Lukas 11

11 es , einem und , da , er , : , , .

2Er zu : ihr , so : , geheiligt ; ;

3 ;

4 , wir selbst , der schuldig ; .

5 er : wird einen wird um zu : , ,

6 der angelangt , ich , ich vorsetzen ; -

7und von und : , die , ; ich und ?

8Ich , er geben , er , so wird er und , er .

9 ich : , es wird werden; , ihr werdet ; klopfet , es wird aufgetan .

10 , der , dem wird aufgetan .

11 ist ein unter , den der um bitten wird doch nicht einen ? Oder um einen des doch nicht eine ?

12 , er um ein wird doch nicht einen ?

13 , die ihr , zu , der , der ist, den denen, die !

14 er einen aus, . Es , als der ausgefahren , der ; die verwunderten .

15 : , den der , er die .

16 , , ein dem .

17Da , er zu : , das sich entzweit , wird , entzweit, .

18 der sich entzweit , ? ihr , daß die .

19 die , sie ? werden sie .

20 ich den die , so ist das .

21 der , so ;

22 ein als über ihn und , so er ganze , er , er .

23Wer , ; wer , .

24 der dem ausgefahren , so er , ; da er sie , spricht : Ich will , von ich ausgegangen ;

25 wenn er , er es .

26 er , als er , sie gehen und ; das als das .

27Es , , ein der ihre zu : der , der , die , du gesogen !

28Er : Ja, , die das !

29Als die sich , er an zu : Geschlecht ein ; es ein , wird werden, nur das .

30 den ein , es der des .

31Eine des wird den wird ; sie den der , um die zu ; , mehr ist .

32 von werden werden ; sie taten die ; , mehr ist .

33 , der eine hat, sie , den , das , auf die den .

34Die des dein ; , so ; es , so ist .

35 zu, daß das , ist, .

36 ist und , so wird er , die mit ihrem .

37 er , ein , er zu Mittag essen ; er und legte sich zu .

38Als der es , er sich, er sich dem gewaschen .

39Der : , , ihr das des der , ist .

40! der, welcher das gemacht , das ?

41 von dem, was ihr , , .

42 ! ihr die die , das die ; Dinge ihr sollen.

43 ! ihr den ersten den die den .

44 ! ihr die , verborgen , die , die , es .

45 der und zu : , indem du , du .

46Er : ! ihr die mit schwer zu , ihr die mit .

47 ! ihr die der , haben .

48 gebet ihr den ; haben , [ ]. .

49 hat die : Ich werde , etliche werden sie ,

50auf das , der an vergossen worden , gefordert :

51 dem bis dem , dem dem ; , ich , es wird gefordert .

52 ! ihr habt den der ; ihr seid , die habt ihr .

53Als er , die die , auf ;

54und sie lauerten , zu .

11 es , einem und , da , er , : , , .

2Er zu : ihr , so : , werde ; ;

3 S. die Anm. zu Matth. 6,11 ;

4 , wir , der ; .

5 er : wird einen wird um zu : , ,

6 der angelangt ist ich , ich soll;

7 würde von und : , , ; ich und ?

8Ich , er und wird, er , so wird er und ihm , bedarf.

9 : , es wird ; , ihr werdet ; , es wird .

10 , , wird .

11 ist ein unter , um wird – er wird doch einen ? um einen – er wird des doch eine ?

12 wenn er um ein bäte – er wird doch einen ?

13 , die ihr , zu , wieviel wird , ist, den O. wieviel mehr der Vater, der vom Himmel den Heiligen Geist geben wird denen, !

14 er einen , derselbe . Es , als war, ; .

15 : W. In (in der Kraft des); so auch V. 18.19 , , er .

16 , ihn , forderten ein dem .

17Da wusste, er zu : , das , , entzweit, O. und Haus fällt auf Haus.

18 gegen , wird ? ihr , dass .

19 , sie ? werden .

20 den , so ist so O. auf euch gekommen.

21 O. sein Haus , so ;

22 ein ihn und , so er , er , er .

23 , , und , .

24 ist, so durchwandert er Örter, suchend; da er sie , er: Ich will , ich bin;

25 wenn er , er es .

26 er , als er , sie und ; ärger .

27Es , indem , erhob eine ihre und zu : , , die , du hast!

28 : Ja, , die !

29Als O. anhäuften, er zu : ein ; es fordert ein , wird , .

30 ein O. wurde, wird es .

31Eine des wird wird , sie , um zu ; , ist .

32 werden werden ; sie ; , ist .

33 aber, der eine hat, sie , noch , Lampengestell, den Schein .

34 ; ist, so ist ; es , so .

35Sieh zu, dass , ist, .

36 und , so wird er sein, mit O. beleuchtete.

37Indem er , bat ein gewisser , er möchte. Er und .

38Als es , er , er sich hatte.

39 : , , ihr Schüssel, ist .

40! Hat der, hat, ?

41 von dem, ihr O. was darinnen ist, , .

42 ! ihr , . Dinge ihr sollen.

43 ! ihr .

44 ! ihr , die sind, , wandeln, es .

45 und zu : , indem du , du .

46 : ! ihr mit , ihr mit .

47 ! ihr , haben .

48 ihr ; haben , [ ].

49 hat : Ich werde , einige werden sie vertreiben,

50 , der ist, :

51 dem dem , S. Matth. 23,35; , ich , es wird .

52 ! ihr habt ; ihr seid , die habt ihr .

53Als , , ihn O. mehreres, immer mehr ;

54und sie auf , zu .

11 Und es geschah: Während war er an irgendeinem Ort betend, als er aufgehört hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes gelehrt hat seine Jünger!

2Er sagte aber zu ihnen: Wenn ihr betet, sagt: Vater, geheiligt werde dein Name! Komme dein Reich!

3Unser Brot für den heutigen Tag gib uns an jedem Tag!

4Und vergib uns unsere Sünden! Denn auch selbst wir vergeben jedem schuldig Seienden uns; und nicht führe uns in Versuchung!

5Und er sagte zu ihnen: Wer von euch wird haben einen Freund und wird gehen zu ihm um Mitternacht und wird sagen zu ihm: Freund, leihe mir drei Brote,

6da gerade ein Freund von mir gekommen ist von einer Reise zu mir und nicht ich habe, was ich vorsetzen kann ihm!

7Und jener, von drinnen antwortend, wird sagen: Nicht mir Mühen bereite! Schon die Türe ist geschlossen, und meine Kinder bei mir im Bett sind; nicht kann ich, aufgestanden, geben dir.

8Ich sage euch: Wenn auch nicht er geben wird ihm, aufgestanden, deswegen, weil ist sein Freund, so doch wegen seiner Zudringlichkeit, aufgestanden, wird er geben ihm, wieviel er braucht.

9Und ich euch sage: Bittet, und es wird gegeben werden euch; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird geöffnet werden euch.

10Denn jeder Bittende bekommt, und Suchende findet, und Anklopfenden wird geöffnet werden.

11Und wen von euch als den Vater wird bitten der Sohn um einen Fisch, und anstatt eines Fisches eine Schlange ihm wird er geben?

12Oder auch bitten wird er um ein Ei, wird er geben ihm einen Skorpion?

13Wenn also ihr, böse seiend, wißt, gute Gaben zu geben euern Kindern, wieviel mehr der Vater in Himmel wird geben heiligen Geist den Bittenden ihn!

14Und er war austreibend einen Dämon, und der war stumm; es geschah aber: Der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und es staunten die Leute.

15Einige aber von ihnen sagten: Durch Beelzebul, den Herrscher der Dämonen, treibt er aus die Dämonen;

16andere aber, versuchend, ein Zeichen vom Himmel wünschten von ihm.

17Er aber, kennend ihre Gedanken, sagte zu ihnen: Jedes Reich, mit sich selbst entzweit, verödet, und Haus gegen Haus fällt.

18Wenn aber auch der Satan mit sich selbst entzweit ist, wie wird bestehen sein Reich? Weil ja ihr sagt, durch Beelzebul austreibe ich die Dämonen.

19Wenn aber ich durch Beelzebul austreibe die Dämonen, eure Söhne durch wen treiben aus? Deswegen sie eure Richter werden sein.

20Wenn aber durch Finger Gottes ich austreibe die Dämonen, so ist gekommen zu euch das Reich Gottes.

21Wenn der Starke, bewaffnet, bewacht seinen Hof, in Frieden sind seine Güter;

22wenn aber ein Stärkerer als er, über gekommen, besiegt ihn, seine volle Rüstung nimmt er, auf die er vertraute, und seine Beutestücke verteilt er.

23Der nicht Seiende mit mir gegen mich ist, und der nicht Sammelnde mit mir zerstreut.

24Wenn der unreine Geist ausgefahren ist von dem Menschen, geht er durch wasserlose Gegenden, suchend eine Ruhestätte und nicht findend; dann sagt er: Ich werde zurückkehren in mein Haus, woher ich ausgegangen bin;

25und gekommen, findet er gekehrt und geschmückt.

26Dann geht er hin und nimmt zu sich andere Geister, bösere als er selbst, sieben, und eingezogen, wohnen sie dort, und wird das Letzte jenes Menschen schlimmer als das Erste.

27Es geschah aber: Während redete er dieses, erhoben habend eine Stimme Frau aus der Menge, sagte zu ihm: Selig der Leib, getragen habend dich, und Brüste, die du gesogen hast!

28Er aber sagte: Vielmehr selig die Hörenden das Wort Gottes und Bewahrenden.

29Aber die Leute sich noch weiter ansammelten, begann er zu sagen: Dieses Geschlecht ein böses Geschlecht ist; ein Zeichen wünscht es, und ein Zeichen nicht wird gegeben werden ihm, wenn nicht das Zeichen Jonas.

30Denn wie geworden ist Jona den Niniviten ein Zeichen, so wird sein auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht.

31Königin Südens wird aufstehen im Gericht mit den Männern dieses Geschlechts und wird verurteilen sie; denn sie kam von den Enden der Erde, zu hören die Weisheit Salomos, und siehe, mehr als Salomo hier.

32Niniviten werden aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht und werden verurteilen es; denn sie dachten um hin auf die Predigt Jonas, und siehe, mehr als Jona hier.

33Niemand eine Lampe angezündet habend in einen verborgenen Winkel stellt, auch nicht unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit die Hereinkommenden das Licht sehen.

34Die Lampe des Leibes ist dein Auge. Wenn dein Auge lauter ist, auch dein ganzer Leib licht ist; wenn aber böse es ist, auch dein Leib finster.

35Sieh zu also, ob nicht das Licht in dir Finsternis ist!

36Wenn also dein ganzer Leib licht, nicht habend einen finsteren Teil, wird er sein ganz licht, wie wenn die Lampe mit dem Strahl beleuchtet dich.

37Nachdem aber geredet hatte, bittet ihn ein Pharisäer, daß er die Mahlzeit einnehme bei ihm; und hineingegangen, legte er sich zu Tisch.

38Aber der Pharisäer, gesehen habend, wunderte sich, daß nicht zuerst er sich gewaschen hatte vor der Mahlzeit.

39Sagte aber der Herr zu ihm: Nun, ihr Pharisäer, das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt ihr, aber das Innere von euch ist voll von Raub und Bosheit.

40Toren, nicht der geschaffen Habende das Äußere auch das Innere hat geschaffen?

41Doch das drinnen Seiende gebt als Almosen, und siehe, alles rein euch ist.

42Aber weh euch Pharisäern, weil ihr verzehntet die Minze und die Raute und jedes Kraut und vorübergeht am Recht und an der Liebe zu Gott! Dies aber wäre nötig; zu tun und jenes nicht zu lassen.

43Weh euch Pharisäern, weil ihr liebt den ersten Platz in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Marktplätzen!

44Weh euch, weil ihr seid wie die Gräber unkenntlichen, und die Menschen _ umhergehenden oben darüber nicht wissen.

45Antwortend aber, einer der Gesetzeskundigen sagt zu ihm: Meister, dies sagend, auch uns beleidigst du.

46Er aber sagte: Auch euch Gesetzeskundigen wehe, weil ihr tragen laßt die Menschen schwer zu tragende Lasten, und selbst mit einem einzigen eurer Finger nicht rührt ihr an die Lasten.

47Weh euch, weil ihr baut die Grabmäler der Propheten! Aber eure Väter haben getötet sie.

48Also Zeugen seid ihr und habt mit Wohlgefallen an den Taten eurer Väter, weil sie zwar getötet haben sie, ihr aber baut.

49Deswegen auch die Weisheit Gottes hat gesagt: Senden werde ich zu ihnen Propheten und Apostel, und von ihnen werden sie töten und verfolgen,

50damit eingefordert wird das Blut aller Propheten, vergossen seit Grundlegung Welt, von diesem Geschlecht,

51seit Blut Abels bis zum Blut Secharjas, des umgekommenen zwischen dem Altar und dem Haus; ja, ich sage euch: Es wird eingefordert werden von diesem Geschlecht.

52Weh euch Gesetzeskundigen, daß ihr weggenommen habt den Schlüssel zur Erkenntnis! Selbst nicht seid ihr hineingekommen, und die hineinkommen Wollenden habt ihr gehindert.

53Und von dort hinausgegangen war er, begannen die Schriftgelehrten und die Pharisäer, schrecklich aufgebracht zu sein und auf den Mund zu sehen ihm wegen mehr,

54auflauernd ihm, zu erjagen etwas aus seinem Mund.

11 Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.

2Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.

3Gib uns unser täglich Brot immerdar.

4Und vergib uns unsre Sünden, denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Andere Überlieferung: "Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns unser täglich Brot immerdar. Und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung."

5Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm zu Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote;

6denn es ist mein Freund zu mir gekommen von der Straße, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege;

7und er drinnen würde antworten und sprechen: Mache mir keine Unruhe! die Tür ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben.

8Ich sage euch: Und ob er nicht aufsteht und gibt ihm, darum daß er sein Freund ist, so wird er doch um seines unverschämten Geilens willen aufstehen und ihm geben, wieviel er bedarf.

9Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

10Denn wer da bittet, der nimmt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

11Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete?

12oder, so er um ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete?

13So denn ihr, die ihr arg seid, könnet euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

14Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.

15Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.

16Die andern aber versuchten ihn und begehrten ein Zeichen von ihm vom Himmel.

17Er aber erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit sich selbst uneins wird, das wird wüst; und ein Haus fällt über das andere.

18Ist denn der Satanas auch mit sich selbst uneins, wie will sein Reich bestehen? dieweil ihr sagt, ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub.

19So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein.

20So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so kommt ja das Reich Gottes zu euch.

21Wenn ein starker Gewappneter seinen Palast bewahrt, so bleibt das seine mit Frieden.

22Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt und überwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ, und teilt den Raub aus.

23Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

24Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfährt, so durchwandelt er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht, so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin.

25Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt.

26Dann geht er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die ärger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da, und es wird hernach mit demselben Menschen ärger denn zuvor.

27Und es begab sich, da er solches redete, erhob ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast.

28Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

29Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehrt ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des Propheten Jona.

30Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlecht.

31Die Königin von Mittag wird auftreten vor dem Gericht mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu hören die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.

32Die Leute von Ninive werden auftreten vor dem Gericht mit diesem Geschlecht und werden's verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona.

33Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.

34Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster.

35So schaue darauf, daß nicht das Licht in dir Finsternis sei.

36Wenn nun dein Leib ganz licht ist, daß er kein Stück von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn ein Licht mit hellem Blitz dich erleuchtet.

37Da er aber in der Rede war, bat ihn ein Pharisäer, daß er mit ihm das Mittagsmahl äße. Und er ging hinein und setzte sich zu Tische.

38Da das der Pharisäer sah, verwunderte er sich, daß er sich nicht vor dem Essen gewaschen hätte.

39Der HERR aber sprach zu ihm: Ihr Pharisäer haltet die Becher und Schüsseln auswendig reinlich, aber euer Inwendiges ist voll Raubes und Bosheit.

40Ihr Narren, meinet ihr, daß es inwendig rein sei, wenn's auswendig rein ist?

41Doch gebt Almosen von dem, was da ist, siehe, so ist's euch alles rein.

42Aber weh euch Pharisäern, daß ihr verzehnt die Minze und Raute und allerlei Kohl, und geht vorbei an dem Gericht und an der Liebe Gottes! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen.

43Weh euch Pharisäern, daß ihr gerne obenan sitzt in den Schulen und wollt gegrüßt sein auf dem Markte.

44Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr seid wie die verdeckten Totengräber, darüber die Leute laufen, und kennen sie nicht!

45Da antwortete einer von den Schriftgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit den Worten schmähst du uns auch.

46Er aber sprach: Und weh auch euch Schriftgelehrten! denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rührt sie nicht mit einem Finger an.

47Weh euch! denn ihr baut der Propheten Gräber; eure Väter aber haben sie getötet.

48So bezeugt ihr und willigt in eurer Väter Werke; denn sie töteten sie, so baut ihr ihre Gräber.

49Darum spricht die Weisheit Gottes: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und derselben werden sie etliche töten und verfolgen;

50auf daß gefordert werde von diesem Geschlecht aller Propheten Blut, das vergossen ist, seit der Welt Grund gelegt ist,

51von Abels Blut an bis auf das Blut des Zacharias, der umkam zwischen dem Altar und Tempel. Ja, ich sage euch: Es wird gefordert werden von diesem Geschlecht.

52Weh euch Schriftgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen.

53Da er aber solches zu ihnen sagte, fingen an die Schriftgelehrten und Pharisäer, hart auf ihn zu dringen und ihm mit mancherlei Fragen zuzusetzen,

54und lauerten auf ihn und suchten, ob sie etwas erjagen könnten aus seinem Munde, daß sie eine Sache wider ihn hätten.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

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