Lukas 8

8 es , er , indem er das vom ; die ,

2 , worden : , , ausgefahren ,

3 , das , des , Weiber, .

4Als sich eine sie aus , er ein :

5Der ging , zu ; er , den , es wurde , die des .

6 den : als es , es, es .

7 die ; indem die mit , sie .

8 die ging . Als er , rief er : Wer zu , der !

9 [und ]: : ?

10Er : ist es , die des zu , den , auf sie .

11 das : Der das .

12Die dem die, welche ; der das , auf sie und errettet .

13Die dem sind die, , sie , das ; , eine der der .

14Das die , welche haben und des erstickt zur .

15Das der , einem das , nachdem sie es haben, Frucht .

16 , der eine angezündet , mit einem sie ein , er sie ein , auf die das .

17 es , werden , , soll.

18 , ihr ; , wird werden, , wird er zu genommen .

19Es seine ; sie der zu .

20 es wurde , [indem man ]: : und .

21Er und : , das .

22 es der , er ein , er ; er : uns das Ufer des . sie fuhren .

23Während sie , schlief er . es ein den , das Schiff füllte mit Wasser, sie waren in .

24Sie und : , , wir ! Er stand , den das des ; sie hörten , es eine .

25Er zu : ? erstaunten und : , er den dem , sie ?

26 sie der , .

27Als er das ausgestiegen , ein der , , den .

28Als er , schrie er fiel mit : habe zu schaffen, , , des ? Ich , .

29 er hatte dem , dem . hatte er ; er war gebunden , mit , er die wurde dem die .

30 und : ? Er : ; waren .

31 sie , er gebieten , den zu .

32Es eine , welche dem . sie , er erlauben , zu . er es .

33Die dem und die , die stürzte den den .

34Als die , was geschehen , flohen es der dem .

35Sie gingen , um zu , was geschehen . sie den , die ausgefahren , , den ; sie fürchteten .

36Die es gesehen [], der geheilt worden .

37 die der der , , sie waren von einer . Er das und kehrte wieder .

38Der , die ausgefahren , ihn, daß er sein . und :

39 , an getan . er ging und rief die , an getan .

40Es , , das , .

41 , es ein , ( der ) , zu ;

42 er eine von , lag im . , die .

43 ein , das seit mit einem behaftet , , obgleich sie ihren die hatte, werden ,

44 von und die an; der .

45 : Wer ist , der angerührt ? Als , die waren: , die , du : Wer ist , der angerührt ?

46 : Es hat ; habe , daß ausgegangen .

47Als das , sie verborgen , sie vor und dem , willen sie angerührt , sie geheilt worden .

48Er zu : [Sei gutes ,], hat ; hin .

49Während , dem und zu : ist , den .

50Als es , er [und ]: : Fürchte , , sie wird gerettet .

51Als er das , er , dem des der .

52 . Er : , denn sie ist , sie .

53 sie , da sie , sie gestorben .

54Als er hinausgetrieben , er bei der und und : , stehe !

55 kehrte , stand sie ; er , zu zu .

56 gerieten außer ; er , zu , was geschehen .

8 es , , indem er Evangelium vom . waren mit ,

2 gewisse , : , d.i. von Magdala, waren,

3 , die , des des , Frauen, .

4Als eine sie O. Stadt für Stadt , er ein :

5 , ; indem , , es , .

6 ; als es , es, .

7 ; indem , sie .

8 ging und . Als er , er : , zu , der !

9 [und sprachen]: mag sein?

10 : es , zu wissen, , sie .

11 : .

12 die, ; , sie und .

13 sind , die, sie , ; , eine der der .

14Das unter diese, haben und .

15 , einem , nachdem sie es haben, .

16 , der eine hat, mit einem sie ein , er sie ein Lampengestell, .

17 es , wird, , offenbar soll.

18Seht zu, ihr ; , wird , , wird er zu scheint O. meint .

19Es seine ; sie .

20Und es , [indem man sagte]: und .

21 und : , .

22Und es , ein , er ; er : Lasst uns . sie .

23Während sie , . es ein , füllte sich W. sie wurden gefüllt mit , und sie .

24Sie und und : , , wir ! stand , bedrohte , sie , es wurde eine .

25Er zu : ist ? sie und : , er sie ?

26 sie an in O. Gergesener, od. Gerasener; so auch V. 37, ist.

27Als war, ihm ein , , .

28Als er , er und mit : habe zu schaffen, , , ? Ich , .

29 er hatte , . O. lange Zeit hatte er ; er war , verwahrt mit , er und .

30 und sprach: ? : ; waren .

31 sie , er möchte, zu .

32Es eine , die . sie , er möchte, jene zu . er es .

33 und , .

34Als , war, sie es .

35Sie , um zu , war. sie , waren, ; sie .

36 es hatten [auch], O. gerettet war.

37 , , sie einer . das und wieder .

38 , waren, , dass er . Er und :

39 , wieviel an hat. er und rief aus durch die , an hatte.

40Es geschah , , das Volk , .

41 , es ein , ( er ), und , zu ;

42 eine von , . Indem , .

43 eine , und, obwohl sie ihren an die hatte, ,

44kam und S. 4. Mose 15,37–39 Kleides ; sogleich stand der ihres Blutes.

45 : ist es, hat? Als , mit waren: , , du : ist es, hat?

46 : Es hat ; habe , dass ist.

47Als , sie , sie und verkündete , sie habe, sie sogleich sei.

48 zu : [Sei guten Mutes,] , hat O. gerettet; .

49 , und zu : ist , .

50Als es , er [und sprach]: ; , sie wird .

51Als er , er , .

52 . : , sie ist , sie .

53 sie , da sie , sie war.

54Als alle hinausgetrieben hatte, er bei und und : , !

55 , sogleich sie ; er , zu zu .

56 ; , zu , war.

8 Und es geschah in der folgenden, und er zog umher in Stadt und Dorf, predigend und als Frohbotschaft verkündigend das Reich Gottes, und die Zwölf mit ihm,

2und einige Frauen, welche waren geheilt von bösen Geistern und Krankheiten, Maria, genannt Magdalenerin, von welcher sieben Dämonen ausgefahren waren,

3und Johanna, Frau Chuzas, eines Verwalters Herodes, und Susanna und viele andere, welche dienten ihnen aus den zu Gebote stehenden ihnen.

4Zusammenkam aber eine zahlreiche Menge und die in Stadt hingingen zu ihm, sagte er durch ein Gleichnis:

5Aus ging der Säende, zu säen seinen Samen. Und während säte er, das eine fiel auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen auf es.

6Und anderes fiel nieder auf den Fels, und aufgegangen, vertrocknete es wegen des Nicht Habens Feuchtigkeit.

7Und anderes fiel in Mitte der Dornen, und mit aufgegangen, die Dornen erstickten es.

8Und anderes fiel auf die Erde gute, und aufgegangen, brachte es hundertfache Frucht. Dies sagend, rief er: Der Habende Ohren zu hören höre!

9Fragten aber ihn seine Jünger, was dieses Gleichnis sei.

10Er aber sagte: Euch ist gegeben, zu erkennen die Geheimnisse des Reiches Gottes, aber den übrigen in Gleichnissen, damit sehend nicht sie sehen und hörend nicht sie verstehen.

11Ist aber dieses Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes.

12Die aber auf den Weg sind die gehört Habenden; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit nicht, gläubig geworden, sie gerettet werden.

13Die aber auf den Fels, welche, wenn sie gehört haben, mit Freude aufnehmen das Wort, und diese Wurzel nicht haben, die für eine Zeit glauben und in Zeit Versuchung abfallen.

14Aber das in die Dornen Gefallene, dies sind die gehört Habenden, und unter Sorgen und Reichtum und Freuden des Lebens gehend, werden sie erstickt, und nicht bringen sie Frucht zur Reife.

15Aber das auf der guten Erde, dies sind, welche mit einem Herzen, rechten und guten, gehört habend das Wort festhalten und Frucht bringen in Geduld.

16Niemand aber, eine Lampe angezündet habend, verhüllt sie mit einem Gefäß oder unter ein Bett stellt, sondern auf einen Leuchter stellt er, damit die Hereinkommenden sehen das Licht.

17Denn nicht ist Verborgenes, was nicht offenbar werden wird, und nicht Geheimnis, was keinesfalls erkannt werden wird und ins Offene kommen wird.

18Seht zu also, wie ihr hört! Denn wer hat, gegeben werden wird dem, und wer nicht hat, auch, was er meint zu haben, wird genommen werden von ihm.

19Kam herbei aber zu ihm Mutter und seine Brüder, und nicht konnten sie zusammenkommen mit ihm wegen der Menge.

20Gemeldet wurde aber ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen, sehen wollend dich.

21Er aber, antwortend, sagte zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder, dies sind die das Wort Gottes Hörenden und Tuenden.

22Es geschah aber an einem der Tage, und er stieg ein in ein Boot und seine Jünger, und er sagte zu ihnen: Laßt uns hinüberfahren an das jenseitige des Sees! Und sie fuhren ab.

23Segelten aber sie, schlief er ein. Und herab kam ein Wirbelsturm auf den See, und sie wurden ganz voll und waren in Gefahr.

24Hinzugetreten aber, weckten sie auf ihn, sagend: Meister, Meister, wir kommen um. Er aber, erwacht, herrschte an den Wind und das Gewoge des Wassers; und sie hörten auf, und wurde Meeresstille.

25Er sagte aber zu ihnen: Wo euer Glaube? In Furcht geraten aber, wunderten sie sich, sagend zu einander: Wer denn dieser ist, in Anbetracht dessen, daß auch den Winden er befiehlt und dem Wasser, und sie gehorchen ihm?

26Und sie segelten hinab in das Gebiet der Gerasener, welches ist gegenüber von Galiläa.

27Ausgestiegen aber ihm an das Land begegnete ein Mann aus der Stadt, habend Dämonen; und lange Zeit nicht hatte er angezogen ein Kleid, und in einem Haus nicht blieb er, sondern in den Grabhöhlen.

28Gesehen habend aber Jesus, aufgeschrien habend, fiel er nieder vor ihm, und mit lauter Stimme sagte er: Was mir und dir, Jesus, Sohn Gottes des Höchsten? Ich bitte dich: Nicht mich quäle!

29Er hatte befohlen nämlich dem Geist unreinen, auszufahren aus dem Menschen. Denn seit langen Zeiten hatte er gepackt ihn, und er wurde gefesselt mit Ketten und Fußfesseln, verwahrt werdend, und zerreißend die Fesseln, wurde er getrieben von dem Dämon in die einsamen Gegenden.

30Fragte aber ihn Jesus: Welcher dir Name ist? Er aber sagte: Legion, weil hineingefahren waren viele Dämonen in ihn.

31Und sie baten ihn, daß nicht er befehle ihnen, in den Abgrund wegzufahren.

32War aber dort eine Herde von zahlreichen Schweinen, weidend auf dem Berg; und sie baten ihn, daß er erlaube ihnen, in jene hineinzufahren; und er erlaubte ihnen.

33Und ausgefahren die Dämonen aus dem Menschen fuhren hinein in die Schweine, und stürzte sich die Herde hinab von dem Abhang in den See und ertrank.

34Gesehen habend aber die Hütenden das Geschehene, flohen und berichteten in der Stadt und in den Dörfern.

35Sie kamen heraus aber, zu sehen das Geschehene, und kamen zu Jesus und fanden sitzend den Menschen, aus dem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig seiend zu den Füßen Jesu, und gerieten in Furcht.

36Berichteten aber ihnen die gesehen Habenden, wie geheilt worden war der besessen Gewesene.

37Und bat ihn die ganze Menge des Umlands der Gerasener, wegzugehen von ihnen, weil von großer Furcht sie erfaßt waren; er aber, eingestiegen in ein Boot, kehrte zurück.

38Bat aber ihn der Mann, aus dem ausgefahren waren die Dämonen, zu sein mit ihm; er schickte weg aber ihn, sagend:

39Kehre zurück in dein Haus und erzähle, was alles für dich getan hat Gott! Und er ging weg, in der ganzen Stadt verkündigend, was alles getan hatte für ihn Jesus.

40Während aber zurückkehrte Jesus, hieß willkommen ihn die Menge; waren nämlich alle erwartend ihn.

41Und siehe, kam ein Mann, dem Name Jairus, und dieser Vorsteher der Synagoge war, und gefallen zu den Füßen Jesu, bat er ihn, hineinzugehen in sein Haus,

42weil eine einziggeborene Tochter war ihm von ungefähr zwölf Jahren, und sie lag im Sterben. Während aber hinging er, die Leute bedrängten ihn.

43Und eine Frau, seiend im Fluß Blutes seit zwölf Jahren, welche, für Ärzte verbraucht habend das ganze Vermögen, nicht hatte können von niemandem geheilt werden,

44hinzugetreten hinten, berührte den Saum seines Gewandes, und sofort blieb stehen der Fluß ihres Blutes.

45Und sagte Jesus: Wer der berührt Habende mich? Verneinten aber alle, sagte Petrus: Meister, die Leute umringen dich und bedrängen.

46Aber Jesus sagte: Berührt hat mich jemand; denn ich habe bemerkt eine Kraft ausgegangen von mir.

47Gesehen habend aber die Frau, daß nicht sie verborgen blieb, zitternd kam, und niedergefallen vor ihm, wegen welcher Ursache sie berührt hatte ihn, berichtete sie vor dem ganzen Volk, und wie sie geheilt worden war sofort.

48Er aber sagte zu ihr: Tochter, dein Glaube hat gerettet dich; geh in Frieden!

49Noch er redete, kommt einer von dem Synagogenvorsteher, sagend: Gestorben ist deine Tochter; nicht mehr bemühe den Meister!

50Aber Jesus, gehört habend, antwortete ihm: Nicht fürchte dich, nur glaube, und sie wird gerettet werden.

51Gekommen aber in das Haus, nicht ließ er hineingehen jemanden mit ihm, wenn nicht Petrus und Johannes und Jakobus und den Vater des Mädchens und die Mutter.

52Sie weinten aber alle und betrauerten sie. Er aber sagte: Nicht weint! Denn nicht ist sie gestorben, sondern sie schläft.

53Und sie verlachten ihn, wissend, daß sie gestorben war.

54Er aber, ergriffen habend ihre Hand, rief, sagend: Mädchen, steh auf!

55Und zurück kehrte ihr Geist, und sie stand auf sofort, und er befahl, ihr gegeben werde zu essen.

56Und gerieten außer sich ihre Eltern; er aber befahl ihnen, niemandem zu sagen das Geschehene.

8 Und es begab sich darnach, daß er reiste durch Städte und Dörfer und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die zwölf mit ihm,

2dazu etliche Weiber, die er gesund hatte gemacht von den bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, die da Magdalena heißt, von welcher waren sieben Teufel ausgefahren,

3und Johanna, das Weib Chusas, des Pflegers des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihm Handreichung taten von ihrer Habe.

4Da nun viel Volks beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis:

5Es ging ein Säemann aus, zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg und ward zertreten und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf.

6Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrte es, darum daß es nicht Saft hatte.

7Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's.

8Und etliches fiel auf ein gutes Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!

9Es fragten ihn aber seine Jünger und sprachen, was dies Gleichnis wäre?

10Er aber sprach: Euch ist es gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reiches Gottes; den andern aber in Gleichnissen, daß sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon hören.

11Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes.

12Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden.

13Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.

14Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es hören und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht.

15Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.

16Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt's mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.

17Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme.

18So sehet nun darauf wie ihr zuhöret. Denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, von dem wird genommen, auch was er meint zu haben.

19Es gingen aber hinzu seine Mutter und Brüder und konnten vor dem Volk nicht zu ihm kommen.

20Und es ward ihm angesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen.

21Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun.

22Und es begab sich an der Tage einem, daß er in ein Schiff trat samt seinen Jüngern; und er sprach zu ihnen: Laßt uns über den See fahren. Und sie stießen vom Lande.

23Und da sie schifften, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel auf den See, und die Wellen überfielen sie, und sie standen in großer Gefahr.

24Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir verderben! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Woge des Wassers; und es ließ ab, und ward eine Stille.

25Er aber sprach zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie fürchteten sich aber und verwunderten sich und sprachen untereinander: Wer ist dieser? denn er gebietet dem Winde und dem Wasser, und sie sind ihm gehorsam.

26Und sie schifften fort in die Gegend der Gadarener, welche ist Galiläa gegenüber.

27Und als er austrat auf das Land, begegnete ihm ein Mann aus der Stadt, der hatte Teufel von langer Zeit her und tat keine Kleider an und blieb in keinem Hause, sondern in den Gräbern.

28Da er aber Jesum sah, schrie er und fiel vor ihm nieder und rief laut und sprach: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich bitte dich, du wollest mich nicht quälen.

29Denn er gebot dem unsauberen Geist, daß er von dem Menschen ausführe. Denn er hatte ihn lange Zeit geplagt, und er ward mit Ketten gebunden und mit Fesseln gefangen, und zerriß die Bande und ward getrieben von dem Teufel in die Wüsten.

30Und Jesus fragte ihn und sprach: Wie heißest du? Er sprach: Legion; denn es waren viel Teufel in ihn gefahren.

31Und sie baten ihn, daß er sie nicht hieße in die Tiefe fahren.

32Es war aber daselbst eine große Herde Säue auf der Weide auf dem Berge. Und sie baten ihn, daß er ihnen erlaubte in sie zu fahren. Und er erlaubte es ihnen.

33Da fuhren die Teufel aus von dem Menschen und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich von dem Abhange in den See und ersoff.

34Da aber die Hirten sahen, was da geschah, flohen sie und verkündigten es in der Stadt und in den Dörfern.

35Da gingen sie hinaus, zu sehen, was da geschehen war, und kamen zu Jesu und fanden den Menschen, von welchem die Teufel ausgefahren waren, sitzend zu den Füßen Jesu, bekleidet und vernünftig, und erschraken.

36Und die es gesehen hatten, verkündigten's ihnen, wie der Besessene war gesund geworden.

37Und es bat ihn die ganze Menge des umliegenden Landes der Gadarener, daß er von ihnen ginge; denn es war sie eine große Furcht angekommen. Und er trat in das Schiff und wandte wieder um.

38Es bat ihn aber der Mann, von dem die Teufel ausgefahren waren, daß er bei ihm möchte sein. Aber Jesus ließ ihn von sich und sprach:

39Gehe wieder heim und sage, wie große Dinge dir Gott getan hat. Und er ging hin und verkündigte durch die ganze Stadt, wie große Dinge ihm Jesus getan hatte.

40Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn.

41Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jairus, der ein Oberster der Schule war, und fiel Jesu zu den Füßen und bat ihn, daß er wollte in sein Haus kommen;

42denn er hatte eine einzige Tochter bei zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und da er hinging, drängte ihn das Volk.

43Und ein Weib hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabt; die hatte alle ihre Nahrung an die Ärzte gewandt, und konnte von niemand geheilt werden;

44die trat hinzu von hinten und rührte seines Kleides Saum an; und alsobald stand ihr der Blutgang.

45Und Jesus sprach: Wer hat mich angerührt? Da sie aber alle leugneten, sprach Petrus und die mit ihm waren: Meister, das Volk drängt und drückt dich, und du sprichst: Wer hat mich angerührt?

46Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich fühle, daß eine Kraft von mir gegangen ist.

47Da aber das Weib sah, daß es nicht verborgen war, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündigte vor allem Volk, aus welcher Ursache sie ihn hätte angerührt und wie sie wäre alsbald gesund geworden.

48Er aber sprach zu ihr: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin mit Frieden!

49Da er noch redete, kam einer vom Gesinde des Obersten der Schule und sprach zu ihm: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht.

50Da aber Jesus das hörte, antwortete er ihm und sprach: Fürchte dich nicht, glaube nur, so wird sie gesund!

51Da er aber in das Haus kam, ließ er niemand hineingehen denn Petrus und Jakobus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter.

52Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weinet nicht, sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.

53Und sie verlachten ihn, wußten wohl, daß sie gestorben war.

54Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf!

55Und ihr Geist kam wieder, und sie stand alsobald auf. Und er befahl, man sollte ihr zu essen geben.

56Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, daß sie niemand sagten, was geschehen war.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

Elberfelder Übersetzung: Copyright 2023 www.bibelkommentare.de

Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.