Lukas 9

9 Als er zusammengerufen , er und , zu ;

2 er , das zu die gesund zu .

3 er : auf den : , , , , soll jemand .

4 ihr , , von gehet .

5 so aufnehmen den , .

6Sie und die , indem sie das Evangelium .

7Es , der , was [ ]geschehen , er war in , gesagt , den auferweckt worden ;

8 , , von , der auferstanden .

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10 als die , sie , was sie getan ; er und zog [einem ]einer , mit .

11Als die es , sie ; er und zu , der , machte er .

12Der sich zu , die traten und zu : die , auf sie die aufs und ; wir einem .

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15 sie sich .

16Er die die , blickte und ; er sie sie den , um der .

17 sie ; es wurde , was an übriggeblieben , voll.

18 es , er , ; er und : die , daß ?

19Sie und : der ; : ; , der auferstanden .

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21Er und ihnen, zu ,

22und : Der des verworfen den , am auferweckt .

23Er : Wenn , der verleugne .

24 , wird ; , wird .

25 wird es einem , wenn er die , sich ?

26 sich , der des sich , er wird der des der .

27Ich in : Es von denen, die , den schmecken , sie das gesehen .

28Es , daß er den , um zu .

29 er , das , .

30 , mit , .

31 und , er .

32 die waren, vom ; als sie völlig aufgewacht , sie die , welche bei .

33 es , , : , es , daß ; laß uns , ; und er , er .

34Als , eine . Sie fürchteten , die ;

35 es eine der , welche : , .

36 die , wurde . von dem, sie gesehen .

37Es dem , als dem herabgestiegen , eine .

38 , ein der rief und : , ich , blicke , er ;

39 , ein , schreit , er unter , mit weicht , indem er .

40 ich , sie möchten, sie es .

41 und : , soll ich ? .

42Während er , der zerrend . den den .

43Sie sehr die herrliche . sich aber , [], er :

44 ; der des überliefert der .

45Sie , es , auf sie ; sie fürchteten , zu .

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47Als die , er ein und

48 zu : aufnehmen , ; irgend aufnehmen , nimmt den , der gesandt ; wer der , .

49 und : , wir , wir , er dir .

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51Es , sich die , er , zu .

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53 sie , hin .

54Als es , sie: , willst , daß wir , ?

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56 sie einem .

57Es , als sie dem , : Ich will , du , .

58 zu : Die die des ; der des , er sein .

59Er einem : . Der : , und Vater .

60 zu : die , gehe und das .

61Es ein : Ich will , ; , Abschied zu von denen, die sind.

62 : , der den gelegt , .

9 Als er hatte, er , zu ;

2 er , zu gesund zu machen.

3 er : , , , , Leibröcke .

4 ihr , , .

5 werden – und auch .

6Sie und , indem sie .

7Es , , , [durch ihn] war, er , , den auferweckt worden sei,

8 , , von , W. ein Prophet, einer der alten; so auch V. 19 sei.

9Und : habe ; , ich dies ? er zu .

10 als , sie , was sie hatten; er und besonders nach [einem öden Ort] einer , .

11Als es , sie ; er und zu vom , der bedurften er .

12 sich zu , und und zu : , damit sie aufs Herberge und Speise ; wir einem .

13Er : zu . : , , hingingen und Speise .

14 es Mann. Er : Lasst reihenweise niederlegen.

15 sie ließen .

16Er , und ; er sie sie , um vorzulegen.

17 sie ; es , an war, voll.

18 es , , ; er und : , dass ?

19 und : ; : ; , sei.

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21 bedrohte sie und ihnen, zu ,

22und : .

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25 wird es einem nützen, wenn er gewönne, verlöre ?

26 , wird , er kommen wird der .

27Ich in : Es von denen, , den werden, sie haben.

28Es , dass er , um zu .

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31 und , er O. zu erfüllen im Begriff stand.

32 die mit , vom ; als sie waren, sie , .

33 es , , : , es , dass ; lass uns , ; und er , er .

34Als , eine S. die Anm. zu Matth. 17,5 . Sie , ;

35 es geschah eine , die : , .

36 indem geschah, . verkündeten von dem, sie hatten.

37Es an dem , als waren, kam eine .

38 , ein und : , ich , blicke hin auf , er ;

39 , ein , er, er , er , indem er .

40 ich , sie möchten, sie es .

41 und : ! soll ich ? Bring !

42 , zog ihn zerrend zusammen. bedrohte den .

43Sie .
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44 ! O. steht im Begriff überliefert zu werden der .

45 , es , sie es vernähmen; , zu .

46Es eine , der W. größer unter wäre.

47Als , er ein und

48 zu : aufnehmen wird Eig. auf Grund meines (deines) Namens, ; aufnehmen wird, den , hat; der W. kleiner , .

49 und : , wir Eig. auf Grund meines (deines) Namens, wir , er dir .

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51Es , , , .

52 er ; sie und ein der , zuzubereiten.

53 sie , Eig. auf der Reise nach Jerusalem war.

54Als seine es , sie: , du, dass wir , solle , ?

55Er und strafte [und sprach: Ihr wisst nicht, wes Geistes ihr seid].

56 sie nach einem .

57Es geschah aber, als , : Ich will , du , Herr.

58 zu : , , er sein .

59Er einem : . : , und zu .

60Jesus zu : , und .

61Es ein : Ich will , ; , denen, sind.

62 : , der seine den hat , geschickt zum .

9 Zusammengerufen habend aber die Zwölf, gab er ihnen Gewalt und Vollmacht über alle Dämonen und Krankheiten zu heilen

2und sandte aus sie, zu verkünden das Reich Gottes und zu heilen die Kranken,

3und sagte zu ihnen: Nichts nehmt auf den Weg, weder einen Stab noch einen Reisesack noch Brot noch Silber, noch je zwei Hemden habt!

4Und in welches Haus ihr hineingeht, dort bleibt, und von dort geht weiter!

5Und wieviele nicht aufnehmen euch, herausgehend aus jener Stadt, den Staub von euern Füßen schüttelt ab zum Zeugnis gegen sie!

6Hinausgehend aber, zogen sie durch, hin über die Dörfer, die Frohbotschaft verkündend und heilend überall.

7Hörte aber Herodes, der Tetrarch, alles Geschehende und war in großer Verlegenheit deswegen, weil gesagt wurde von einigen, daß Johannes auferstanden sei von Toten,

8von einigen aber, daß Elija erschienen sei, anderen. aber, daß irgendein Prophet der alten auferstanden sei.

9Sagte aber Herodes: Johannes ich habe enthaupten lassen; wer aber ist dieser, von dem ich höre solches? Und er suchte zu sehen ihn.

10Und zurückgekehrt, die Apostel erzählten ihm, was alles sie getan hatten. Und zu sich genommen habend sie, zog er sich zurück für sich in eine Stadt, genannt Betsaida.

11Aber die Leute, bemerkt habend, folgten ihm. Und willkommen geheißen habend sie, sprach er zu ihnen über das Reich Gottes, und die Bedarf habenden an einer Heilung heilte er.

12Aber der Tag begann sich zu neigen; hinzugekommen aber, die Zwölf sagten zu ihm: Entlaß die Menge, damit, gegangen in die im Umkreis Dörfer und Höfe, sie einkehren und finden Speise, weil hier an einem einsamen Ort wir sind.

13Er sagte aber zu ihnen: Gebt ihnen ihr zu essen! Sie aber sagten: Nicht sind uns mehr als fünf Brote und zwei Fische, wenn nicht etwa, gegangen, wir kaufen für dieses ganze Volk Speisen.

14Waren nämlich ungefähr fünftausend Männer. Er sagte aber zu seinen Jüngern: Laßt lagern sie in Speisegruppen ungefähr zu je fünfzig!

15Und sie taten so und ließen lagern alle.

16Genommen habend aber die fünf Brote und die zwei Fische, aufgesehen habend in den Himmel, segnete er sie und zerbrach und gab den Jüngern, vorzulegen der Menge.

17Und sie aßen und wurden gesättigt alle, und aufgehoben wurde das Übriggebliebene ihnen an Brocken, zwölf Körbe.

18Und es geschah: Während war er betend allein, waren zusammen mit ihm die Jünger, und er fragte sie, sagend: Wer ich, sagen die Leute, bin?

19Sie aber, antwortend, sagten: Johannes der Täufer, andere aber: Elija, andere aber, daß ein Prophet der alten auferstanden sei.

20Er sagte aber zu ihnen: Ihr aber, wer ich, sagt ihr, bin? Petrus aber, antwortend, sagte: Der Gesalbte Gottes.

21Er aber nachdrücklich zuredend ihnen befahl, niemandem zu sagen dies,

22sagend: Es ist nötig, der Sohn des Menschen vieles leidet und verworfen wird von den Ältesten und Oberpriestern und Schriftgelehrten und getötet wird und am dritten Tag aufersteht.

23Er sagte aber zu allen: Wenn jemand will nach mir gehen, verleugne er sich selbst und nehme auf sein Kreuz an Tag und folge nach mir!

24Denn wer will sein Leben retten, wird verlieren es; wer aber verliert sein Leben meinetwegen, der wird retten es.

25Denn was für einen Nutzen hat ein Mensch, gewonnen habend die ganze Welt, sich selbst aber verloren habend oder schweren Schaden erlitten habend?

26Denn wer sich schämt meiner und meiner Worte, dessen der Sohn des Menschen wird sich schämen, wenn er kommt in der Herrlichkeit seiner und des Vaters und der heiligen Engel.

27Ich sage aber euch wahrhaftig: Sind einige der hier Stehenden, die keinesfalls schmecken werden Tod, bis sie sehen das Reich Gottes.

28Es geschah aber nach diesen Reden ungefähr acht Tage, und zu sich genommen habend Petrus und Johannes und Jakobus, stieg er hinauf auf den Berg zu beten.

29Und wurde, während betete er, das Aussehen seines Angesichts ein anderes und seine Kleidung weiß strahlend.

30Und siehe, zwei Männer sprachen mit ihm, welche waren Mose und Elija,

31die, erschienen in Lichtglanz, beredeten seinen Ausgang, den er sollte erfüllen in Jerusalem.

32Aber Petrus und die mit ihm waren beschwert von Schlaf; aufgewacht aber, sahen sie am seinen Lichtglanz und die zwei Männer zusammenstehenden mit ihm.

33Und es geschah: Während sich trennten sie von ihm, sagte Petrus zu Jesus: Meister, gut ist, wir hier sind, und wir wollen bauen drei Hütten, eine dir und eine Mose und eine Elija, nicht wissend, was er sagt.

34Dies aber er sagte, kam eine Wolke und überschattete sie; sie gerieten in Furcht aber, nachdem hineingekommen waren sie in die Wolke.

35Und eine Stimme geschah aus der Wolke, sagend: Dies ist mein auserwählter Sohn, auf ihn hört!

36Und nachdem geschehen war die Stimme, wurde gefunden Jesus allein. Und sie schwiegen, und niemandem berichteten sie in jenen Tagen nichts, was sie gesehen haben.

37Es geschah aber am folgenden Tag: Hinabgestiegen waren sie von dem Berg, kam entgegen ihm eine zahlreiche Menge.

38Und siehe, ein Mann aus der Menge rief, sagend: Meister, ich bitte dich, hinzusehen auf meinen Sohn, weil einziggeboren mir er ist.

39Und siehe, ein Geist packt ihn, und plötzlich schreit er, und er zerrt hin und her ihn mit Schaum, und kaum weicht er von ihm, aufreibend ihn;

40und ich bat deine Jünger, daß sie austreiben sollten ihn, und nicht konnten sie.

41Antwortend aber, Jesus sagte: 0 Geschlecht, ungläubiges und verkehrtes, bis wann soll ich sein bei euch und soll ich ertragen euch? Führe hierher deinen Sohn!

42Aber noch herankam er, riß ihn der Dämon und zerrte hin und her; herrschte an aber Jesus den Geist unreinen und heilte den Knaben und gab zurück ihn seinem Vater.

43Gerieten außer sich aber alle über die große Macht Gottes. Alle aber sich wunderten über alles, was er tat, sagte er zu seinen Jüngern:

44Nehmt ihr in euere Ohren diese Worte! Denn der Sohn des Menschen wird übergeben werden in Hände Menschen.

45Sie aber verstanden nicht dieses Wort, und es war verborgen vor ihnen, so daß nicht sie begriffen es, und sie scheuten sich, zu fragen ihn über dieses Wort.

46Hinein kam aber eine Überlegung in sie, das: wer sei Größere von ihnen.

47Aber Jesus, kennend die Überlegung ihres Herzens, genommen habend ein Kind, stellte es neben sich

48und sagte zu ihnen: Wer aufnimmt dieses Kind in meinem Namen, mich nimmt auf, und wer mich aufnimmt, nimmt auf den gesandt Habenden mich; denn der Kleinere unter allen euch Seiende, der ist groß.

49Antwortend aber, Johannes sagte: Meister, wir haben gesehen einen in deinem Namen austreibend Dämonen, und wir wollten hindern ihn, weil nicht er folgt zusammen mit uns.

50Sagte aber zu ihm Jesus: Nicht hindert! Denn wer nicht ist gegen euch, für euch ist.

51Es geschah aber, während sich erfüllten die Tage seiner Aufnahme, und er das Angesicht richtete, um zu gehen nach Jerusalem.

52Und er sandte hin Boten vor seinem Angesicht. Und gegangen, kamen sie hinein in ein Dorf Samaritaner, um zu bereiten ihm;

53und nicht nahmen sie auf ihn, weil sein Angesicht war gehend nach Jerusalem.

54Gesehen habend aber, die Jünger Jakobus und Johannes sagten: Herr, willst du, sollen wir heißen Feuer herabkommen vom Himmel und verzehren sie?

55Sich umgewandt habend aber, herrschte er an sie.

56Und sie gingen in ein anderes Dorf.

57Und gingen sie auf dem Weg, sagte einer zu ihm: Ich will folgen dir, wohin du gehst.

58Und sagte zu ihm Jesus: Die Füchse Höhlen haben und die Vögel des Himmels Nester; aber der Sohn des Menschen nicht hat, wo das Haupt er hinlegen kann.

59Er sagte aber zu einem andern: Folge mir! Er aber sagte: Herr, erlaube mir, weggegangen, zuerst zu begraben meinen Vater!

60Er sagte aber zu ihm: Laß die Toten begraben ihre Toten! Du aber, weggegangen, verkünde das Reich Gottes!

61Sagte aber auch ein anderer: Ich will folgen dir, Herr; zuerst aber erlaube mir, Lebewohl zu sagen denen in meinem Haus!

62Sagte aber zu ihm Jesus: Niemand, gelegt habend die Hand an Pflug und sehend nach den hinten, gut gesetzt ist für das Reich Gottes.

9 Er forderte aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten,

2und sandte sie aus, zu predigen das Reich Gottes und zu heilen die Kranken.

3Und sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Röcke haben.

4Und wo ihr in ein Haus geht, da bleibet, bis ihr von dannen zieht.

5Und welche euch nicht aufnehmen, da gehet aus von derselben Stadt und schüttelt auch den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie.

6Und sie gingen hinaus und durchzogen die Märkte, predigten das Evangelium und machten gesund an allen Enden.

7Es kam aber vor Herodes, den Vierfürsten, alles, was durch ihn geschah; und er ward betreten, dieweil von etlichen gesagt ward; Johannes ist von den Toten auferstanden;

8von etlichen aber: Elia ist erschienen; von etlichen aber: Es ist der alten Propheten einer auferstanden.

9Und Herodes sprach: Johannes, den habe ich enthauptet; wer ist aber dieser, von dem ich solches höre? und begehrte ihn zu sehen.

10Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.

11Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.

12Da traten zu ihm die Zwölf und sprachen zu ihm: Laß das Volk von dir, daß sie hingehen in die Märkte umher und in die Dörfer, daß sie Herberge und Speise finden, denn wir sind hier in der Wüste.

13Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen, wir haben nicht mehr denn fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, daß wir hingehen sollen und Speise kaufen für so großes Volk.

14(Denn es waren bei fünftausend Mann.) Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasset sie sich setzen in Schichten, je fünfzig und fünfzig.

15Und sie taten also, und es setzten sich alle.

16Da nahm er die fünf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankte darüber, brach sie und gab sie den Jüngern, daß sie dem Volk vorlegten.

17Und sie aßen und wurden alle satt; und wurden aufgehoben, was ihnen übrigblieb von Brocken, zwölf Körbe.

18Und es begab sich, da er allein war und betete und seine Jünger zu ihm traten, fragte er sie und sprach: Wer sagen die Leute, daß ich sei?

19Sie antworteten und sprachen: Sie sagen, du seist Johannes der Täufer; etliche aber, du seist Elia; etliche aber, es sei der alten Propheten einer auferstanden.

20Er aber sprach zu ihnen: Wer saget ihr aber, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach: Du bist der Christus Gottes!

21Und er bedrohte sie und gebot, daß sie das niemand sagten,

22und sprach: Des Menschen Sohn muß noch viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.

23Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.

24Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten.

25Und welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst?

26Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel.

27Ich sage euch aber wahrlich, daß etliche sind von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis daß sie das Reich Gottes sehen.

28Und es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, daß er zu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, zu beten.

29Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward weiß und glänzte.

30Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia;

31die erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfüllen zu Jerusalem.

32Petrus aber, und die mit ihm waren, waren voll Schlafs. Da sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Männer bei ihm stehen.

33Und es begab sich, da die von ihm wichen, sprach Petrus zu Jesu: Meister, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er redete.

34Da er aber solches redete, kam eine Wolke und überschattete sie; und sie erschraken, da sie die Wolke überzog.

35Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!

36Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum allein. Und sie verschwiegen es und verkündigten niemand in jenen Tagen, was sie gesehen hatten.

37Es begab sich aber den Tag hernach, da sie von dem Berge kamen, kam ihnen entgegen viel Volks.

38Und siehe, ein Mann unter dem Volk rief und sprach: Meister, ich bitte dich, besiehe doch meinen Sohn, denn er ist mein einziger Sohn.

39Siehe, der Geist ergreift ihn, so schreit er alsbald, und reißt ihn, daß er schäumt, und mit Not weicht er von ihm, wenn er ihn gerissen hat.

40Und ich habe deine Jünger gebeten, daß sie ihn austrieben, und sie konnten nicht.

41Da antwortete Jesus und sprach: O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein und euch dulden? Bringe deinen Sohn her!

42Und da er zu ihm kam, riß ihn der Teufel und zerrte ihn. Jesus aber bedrohte den unsauberen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.

43Und sie entsetzten sich alle über die Herrlichkeit Gottes. Da sie sich aber alle verwunderten über alles, was er tat, sprach er zu seinen Jüngern:

44Fasset ihr zu euren Ohren diese Rede: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in der Menschen Hände.

45Aber das Wort verstanden sie nicht, und es ward vor ihnen verborgen, daß sie es nicht begriffen. Und sie fürchteten sich, ihn zu fragen um dieses Wort.

46Es kam auch ein Gedanke unter sie, welcher unter ihnen der Größte wäre.

47Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens sah, ergriff er ein Kind und stellte es neben sich

48und sprach zu ihnen: Wer dies Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Welcher aber der Kleinste ist unter euch allen, der wird groß sein.

49Da antwortete Johannes und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb die Teufel aus in deinem Namen; und wir wehrten ihm, denn er folgt dir nicht mit uns.

50Und Jesus sprach zu ihm: Wehret ihm nicht; denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns.

51Es begab sich aber, da die Zeit erfüllet war, daß er sollte von hinnen genommen werden, wendete er sein Angesicht, stracks gen Jerusalem zu wandeln.

52Und er sandte Boten vor sich hin; die gingen hin und kamen in einen Markt der Samariter, daß sie ihm Herberge bestellten.

53Und sie nahmen ihn nicht an, darum daß er sein Angesicht gewendet hatte, zu wandeln gen Jerusalem.

54Da aber das seine Jünger Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: HERR, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und verzehre sie, wie Elia tat.

55Jesus aber wandte sich um und bedrohte sie und sprach: Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?

56Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten.

57Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wo du hin gehst.

58Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.

59Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HERR, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.

60Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!

61Und ein anderer sprach: HERR, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einen Abschied mache mit denen, die in meinem Hause sind.

62Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.

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