ;

33 er das , .

34 dem : , ich ?

35 der und zu : Der wird , des wird ; wird das , das werden wird, werden.

36 , , , ist mit einem , der bei , war;

37 unmöglich .

38 : , ich bin die des ; es . der .

39 und dem , eine ;

40 sie das des die .

41 es , den der , das ; wurde mit

42 rief mit : bist den , ist die !

43 , die ?

44 , die , das .

45 , die geglaubt , es zur , was dem zu geredet ! -

46 : den ,

47 hat , ;

48 er hat die ; , nun werden glückselig .

49 große hat der an , ist ;

50 ist zu über die, welche .

51Er hat ; er hat , die in der sind.

52Er hat , .

53 hat er mit , .

54Er hat sich , , , damit er eingedenk der

55( er geredet ) in . -

56 ; sie .

57Für wurde die , daß gebären , sie einen .

58 , der groß gemacht , sie sich mit .

59 es , da sie, das zu ; sie dem : .

60 und : , er soll .

61 sie : , .

62Sie , er , daß werde.

63 er ein und : . sie verwunderten .

64 wurde , er , indem er .

65 , die um her ; dem von wurden .

66 , die es , es und : doch ? auch des .

67 , , wurde mit und :

68 sei der , der , er geschafft ,

69 ein des aufgerichtet dem ,

70( er geredet den , alters waren )

71 der , die ;

72um zu zu ,

73des , er , , geschworen , um zu ,

74daß wir, der , ohne dienen

75 .

76 , , wirst ein des werden; du wirst dem des , zu ,

77um des zu ,

78 die , besucht der der ,

79um denen zu , die , um zu den des .

80Das im , den zum .

1 haben, eine den O. Ereignissen, O. unter uns völlig erwiesen (beglaubigt) sind, zu Eig. der Reihe nach aufzustellen,

2 es die haben, gewesen ,

3hat es , der ich bin, es , , zu ,

4 du , in du bist.

5Es des , des , ein , mit , der ; war aus , .

6 , indem sie .

7 , ; .

8Es , ,

9 ihn, , , das Heiligtum; s. die Anm. zu Matth. 4,5 zu , um .

10 .

11Es ein des S. die Anm. zu Matth. 1,20, .

12 als ihn , er , .

13 : , , , wird einen , du sollst d.i. der HERR ist gütig (gnädig) .

14 er wird zur Wonne O. Und du wirst Freude und Wonne haben, werden .

15 er wird ; wird er mit .

16 wird er dem , , .

17 wird dem der , um der zu den von , um dem ein zu .

18 : soll ich ? ein , ist .

19 und zu : , , ich bin , zu .

20 , du , da dieses geschehen wird, du hast, werden werden.

21 , sie , das Heiligtum; s. die Anm. zu Matth. 4,5 verzog.

22Als er , er zu , sie , er das Heiligtum; s. die Anm. zu Matth. 4,5 ein hatte. .

23 es , , ging er weg nach seinem .

24 , , , indem sie :

25 hat der in den , er mich hat, um den .

26 eine , ,

27 einer , einem mit , dem ; war .

28 der Engel hinein und : , ! ist ; [gesegnet bist du unter den Frauen!]

29Sie , [als sie ihn sah] sein , ein .

30 zu : , , du hast O. Gunst ;

31 , du wirst einen , du sollst .

32 wird des ; der , d.i. Jehova-Elohim des Alten Testaments, wird ;

33 er wird ewiglich W. in die Zeitalter, seines wird .

34 : kann , ich ?

35 und zu : Der wird über , des wird ; wird , das O. gezeugt wird, .

36 , , , mit einem , der bei , ;

37 wird sein And. üb.: denn vonseiten Gottes wird kein Wort unmöglich (kraftlos) sein.

38 : , ich bin O. Sklavin; so auch V. 48 des ; es . .

39 stand und nach dem eine ;

40 sie des die .

41 es , , ; mit

42 mit : O. Gepriesen den , O. Gepriesen !

43 , ?

44 , wie , .

45 , hat, es wird zur , dem zu !

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47 hat , ;

48 O. dass er hat ; , werden .

49 Dinge hat an , ist ;

50 ist über die, .

51Er hat ; er hat , die in der sind.

52Er hat .

53 hat er mit .

54Er hat , , , damit er eingedenk sei der

55( er hat) gegen .

56Und ; sie nach ihrem .

57 , , sie einen .

58 , der habe, sie .

59 es , da sie, zu ; sie nannten : .

60 und : , er soll .

61 sie : , .

62Sie , er , dass er .

63 er ein und : . sie .

64 gelöst, er , indem er .

65 , ; auf dem .

66 , es , es und : wird doch aus ? des .

67 , , mit und :

68 sei der , , er geschafft hat seinem ,

69 ein des hat dem , ,

70( er geredet hat den , die waren)

71 der , ;

72um zu vollbringen zu ,

73des , er , , hat, ,

74dass wir, der , sollen

75 .

76 , , wirst ein des ; du wirst dem Angesicht des , zu ,

77um des zu ,

78 die , hat der der ,

79um denen zu , , um den des .

80 im , .

1 Da nun einmal viele versucht haben, zu verfassen eine Erzählung, über die zur Erfüllung gekommenen Ereignisse unter uns,

2wie überliefert haben uns die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes Gewesenen,

3schien es gut auch mir, Nachgegangenem von Anfang an allen genau, der Reihe nach dir zu schreiben, hochverehrter Theophilus,

4damit du genau erkennst, über welche du unterrichtest wurdest Lehren, die Zuverlässigkeit.

5Es war in den Tagen Herodes, Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias aus Priestergruppe Abija, und Frau ihm aus den Töchtern Aarons, und ihr Name Elisabet.

6Sie waren aber gerecht beide vor Gott, wandelnd in allen Geboten und Rechtssatzungen des Herrn untadelig.

7Und nicht war ihnen ein Kind, deshalb, weil war Elisabet unfruchtbar, und beide vorgeschritten in ihren Tagen. waren.

8Es geschah aber: Während den Priesterdienst versah er in der Reihe seiner Priestergruppe vor Gott,

9gemäß der Gewohnheit des Priesteramts hatte er erlost zu räuchern, hineingegangen in den Tempel des Herrn,

10und die ganze Menge des Volkes war betend draußen zur Stunde des Räucheropfers.

11Erschien aber ihm Engel Herrn, stehend zur Rechten des Altars des Räucheropfers.

12Und erschrak Zacharias, gesehen habend, und Furcht fiel über ihn.

13Sagte aber zu ihm der Engel: Nicht fürchte dich, Zacharias! Denn erhört worden ist dein Gebet, und deine Frau Elisabet wird gebären einen Sohn dir, und du sollst nennen seinen Namen Johannes.

14Und wird sein Freude dir und Jubel, und viele über seine Geburt werden sich freuen.

15Denn er wird sein groß vor dem Herrn, und Wein und berauschendes Getränk keinesfalls wird er trinken, und mit heiligem Geist wird er erfüllt werden noch seit Leib seiner Mutter,

16und viele der Söhne Israels wird er hinwenden zum Herrn, ihrem Gott.

17Und er wird vorhergehen vor ihm in Geist und Kraft Elija, hinzuwenden Herzen Väter zu Kindern und Ungehorsamen zur Denkweise Gerechten, zu bereiten Herrn ein zugerüstetes Volk.

18Und sagte Zacharias zu dem Engel: Woran werde ich erkennen dieses? Ich bin ja ein alter Mann und meine Frau vorgeschritten in ihren Tagen.

19Und antwortend, der Engel sagte zu ihm: Ich bin Gabriel, der Stehende vor Gott, und ich bin gesandt, zu sprechen zu dir und als frohe Botschaft zu verkünden dir dieses;

20und siehe, du wirst sein verstummend und nicht könnend reden, bis an welchem Tag geschieht dies, dafür, daß nicht du geglaubt hast meinen Worten, welche sich erfüllen werden zu ihrer Zeit.

21Und war das Volk erwartend Zacharias, und sie wunderten sich darüber, daß lange verweilte im Tempel er.

22Herausgekommen aber, nicht konnte er sprechen zu ihnen, und sie erkannten, daß eine Erscheinung er gesehen hat im Tempel; und er war zuwinkend ihnen und blieb stumm.

23Und es geschah: Als erfüllt waren die Tage seines Priesterdienstes, ging er weg in sein Haus.

24Aber nach diesen Tagen empfing Elisabet, seine Frau; und sie verbarg sich fünf Monate, sagend:

25So mir hat getan Herr in Tagen, in welchen er darauf gesehen hat, wegzunehmen meine Schmach unter Menschen.

26Aber in dem Monat sechsten wurde gesandt der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas, der Name Nazaret,

27zu einer Jungfrau, verlobt einem Mann, dem Name Josef aus Haus Davids, und der Name der Jungfrau Maria.

28Und hineingegangen zu ihr, sprach er: Sei gegrüßt, Begnadete, der Herr mit dir.

29Sie aber über das Wort erschrak und überlegte sich, welcher Art sei dieser Gruß.

30Und sagte der Engel zu ihr: Nicht fürchte dich, Maria! Denn du hast gefunden Gnade bei Gott;

31und siehe, du wirst empfangen im Mutterleib und wirst gebären einen Sohn und sollst nennen seinen Namen Jesus.

32Dieser wird sein groß, und Sohn Höchsten wird er genannt werden, und geben wird ihm Herr, Gott, den Thron Davids, seines Vaters,

33und er wird König sein über das Haus Jakob in die Ewigkeiten, und seines Königtums nicht wird sein ein Ende.

34Sagte aber Maria zu dem Engel: Wie wird sein dies, da einen Mann nicht ich kenne?

35Und antwortend, der Engel sagte zu ihr: Heilige Geist wird kommen auf dich, und Kraft Höchsten wird überschatten dich; deswegen auch das geboren Werdende heilig wird genannt werden, Sohn Gottes.

36Und siehe, Elisabet, deine Verwandte, auch sie hat empfangen einen Sohn in ihrem Alter, und dies sechste Monat ist für sie, die genannt werdende unfruchtbar;

37denn nicht unmöglich wird sein von Gott jedes Ding.

38Sagte aber Maria: Siehe, die Magd Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort! Und weg ging von ihr der Engel.

39Aufgestanden aber Maria in diesen Tagen, ging in das Bergland mit Eile in eine Stadt Judas,

40und sie ging hinein in das Haus Zacharias und begrüßte Elisabet.

41Und es geschah: Als hörte den Gruß der Maria Elisabet, hüpfte das Kind in ihrem Leib, und erfüllt wurde mit heiligem Geist Elisabet,

42und sie schrie auf mit lautem Ruf und sagte: Gesegnet du unter Frauen, und gesegnet die Frucht deines Leibes.

43Und woher mir dies, daß kommt die Mutter meines Herrn zu mir?

44Denn siehe, als kam der Klang deines Grußes in meine Ohren, hüpfte in Jubel das Kind in meinem Leib.

45Und selig die geglaubt Habende, daß sein wird Erfüllung dem Gesagten ihr vom Herrn.

46Und sagte Maria: Preist meine Seele den Herrn,

47und in Jubel geraten ist mein Geist über Gott, meinen Retter;

48denn er hat hingesehen auf die Niedrigkeit seiner Magd. Denn siehe, von jetzt an werden selig preisen mich alle Geschlechter;

49denn hat getan mir Großes der Mächtige. Und heilig sein Name,

50und seine Barmherzigkeit für Geschlechter und Geschlechter den Fürchtenden ihn.

51Er übte aus Macht mit seinem Arm, er zerstreute Übermütigen im Denken ihres Herzens;

52er holte herunter Mächtige von Thronen und erhöhte Niedrige,

53Hungernde füllte er mit guten, und reich Seiende schickte er weg leer.

54Er hat sich angenommen Israels, seines Knechtes, zu gedenken Barmherzigkeit,

55wie er gesagt hat zu unseren Vätern, Abraham und seiner Nachkommenschaft für die Ewigkeit.

56Blieb aber Maria bei ihr ungefähr drei Monate und kehrte zurück in ihr Haus.

57Aber für Elisabet erfüllte sich die Zeit dafür, daß gebar sie, und sie gebar einen Sohn.

58Und hörten die Umwohner und ihre Verwandten, daß groß gemacht hatte Herr seine Barmherzigkeit an ihr, und sie freuten sich mit ihr.

59Und es geschah: Am Tag achten kamen sie, zu beschneiden das Kind, und sie wollten nennen es nach dem Namen seines Vaters Zacharias.

60Und anhebend, seine Mutter sagte: Nein, sondern es soll genannt werden Johannes.

61Und sie sagten zu ihr: Niemand ist aus deiner Verwandtschaft, der genannt wird mit diesem Namen.

62Sie winkten zu aber seinem Vater das: wie er wolle, genannt werde es.

63Und gefordert habend ein Schreibtäfelchen, schrieb er, sagend: Johannes ist sein Name. Und gerieten in Verwunderung alle.

64Geöffnet wurde aber sein Mund sofort und seine Zunge, und er redete, preisend Gott.

65Und kam über alle Furcht Wohnenden herum um sie, und in dem ganzen Bergland Judäas wurden beredet alle diese Vorgänge,

66und nahmen alle gehört Habenden in ihr Herz, sagend: Was wohl dieses Kind wird sein? Denn Hand Herrn war mit ihm.

67Und Zacharias, sein Vater, wurde erfüllt mit heiligem Geist, und er redete prophetisch, sagend:

68Gepriesen Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und gemacht eine Erlösung seinem Volk,

69und er hat aufgerichtet ein Horn Rettung uns im Haus Davids, seines Knechtes,

70wie er gesagt hat durch Mund seiner heiligen Propheten von Ewigkeit her,

71Rettung vor unseren Feinden und aus Feinden und aus Hand aller Hassenden uns,

72zu tun Barmherzigkeit an unseren Vätern und zu gedenken an seinen heiligen Bund,

73an Eid, den er geschworen hat gegenüber Abraham, unserem Vater, zu geben uns,

74furchtlos, aus Hand Feinde gerettet, zu dienen ihm in Heiligkeit und Gerechtigkeit

75vor ihm in allen unseren Tagen.

76Und du auch, Kind, ein Prophet Höchsten wirst genannt werden; denn du wirst vorhergehen vor Herrn, zu bereiten seine Wege,

77um zu geben Erkenntnis Rettung seinem Volk in Vergebung ihrer Sünden,

78wegen Herzens Barmherzigkeit unseres Gottes, mit welchem besuchen wird uns Aufgang aus Höhe,

79zu erscheinen den in Finsternis und Schatten Todes Sitzenden, um hinzulenken unsere Füße auf Weg Friedens.

80Aber das Kind wuchs und wurde stark im Geist, und er war in den einsamen Gegenden bis zum Tag seines öffentlichen Auftretens vor Israel.

1 Sintemal sich's viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,

2wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:

3habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich's dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe,

4auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.

5Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.

6Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.

7Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.

8Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,

9nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.

10Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.

11Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.

12Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.

13Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.

14Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.

15Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.

16Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.

17Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.

18Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.

19Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.

20Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.

21Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.

22Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.

23Und es begab sich, da die Zeit seines Amts aus war, ging er heim in sein Haus.

24Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach:

25Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.

26Und im sechsten Monat ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,

27zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph, vom Hause David: und die Jungfrau hieß Maria.

28Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegrüßet seist du, Holdselige! Der HERR ist mit dir, du Gebenedeite unter den Weibern!

29Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seine Rede und gedachte: Welch ein Gruß ist das?

30Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! du hast Gnade bei Gott gefunden.

31Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.

32Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der HERR wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben;

33und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.

34Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß?

35Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.

36Und siehe, Elisabeth, deine Gefreunde, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und geht jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei.

37Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

38Maria aber sprach: Siehe ich bin des HERRN Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

39Maria aber stand auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda's

40und kam in das Haus des Zacharias und grüßte Elisabeth.

41Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes voll

42und rief laut und sprach: Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!

43Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt?

44Siehe, da ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte mit Freuden das Kind in meinem Leibe.

45Und o selig bist du, die du geglaubt hast! denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem HERRN.

46Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den HERRN,

47und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilands;

48denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder;

49denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und des Name heilig ist.

50Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten.

51Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.

52Er stößt die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen.

53Die Hungrigen füllt er mit Gütern und läßt die Reichen leer.

54Er denkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel wieder auf,

55wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Samen ewiglich.

56Und Maria blieb bei ihr bei drei Monaten; darnach kehrte sie wiederum heim.

57Und Elisabeth kam ihre Zeit, daß sie gebären sollte; und sie gebar einen Sohn.

58Und ihre Nachbarn und Gefreunde hörten, daß der HERR große Barmherzigkeit an ihr getan hatte, und freuten sich mit ihr.

59Und es begab sich am achten Tage, da kamen sie, zu beschneiden das Kindlein, und hießen ihn nach seinem Vater Zacharias.

60Aber seine Mutter antwortete und sprach: Mitnichten, sondern er soll Johannes heißen.

61Und sie sprachen zu ihr: Ist doch niemand in deiner Freundschaft, der also heiße.

62Und sie winkten seinem Vater, wie er ihn wollte heißen lassen.

63Und er forderte ein Täfelein und schrieb also: Er heißt Johannes. Und sie verwunderten sich alle.

64Und alsbald ward sein Mund und seine Zunge aufgetan, und er redete und lobte Gott.

65Und es kam eine Furcht über alle Nachbarn; und die ganze Geschichte ward ruchbar auf dem ganzen jüdischen Gebirge.

66Und alle, die es hörten, nahmen's zu Herzen und sprachen: Was, meinst du, will aus dem Kindlein werden? Denn die Hand des HERRN war mit ihm.

67Und sein Vater Zacharias ward des heiligen Geistes voll, weissagte und sprach:

68Gelobet sei der HERR, der Gott Israels! denn er hat besucht und erlöst sein Volk

69und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David,

70wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund des Propheten:

71daß er uns errettete von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,

72und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund

73und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben,

74daß wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang

75in Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefällig ist.

76Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Du wirst vor dem HERRN her gehen, daß du seinen Weg bereitest

77und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, das da ist in Vergebung ihrer Sünden;

78durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat Andre Überlieferung: "besuchen wird". der Aufgang aus der Höhe,

79auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

80Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist; und er war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

Elberfelder Übersetzung: Copyright 2023 www.bibelkommentare.de

Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.