Lukas 12

12 sich viele der versammelt , so sie , er , zu , : dem der , .

2Es , , , wird;

3, ihr der gesprochen haben , wird werden, ihr gesprochen haben den , wird den ausgerufen .

4Ich , : euch vor , die den zu .

5Ich will , ihr fürchten : den, der dem , die zu ; , ich , .

6 um ? .

7 die . So euch ; ihr seid als .

8Ich : , den bekennen , wird der des den ;

9wer den verleugnet haben , der wird den verleugnet .

10 , ein sagen den des , wird werden; dem , der den , wird werden.

11 sie die die die , so , ihr euch ihr sagen ;

12 der wird , ihr .

13 der zu : , , daß er das .

14Er zu : , hat zu einem ?

15Er : zu hütet aller , weil hat, sein .

16Er ein und : Das eines trug viel .

17 er sich und : soll ich ? ich , ich einsammeln .

18 er : will ich : ich will , will ;

19 ich will zu : , du ; ruhe , , , sei .

20 zu : Du ! in wird man ; du bereitet , für wird es ?

21 ist der für Schätze , in Bezug .

22Er : ich : für , ihr , für den , ihr anziehen .

23Das als die , der mehr als die .

24 die , sie , , ; um die !

25 mit ?

26 ihr auch das , seid ihr das ?

27 die , sie ; sie mühen auch . Ich , selbst war von .

28 das , dem ist den wird, , , !

29 , , ihr ihr sollt, seid in ;

30 nach die der ; , ihr .

31 nach , wird hinzugefügt .

32Fürchte , du , es hat , das zu .

33 ; , die , einen , , den , sich und .

34 , .

35Es die ;

36 , seid , die auf , irgend er der , auf , wenn er , sie .

37 , der , wenn er , finden ! , ich : Er wird sich sich zu Tische legen wird und .

38 er der der sie []! !

39 : der gewußt , zu der würde, hätte er , daß durchgraben .

40 [], ; in , in welcher ihr es , der des .

41 zu : , sagst ?

42Der : der , der setzen , um ihm die zugemessene zu rechten ?

43 , , wenn er , finden !

44In sage , er ihn setzen .

45 : zu , , die zu zu zu sich zu ,

46so wird der einem , an er es , einer , er , wird ihm den .

47 , den sich , seinem getan , wird mit Schlägen geschlagen ;

48wer ihn , getan , was der ist, wird mit geschlagen . , dem ist wird verlangt ; man anvertraut , von wird man desto .

49Ich bin , die zu ; will , es angezündet ?

50Ich eine , womit ich getauft werden , bin ich , sie vollbracht !

51Denket , ich gekommen , der zu ? , sage , .

52 es nun entzweit ; werden entzweit sein:

53 , , .

54Er zu den : ihr eine , so ihr : Ein ; es .

55 ihr den sehet, so saget : Es wird ; es .

56! das der des wisset zu ; ist es, daß ihr ?

57 richtet euch , was recht ?

58 du die , so dir dem , , sie nicht dem ; der wird dem , der .

59Ich : Du von , du den bezahlt .

12 viele Eig. die Myriaden hatten, sie , er , zu , : And. üb.: zu seinen Jüngern zu sagen: Zuerst hütet usw. , .

2Es , , , offenbar wird.

3, soviel ihr haben werdet, wird werden, ihr gesprochen haben werdet , wird O. Häusern ausgerufen .

4Ich , : denen, nach diesem zu .

5Ich will , ihr sollt: den, zu ; , ich , .

6 für W. Assarion; s. die Anm. zu Matth. 10,29 ? .

7 . So nun ; ihr .

8Ich : , bekennen wird, den wird ;

9 haben wird, der wird .

10 , ein wird , dem wird ; , , wird .

11 sie , so , ihr ihr sollt;

12 wird dieser , ihr .

13 zu : , , dass er .

14 zu : , hat zu einem Erb ?

15Er : Seht zu O. Gier, weil , von .

16Er ein und : eines .

17 er und : soll ich ? ich nicht, ich soll.

18 er : will ich : Ich will will mein Gewächs Eig. mein Gutes ;

19 ich will zu : , du Eig. vieles Gute ; , , , .

20 zu : ! In wird man fordern; du hast, für wird es ?

21 ist für .

22Er : ich : für , ihr , für , ihr sollt.

23 mehr als .

24 , O. denn sie , , ; wieviel !

25 mit S. die Anm. zu Matth. 6,27 eine ?

26 ihr das , ihr ?

27 , sie ; sie und . Ich : von .

28 , das dem O. das Gras auf dem Feld, das heute ist den , , wieviel , !

29 , , ihr ihr sollt, O. wollt nicht hoch hinaus;

30 allem ; , ihr dieses bedürft.

31 , wird .

32 , , es hat , zu .

33 ; , die , einen , O. der nicht abnimmt, , naht und zerstört.

34 , wird .

35Es ;

36 , seid , die auf , er O. zurückkehren mag , , wenn er , sie aufmachen.

37 O. Sklaven; so auch V. 38 usw., , wenn er , wird! , ich : Er wird sich lassen wird und .

38 er Wache kommt sie jene [Knechte]!

39 : hätte, zu der würde, so er erlaubt, dass .

40 [nun], ! in der , in ihr es , .

41 zu ihm: , du zu zu ?

42 aber : und , der wird, um ihm Speise zur rechten Zeit?

43 , , wenn er , wird!

44In ich , er wird.

45 : verzieht zu , , zu zu zu zu ,

46so wird einem , an er es , einer , er , wird ihm setzen O. Ungläubigen.

47 , wusste sich , noch hat, wird mit Schlägen ;

48 ihn wusste, hat, was der ist, wird mit werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt ; und wem man viel anvertraut hat, vom dem wird man desto mehr fordern.

49Ich bin , zu ; ich, es ?

50Ich eine , womit ich muss, ich , sie ist!

51Denkt ihr, ich sei, zu ? , ich , .

52 es ; werden :

53 , , ihrer .

54Er zu : ihr eine , so ihr : Ein ; es .

55 ihr den seht, so ihr: Es wird ; es .

56! Angesicht ihr zu ; ist es, dass ihr ?

57 ihr , ist?

58 du Gegenpartei O. deinem Widersacher; wie anderswo die Eig. zum Archonten , so dir , ihr , sie ; wird , .

59Ich : Du wirst , du W. Lepton; die kleinste Geldmünze, die damals im Umlauf war hast.

12 Unterdessen sich versammelt hatten die Myriaden der Menge, so daß auf die Füße traten einander, begann er zu sagen zu seinen Jüngern zuerst: Nehmt in acht euch vor dem Sauerteig, welcher ist Heuchelei, der Pharisäer!

2Nichts aber verhüllt ist, was nicht enthüllt werden wird, und verborgen, was nicht bekannt werden wird.

3Hierfür alles, was im Dunkeln ihr gesagt habt, im Licht wird gehört werden, und was zu dem Ohr ihr gesprochen habt in den Kammern, wird verkündet werden auf den Dächern.

4Ich sage aber euch, meinen Freunden: Nicht fürchtet euch vor den Tötenden den Leib und danach nicht Könnenden etwas Weiteres tun!

5Ich will zeigen aber euch, wen ihr fürchten sollt. Fürchtet den nach dem Getötet Haben Habenden Macht, hineinzuwerfen in die Hölle! Ja, ich sage euch, diesen fürchtet!

6Nicht fünf Sperlinge werden verkauft für zwei As? Und ein einziger von ihnen nicht ist vergessen vor Gott.

7Aber auch die Haare eures Kopfes alle sind gezählt. Nicht fürchtet euch! Als viele Sperlinge mehr wert seid ihr.

8Ich sage aber euch: Jeder, der sich bekennt zu mir vor den Menschen, auch der Sohn des Menschen wird sich bekennen zu dem vor den Engeln Gottes;

9aber der verleugnet Habende mich vor den Menschen wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.

10Und jeder, der sagen wird ein Wort gegen den Sohn des Menschen, wird vergeben werden dem; aber dem gegen den heiligen Geist gelästert Habenden nicht wird vergeben werden.

11Wenn aber sie vorführen euch vor die Synagogen und die Behörden und die Machtstellen, nicht sorgt euch, wie oder womit ihr euch verteidigen sollt oder was ihr reden sollt!

12Denn der heilige Geist wird lehren euch in eben der Stunde, was nötig ist zu sagen.

13Sagte aber jemand aus der Menge zu ihm: Meister, befiehl meinem Bruder, zu teilen mit mir das Erbe!

14Er aber sagte zu ihm: Mensch, wer mich hat eingesetzt als Richter oder Verteiler über euch?

15Er sagte aber zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habsucht, weil nicht, während Überfluß vorhanden ist einem, sein Leben ist aus den gehörenden Gütern ihm!

16Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen redend: Eines reichen Mannes hatte gut getragen das Land.

17Und er überlegte bei sich, sagend: Was soll ich tun, weil nicht ich habe, wohin ich sammeln soll meine Früchte?

18Und er sagte: Das will ich tun: Ich will abbrechen meine Scheunen, und größere will ich bauen und will sammeln dorthin all Getreide und meine Güter

19und will sagen zu meiner Seele: Seele, du hast viele Güter lagernd für viele Jahre; ruhe aus, iß, trink, sei fröhlich!

20Sagte aber zu ihm Gott: Tor, in dieser Nacht deine Seele fordern sie von dir; was aber du bereitet hast, wem wird es sein?

21So der Schätze Sammelnde für sich selbst und nicht im Blick auf Gott reich Seiende.

22Er sagte aber zu seinen Jüngern: Deswegen sage ich euch: Nicht sorgt für das Leben, was ihr essen sollt, und nicht für den Leib, was ihr anziehen sollt!

23Denn das Leben mehr ist als die Nahrung und der Leib als die Kleidung.

24Betrachtet die Raben, daß nicht sie säen und nicht sie ernten, welchen nicht ist eine Vorratskammer und nicht eine Scheune, und Gott ernährt sie; um wieviel mehr ihr seid mehr wert als die Vögel!

25Wer aber von euch, sorgend, kann zu seiner Lebenszeit hinzufügen eine Elle?

26Wenn also auch nicht ganz Geringfügiges ihr könnt, was wegen der übrigen sorgt ihr euch?

27Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen! Nicht mühen sie sich ab, und nicht spinnen sie; ich sage aber euch: Auch nicht Salomo in all seiner Pracht zog sich an wie eine von diesen.

28Wenn aber auf Feld das Gras, seiend heute und morgen in Ofen geworfen werdend, Gott so bekleidet, um wieviel mehr euch, Kleingläubige!

29Auch ihr, nicht sucht, was ihr essen sollt und was ihr trinken sollt, und nicht seid unruhig!

30Denn dies alles die Völker der Welt erstreben; aber euer Vater weiß, daß ihr nötig habt dieses.

31Doch sucht sein Reich, und dieses wird hinzugefügt werden euch.

32Nicht fürchte dich, du kleine Herde, weil für gut gehalten hat euer Vater, zu geben euch das Reich!

33Verkauft eure Güter und gebt Almosen! Macht euch nicht veraltende Geldbeutel, einen nicht abnehmenden Schatz in den Himmeln, wo ein Dieb nicht sich nähert und nicht eine Motte vernichtet!

34Denn wo ist euer Schatz, dort auch euer Herz wird sein.

35Sein sollen eure Hüften gegürtet und Lampen brennend,

36und ihr gleich Menschen erwartenden ihren Herrn, wann er zurückkehrt von der Hochzeitsfeier, damit, gekommen ist und angeklopft hat, sofort sie öffnen ihm.

37Selig jene Knechte, die, gekommen, der Herr finden wird wachend; wahrlich, ich sage euch: Er wird sich gürten und wird zu Tisch sich niederlegen lassen sie, und hinzugetreten, wird er dienen ihnen.

38Und wenn in der zweiten und wenn in der dritten Nachtwache er kommt und findet so, selig sind sie.

39Dies aber erkennt, daß, wenn wüßte der Hausherr, in welcher Stunde der Dieb kommt, nicht er zulassen würde, durchgraben wird sein Haus!

40Auch ihr seid bereit, weil, in welcher, Stunde nicht ihr meint, der Sohn des Menschen kommt!

41Sagte aber Petrus: Herr, im Blick auf uns dieses Gleichnis sagst du oder auch im Blick auf alle?

42Und sagte der Herr: Wer also ist der treue Hausverwalter, der kluge, den einsetzen wird der Herr über seine Dienerschaft, um zu geben zur rechten Zeit die zugemessene Speise?

43Selig jener Knecht, den, gekommen, sein Herr finden wird tuend so!

44Wahrhaftig, ich sage euch: Über alle seine Güter wird er einsetzen ihn.

45Wenn aber sagt jener Knecht in seinem Herzen: Zeit läßt sich mein Herr zu kommen, und beginnt, zu schlagen die Knechte und die Mägde, zu essen sowohl als auch zu trinken und sich zu berauschen,

46wird kommen der Herr jenes Knechtes an einem Tag, an welchem nicht er erwartet, und in einer Stunde, die nicht er weiß, und wird entzweischneiden ihn, und sein Teil bei den Ungläubigen wird er anweisen.

47Aber jener Knecht, erkannt habende den Willen seines Herrn und nicht bereitet habende oder getan habende nach seinem Willen wird geschlagen werden mit vielen;

48aber der nicht erkannt habende, getan habende aber Verdienendes Schläge, wird geschlagen werden mit wenigen. Jedem aber, dem gegeben worden ist viel, viel wird gefordert werden von ihm, und wem sie anvertraut haben viel, mehr werden sie verlangen von ihm.

49Feuer bin ich gekommen zu werfen auf die Erde, und wie sehr wünschte ich, wenn schon es entzündet wäre!

50Mit einer Taufe aber muß ich getauft werden, und wie werde ich angefochten, bis sie vollendet ist!

51Meint ihr, daß Frieden ich gekommen bin zu geben auf die Erde? Nein, sage ich euch, sondern nichts als Entzweiung.

52Denn sein werden von jetzt an fünf in einem einzigen, Haus entzweit, drei mit zweien und zwei mit dreien,

53entzweit werden sein Vater mit Sohn und Sohn mit Vater, Mutter mit der Tochter und Tochter mit der Mutter, Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter und Schwiegertochter mit der Schwiegermutter.

54Er sagte aber auch zu den Leuten: Wenn ihr seht die Wolke aufsteigend im Untergang, sofort sagt ihr: Regen kommt, und es geschieht so;

55und wenn Südwind wehend, sagt ihr: Hitze wird sein, und es geschieht.

56Heuchler, das Gesicht der Erde und des Himmels wißt ihr zu beurteilen, aber diese Zeit wieso nicht wißt ihr zu beurteilen?

57Warum aber auch von selbst nicht beurteilt ihr das Rechte?

58Denn wenn du hingehst mit deinem Prozeßgegner zu einem Beamten, auf dem Weg gib Mühe, loszukommen von ihm, damit nicht etwa er hinschleppt dich zu dem Richter und der Richter dich übergehen wird dem Gerichtsdiener und der Gerichtsdiener dich werfen wird ins Gefängnis!

59Ich sage dir: Keinesfalls wirst du herauskommen von dort, bis auch das letzte Lepton du zurückgezahlt hast.

12 Es lief das Volk zu und kamen etliche Tausend zusammen, also daß sie sich untereinander traten. Da fing er an und sagte zu seinen Jüngern: Zum ersten hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, welches ist die Heuchelei.

2Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde.

3Darum, was ihr in der Finsternis saget, das wird man im Licht hören; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dächern predigen.

4Ich sage euch aber, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten, und darnach nichts mehr tun können.

5Ich will euch aber zeigen, vor welchem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, zu werfen in die Hölle. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch.

6Verkauft man nicht fünf Sperlinge um zwei Pfennige? Dennoch ist vor Gott deren nicht eines vergessen.

7Aber auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser denn viele Sperlinge.

8Ich aber sage euch: Wer mich bekennet vor den Menschen, den wird auch des Menschen Sohn bekennen vor den Engeln Gottes.

9Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes.

10Und wer da redet ein Wort wider des Menschen Sohn, dem soll es vergeben werden; wer aber lästert den heiligen Geist, dem soll es nicht vergeben werden.

11Wenn sie euch aber führen werden in ihre Schulen und vor die Obrigkeit und vor die Gewaltigen, so sorget nicht, wie oder was ihr antworten oder was ihr sagen sollt;

12denn der heilige Geist wird euch zu derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.

13Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, daß er mit mir das Erbe teile.

14Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbschichter über euch gesetzt?

15Und er sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat.

16Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, das Feld hatte wohl getragen.

17Und er gedachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nicht, da ich meine Früchte hin sammle.

18Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will drein sammeln alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter;

19und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut!

20Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird's sein, das du bereitet hast?

21Also geht es, wer sich Schätze sammelt und ist nicht reich in Gott.

22Er sprach aber zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen sollt, auch nicht für euren Leib, was ihr antun sollt.

23Das Leben ist mehr denn die Speise, und der Leib mehr denn die Kleidung.

24Nehmet wahr der Raben: die sähen nicht, sie ernten auch nicht, sie haben auch keinen Keller noch Scheune; und Gott nährt sie doch. Wie viel aber seid ihr besser denn die Vögel!

25Welcher ist unter euch, ob er schon darum sorget, der da könnte eine Elle seiner Länge zusetzen?

26So ihr denn das Geringste nicht vermöget, warum sorgt ihr für das andere?

27Nehmet wahr der Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht ist bekleidet gewesen als deren eines.

28So denn das Gras, das heute auf dem Felde steht und morgen in den Ofen geworfen wird, Gott also kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleingläubigen!

29Darum auch ihr, fraget nicht darnach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und fahret nicht hoch her.

30Nach solchem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß wohl, das ihr des bedürfet.

31Doch trachtet nach dem Reich Gottes, so wird euch das alles zufallen.

32Fürchte dich nicht, du kleine Herde! denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

33Verkaufet, was ihr habt, und gebt Almosen. Machet euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz, der nimmer abnimmt, im Himmel, da kein Dieb zukommt, und den keine Motten fressen.

34Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

35Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen

36und seid gleich den Menschen, die auf ihren HERRN warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf daß, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald auftun.

37Selig sind die Knechte, die der HERR, so er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich aufschürzen und wird sie zu Tische setzen und vor ihnen gehen und ihnen dienen.

38Und so er kommt in der anderen Wache und in der dritten Wache und wird's also finden: selig sind diese Knechte.

39Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüßte, zu welcher Stunde der Dieb käme, so wachte er und ließe nicht in sein Haus brechen.

40Darum seid auch ihr bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu der Stunde, da ihr's nicht meinet.

41Petrus aber sprach zu ihm: HERR, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen?

42Der HERR aber sprach: Wie ein großes Ding ist's um einen treuen und klugen Haushalter, welchen der Herr setzt über sein Gesinde, daß er ihnen zur rechten Zeit ihre Gebühr gebe!

43Selig ist der Knecht, welchen sein Herr findet tun also, wenn er kommt.

44Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

45So aber der Knecht in seinem Herzen sagen wird: Mein Herr verzieht zu kommen, und fängt an, zu schlagen die Knechte und Mägde, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen:

46so wird des Knechtes Herr kommen an dem Tage, da er sich's nicht versieht, und zu der Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn zerscheitern und wird ihm seinen Lohn geben mit den Ungläubigen.

47Der Knecht aber, der seines Herrn Willen weiß, und hat sich nicht bereitet, auch nicht nach seinem Willen getan, der wird viel Streiche leiden müssen.

48Der es aber nicht weiß, hat aber getan, was der Streiche wert ist, wird wenig Streiche leiden. Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern.

49Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!

50Aber ich muß mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe; wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde!

51Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.

52Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei wider zwei, und zwei wider drei.

53Es wird sein der Vater wider den Sohn, und der Sohn wider den Vater; die Mutter wider die Tochter, und die Tochter wider die Mutter; die Schwiegermutter wider die Schwiegertochter, und die Schwiegertochter wider die Schwiegermutter.

54Er sprach aber zu dem Volk: Wenn ihr eine Wolke sehet aufgehen am Abend, so sprecht ihr alsbald: Es kommt ein Regen, und es geschieht also.

55Und wenn ihr sehet den Südwind wehen, so sprecht ihr: Es wird heiß werden, und es geschieht also.

56Ihr Heuchler! die Gestalt der Erde und des Himmels könnt ihr prüfen; wie prüft ihr aber diese Zeit nicht?

57Warum richtet ihr aber nicht von euch selber, was recht ist?

58So du aber mit deinem Widersacher vor den Fürsten gehst, so tu Fleiß auf dem Wege, das du ihn los werdest, auf daß er nicht etwa dich vor den Richter ziehe, und der Richter überantworte dich dem Stockmeister, und der Stockmeister werfe dich ins Gefängnis.

59Ich sage dir: Du wirst von dannen nicht herauskommen, bis du den allerletzten Heller bezahlest.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

Elberfelder Übersetzung: Copyright 2023 www.bibelkommentare.de

Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.