Lukas 7

7 er den des vollendet , er .

2Eines , , und im .

3Als er , er der und , er gesund .

4Als diese , sie und : Er , du ihm ;

5 er , er hat die .

6 . Als er mehr dem entfernt , der und ließ : , bemühe , ich , du .

7 habe ich selbst auch , zu ; ein , wird gesund .

8 ein , , und ; ich zu : hin, er ; zu einem : , er ; zu : , er es.

9Als , er über ; er wandte zu der , die , und : Ich , selbst habe ich so .

10 als die das , sie den .

11 es , daß er eine , , eine mit .

12 er sich dem der , , da wurde ein , der , eine ; eine aus der [] .

13 als der , wurde er innerlich zu : !

14 er trat und die , die standen ; er : , ich , stehe !

15 der setzte sich fing zu ; er .

16 ; sie und : Ein ist erweckt , hat .

17 ging der .

18 dem .

19 und sie ließ ihm : der , wir auf einen ?

20Als die gekommen , sie: der hat und läßt dir : der , sollen wir auf einen ?

21 er , er das .

22 und zu : hin und , ihr habt: sehend , , gereinigt , , auferweckt , gute Botschaft verkündigt ;

23 , irgend sich ärgern .

24Als die des weggegangen , er , den zu : seid ihr die zu ? ein , hin her ?

25 seid ihr zu ? einen , ? , die in , den königlichen .

26 seid ihr zu ? einen ? , ich , als einen .

27 es, geschrieben :" , , bereiten ";

28 ich : den von der ; der dem als .

29( das , das , die , indem sie mit der getauft worden ;

30die die in Bezug sich den , indem sie getauft worden . )

31 ich die ? sind ?

32Sie , die dem : Wir haben , ihr habt ; wir haben Klagelieder , ihr habt .

33 der ist , der , , ihr : Er einen .

34Der des ist , der da , ihr : , ein , ein von ; -

35 die ist gerechtfertigt .

36Es der , er essen ; er das des und legte sich zu .

37 , da war ein der , eine ; und als sie erfahren , er dem des zu Tische , sie eine mit ;

38 und , sie , mit zu ; sie sie mit den sehr sie mit der .

39Als es der , hatte, er sich und : ein , so würde er , was ein es ist, ; sie eine .

40 und : , ich zu . Er : , sage .

41Ein ; der , der ;

42da zu , er es . von , []wird am ?

43 aber : Ich , er das geschenkt . Er zu : Du .

44 sich dem , er zu : Siehst ? Ich bin , du hast mir ; hat mit mit .

45Du hast ; , ich hereingekommen , , zu .

46Du mit ; hat mit .

47 sage : sind , sie hat ; vergeben , der .

48Er zu : sind .

49 die mit zu Tische , fingen , sich zu : , ?

50Er dem : hat ; in .

7 er aber vollendet hatte, er .

2Eines O. Sklave; so auch V. 8 und 10 , , und .

3Als er , er und , er und O. rette.

4Als , sie eindringlich und : Er , du ihm ;

5 er , er hat .

6 . Als schon war, und ließ W. ihm sagend: , , ich würdig Eig. genugsam, tüchtig, du tretest.

7 habe ich geachtet, zu ; ein , wird gesund .

8 ein , Gewalt , und ; ich zu : hin, er ; zu einem : , er ; zu : dieses, er es.

9Als , er über ; er zu , die , und : Ich , habe ich .

10 als , sie .

11 es O. am folgenden Tag, dass er eine , , eine .

12 er , , da ein , der , eine ; eine aus [war] .

13 als , er zu : !

14 er und ; standen still. er : , ich , !

15 zu ; er .

16 ; sie und : Ein ist , hat .

17 in Umgegend.

18 dem .

19Und Johannes rief zwei seiner Jünger herzu und sie und ließ ihm W. ihm (dir) sagend: , sollen wir auf einen ?

20Als waren, sie: hat dir und lässt W. ihm (dir) sagend: , sollen wir auf einen ?

21 aber er , er das Gesicht.

22 Jesus und zu : und , ihr habt: dass werden, wandeln, , , , wird;

23 , sich ärgern wird.

24Als des waren, er zu : seid ihr zu ? Ein Rohr, ?

25 seid ihr zu ? Einen , angetan? , in , königlichen Höfen.

26 seid ihr zu ? Einen ? , ich , und Eig. Vortrefflicheres als einen .

27 es, :, ich , wird“; Mal. 3,1

28 ich : den von ; O. der Geringste in dem .

29( , das , , indem sie mit ' waren;

30 , indem sie getauft worden waren.)

31 soll ich ? sie ?

32Sie , dem Markt : Wir haben gepfiffen, ihr habt ; wir haben euch , ihr habt .

33 ist , der , ihr : Er einen .

34 ist , der , ihr : , ein , ein von ;

35 ist .

36Es , dass er möchte; er und .

37 , da war eine , eine ; und als sie erfahren hatte, er , sie eine Alabasterflasche mit Salbe;

38 und , sie , mit zu ; sie sie mit sehr O. vielmals, oder zärtlich sie mit der Salbe.

39Als es , hatte, er und : ein , so würde er , es ist, ; sie eine .

40 und : , ich zu . : , sage an.

41Ein ; , ;

42da zu , er es . von , [sage] wird am ?

43 und : Ich , dem er hat. zu : Du hast .

44 , er : du ? Ich bin , du hast ; hat mit mit .

45Du hast ; hat, ich bin, abgelassen, zu Eig. vielmals (od. zärtlich) zu küssen; wie V. 38.

46Du hast mit ; hat mit Salbe .

47 ich : , sie hat ; , der .

48Er zu : .

49 , , zu : , ?

50Er : hat ; .

7 Nachdem er vollendet hatte alle seine Worte vor den Ohren des Volkes, ging er hinein nach Kafarnaum.

2Aber eines gewissen Zenturio Diener in krankem Zustand sich befindender war im Begriff zu sterben, welcher war ihm teuer.

3Gehört habend aber von Jesus, sandte er zu ihm Älteste der Juden, bittend ihn, daß, gekommen, er hindurchrette seinen Diener.

4Sie aber, hingekommen zu Jesus, baten ihn inständig, sagend: Wert ist er, welchem du gewährst dies;

5denn er liebt unser Volk, und die Synagoge er hat erbaut uns.

6Und Jesus ging mit ihnen. Aber schon er nicht weit entfernt war von dem Haus, schickte Freunde der Zenturio, sagend zu ihm: Herr, nicht bemühe dich! Denn nicht gut genug bin ich, daß unter mein Dach du hineingehst;

7deswegen auch nicht mich habe ich für würdig gehalten, zu dir zu kommen; aber sprich mit einem Wort, und geheilt soll sein mein Bursche.

8Denn auch ich ein Mensch bin unter Amtsgewalt gestellt werdend, habend unter mir Soldaten, und ich sage zu diesem: Geh, und er geht, und zu einem andern: Komm, und er kommt, und zu meinem Diener: Tu dies, und er tut.

9Gehört habend aber dieses, Jesus wunderte sich über ihn, und sich umgewendet habend zu der nachfolgenden ihm Menge, sagte er: Ich sage euch: Auch nicht in Israel so großen Glauben habe ich gefunden.

10Und zurückgekehrt in das Haus, die Geschickten fanden den Diener gesund seiend.

11Und es geschah in der folgenden: Er kam in eine Stadt, genannt Nain, und kamen mit ihm seine Jünger und eine zahlreiche Menge.

12Als aber er sich näherte dem Tor der Stadt, und siehe, hinausgetragen wurde tot einziggeborene Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe, und eine zahlreiche Menge aus der Stadt war mit ihr.

13Und gesehen habend sie, der Herr empfand Erbarmen mit ihr und sagte zu ihr: Nicht weine!

14Und hinzugetreten, berührte er die Bahre; und die Tragenden blieben stehen, und er sagte: Jüngling, dir sage ich, stehe auf!

15Und auf setzte sich der Tote und begann zu reden, und er gab ihn seiner Mutter.

16Ergriff aber Furcht alle, und sie priesen Gott, sagend: Ein großer Prophet ist aufgestanden unter uns, und: Besucht hat Gott sein Volk.

17Und aus ging diese Kunde in ganz Judäa von ihm und dem ganzen Umland.

18Und berichteten Johannes seine Jünger über all dieses. Und zu sich gerufen habend irgendwelche zwei seiner Jünger, Johannes

19schickte zu dem Herrn, sagend: Du bist der kommen Sollende, oder einen andern sollen wir erwarten?

20Hingekommen aber zu ihm, die Männer sagten: Johannes der Täufer hat gesandt uns zu dir, sagend: Du bist der kommen Sollende, oder einen andern sollen wir erwarten?

21In jener Zeit heilte er viele von Krankheiten und Leiden und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er zu sehen.

22Und antwortend sagte er zu ihnen: Gegangen, berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt! Blinde sehen wieder, Lahme gehen umher, Aussätzige werden rein, und Taube hören, Tote stehen auf, Arme hören die Frohbotschaft;

23und selig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir.

24Weggegangen waren aber die Boten Johannes, begann er, zu reden zu den Leuten über Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Ein Rohr, vom Wind hin und her bewegt werdend?

25Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen in weiche Gewänder gekleidet? Siehe, die in vornehmer Kleidung und Luxus Lebenden in den Königspalästen sind.

26Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch, sogar einen Größeren als einen Propheten.

27Dieser ist, über den geschrieben ist: Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht, der bereiten soll deinen Weg vor dir.

28Ich sage euch: Größer unter Geborenen von Frauen als Johannes niemand ist; aber der Kleinere im Reich Gottes größer als er ist.

29Und das ganze Volk, gehört habend, und die Zöllner gaben recht Gott, sich taufen lassen habend mit der Taufe Johannes;

30aber die Pharisäer und die Gesetzeskundigen den Ratschluß Gottes haben für ungültig erklärt gegen sich selbst, nicht sich taufen lassen habend von ihm.

31Wem denn soll ich vergleichen die Menschen dieses Geschlechts, und wem sind sie gleich?

32Gleich sind sie Kindern, auf Marktplatz sitzenden und zurufenden einander, welche sagen: Wir haben Flöte gespielt für euch, und nicht habt ihr getanzt; wir haben einen Klagegesang angestimmt und nicht habt ihr geweint.

33Denn gekommen ist Johannes der Täufer, nicht essend Brot und nicht trinkend Wein, und ihr sagt: Einen Dämon hat er.

34Gekommen ist der Sohn des Menschen, essend und trinkend, und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Weinsäufer, Freund von Zöllnern und Sündern.

35Und ist gerechtfertigt worden die Weisheit von allen ihren Kindern.

36Bat aber einer ihn der Pharisäer, daß er esse bei ihm; und hineingegangen in das Haus des Pharisäers, legte er sich zu Tisch.

37Und siehe, eine Frau, welche war in der Stadt eine Sünderin, und erfahren habend, daß er zu Tisch liegt im Haus des Pharisäers, gebracht habend eine Alabasterflasche Salböls

38und sich gestellt habend hinten zu seinen Füßen weinend, mit den Tränen begann zu benetzen seine Füße, und mit den Haaren ihres Kopfes trocknete sie ab, und sie küßte seine Füße und salbte mit dem Salböl.

39Gesehen habend aber, der Pharisäer geladen habende ihn sagte bei sich, sagend: Dieser, wenn er wäre ein Prophet, würde erkennen, wer und was für eine die Frau, welche berührt ihn, daß eine Sünderin sie ist.

40Und antwortend, Jesus sagte zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber: Meister, rede! sagt.

41Zwei Schuldner waren einem Geldverleiher; der eine schuldete fünfhundert Denare, aber der andere fünfzig.

42Nicht konnten sie zurückzahlen, beiden schenkte er. Wer denn von ihnen mehr wird lieben ihn?

43Antwortend, Simon sagte: Ich vermute, daß, wem das Mehr er geschenkt hat. Er aber sagte zu ihm: Richtig hast du geurteilt.

44Und sich gewendet habend zu der Frau,;zu Simon sagte er: Siehst du diese Frau? Hineingegangen bin ich in dein Haus. Wasser mir für Füße nicht hast du gegeben; diese aber mit den Tränen hat benetzt meine Füße und mit ihren Haaren hat getrocknet.

45Einen Kuß mir nicht hast du gegeben; diese aber, seit welcher ich hereingekommen bin, nicht hat aufgehört, küssend meine Füße.

46Mit Öl mein Haupt nicht hast du gesalbt; diese aber mit Salböl hat gesalbt meine Füße.

47Deswegen sage ich dir: Vergeben sind ihre vielen Sünden, weil sie geliebt hat viel; wem aber wenig vergeben wird, wenig liebt er.

48Er sagte aber zu ihr: Vergeben sind deine Sünden.

49Und begannen die mit zu Tisch Liegenden zu sagen bei sich: Wer dieser ist, der auch Sünden vergibt?

50Er sagte aber zu der Frau: Dein Glaube hat gerettet dich: geh in Frieden!

7 Nachdem er aber vor dem Volk ausgeredet hatte, ging er gen Kapernaum.

2Und eines Hauptmanns Knecht lag todkrank, den er wert hielt.

3Da er aber von Jesu hörte, sandte er die Ältesten der Juden zu ihm und bat ihn, daß er käme und seinen Knecht gesund machte.

4Da sie aber zu Jesu kamen, baten sie ihn mit Fleiß und sprachen: Er ist es wert, daß du ihm das erzeigest;

5denn er hat unser Volk lieb, und die Schule hat er uns erbaut.

6Jesus aber ging mit ihnen hin. Da sie aber nun nicht ferne von dem Hause waren, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach HERR, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest;

7darum habe ich auch mich selbst nicht würdig geachtet, daß ich zu dir käme; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund.

8Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Kriegsknechte unter mir und spreche zu einem: Gehe hin! so geht er hin; und zum andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das! so tut er's.

9Da aber Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!

10Und da die Gesandten wiederum nach Hause kamen, fanden sie den kranken Knecht gesund.

11Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks.

12Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.

13Und da sie der HERR sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: Weine nicht!

14Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf!

15Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.

16Und es kam sie alle eine Furcht an und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.

17Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.

18Und es verkündigten Johannes seine Jünger das alles. Und er rief zu sich seiner Jünger zwei

19und sandte sie zu Jesu und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines andern warten?

20Da aber die Männer zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und läßt dir sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines anderen warten?

21Zu derselben Stunde aber machte er viele gesund von Seuchen und Plagen und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Gesicht.

22Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündiget Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein, die Tauben hören, die Toten stehen auf, den Armen wird das Evangelium gepredigt;

23und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir.

24Da aber die Boten des Johannes hingingen, fing Jesus an, zu reden zu dem Volk von Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das vom Winde bewegt wird?

25Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen sehen in weichen Kleidern? Sehet, die in herrlichen Kleidern und Lüsten leben, die sind an den königlichen Höfen.

26Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch, der da mehr ist denn ein Prophet.

27Er ist's, von dem geschrieben steht: "Siehe, ich sende meinen Engel vor deinem Angesicht her, der da bereiten soll deinen Weg vor dir".

28Denn ich sage euch, daß unter denen, die von Weibern geboren sind, ist kein größerer Prophet denn Johannes der Täufer; der aber kleiner ist im Reiche Gottes, der ist größer denn er.

29Und alles Volk, das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht und ließen sich taufen mit der Taufe des Johannes.

30Aber die Pharisäer und Schriftgelehrten verachteten Gottes Rat wider sich selbst und ließen sich nicht von ihm taufen.

31Aber der HERR sprach: Wem soll ich die Menschen dieses Geschlechts vergleichen, und wem sind sie gleich?

32Sie sind gleich den Kindern, die auf dem Markte sitzen und rufen gegeneinander und sprechen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch geklagt, und ihr habt nicht geweint.

33Denn Johannes der Täufer ist gekommen und aß nicht Brot und trank keinen Wein; so sagt ihr: Er hat den Teufel.

34Des Menschen Sohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagt ihr: Siehe, der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund!

35Und die Weisheit muß sich rechtfertigen lassen von allen ihren Kindern.

36Es bat ihn aber der Pharisäer einer, daß er mit ihm äße. Und er ging hinein in des Pharisäers Haus und setzte sich zu Tisch.

37Und siehe, ein Weib war in der Stadt, die war eine Sünderin. Da die vernahm, daß er zu Tische saß in des Pharisäers Hause, brachte sie ein Glas mit Salbe

38und trat hinten zu seinen Füßen und weinte und fing an, seine Füße zu netzen mit Tränen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küßte seine Füße und salbte sie mit Salbe.

39Da aber das der Pharisäer sah, der ihn geladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er, wer und welch ein Weib das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin.

40Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sage an.

41Es hatte ein Gläubiger zwei Schuldner. Einer war schuldig fünfhundert Groschen, der andere fünfzig.

42Da sie aber nicht hatten, zu bezahlen, schenkte er's beiden. Sage an, welcher unter denen wird ihn am meisten lieben?

43Simon antwortete und sprach: Ich achte, dem er am meisten geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht gerichtet.

44Und er wandte sich zu dem Weibe und sprach zu Simon: Siehest du dies Weib? Ich bin gekommen in dein Haus; du hast mir nicht Wasser gegeben zu meinen Füßen; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet.

45Du hast mir keinen Kuß gegeben; diese aber, nachdem sie hereingekommen ist, hat sie nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.

46Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt.

47Derhalben sage ich dir: Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt; welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

48Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben.

49Da fingen die an, die mit zu Tische saßen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt?

50Er aber sprach zu dem Weibe: Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin mit Frieden!

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

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Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.