Markus 14

14 Es nach das das Fest ungesäuerten . die die , sie und ;

2 sie : dem , nicht etwa ein des .

3 als er , dem , des , , während zu lag, ein , die ein mit von , ; sie das und es .

4Es sich : der ?

5 Salbe für mehr den werden können. sie mit .

6 : ; ? Sie ein ;

7 die ihr , ihr , ihr ; ihr .

8Sie hat , ; sie hat zum .

9Und , ich : werden wird der , wird von dem werden, was hat, .

10 , von den , hin den , auf er .

11Sie sich, als sie es , , zu ; er , er zu gelegener könnte.

12 an dem der ungesäuerten , man das , zu : du, daß wir und , auf du das ?

13 er zu : hin die , es wird ein , der einen ; .

14 er , zu dem : Der : mein , ich das mag?

15 wird einen , mit und ; für .

16 aus die es, er hatte; sie das .

17 es geworden war, er den .

18 während zu Tische , : , ich : wird , der, .

19Sie fingen , zu werden nach dem zu zu : Doch ? [ ein : Doch ?]

20Er und zu : den , der die .

21Der des dahin, steht; , der des wird! Es , wäre.

22 während , , und es : ; .

23 er [den], und denselben; sie .

24 er zu : , das des [], wird.

25, ich , ich hinfort mehr dem des an , ich werde dem .

26 als sie ein hatten, sie hinaus dem .

27 zu : Ihr euch , es steht :" Ich den , die werden werden ".

28 sein werde, ich .

29 zu : sich auch werden, .

30 zu : , ich , du , , der , wirst.

31Er über die []: : mit , werde ich . .

32 sie einen , , er zu : euch , ich habe.

33 er den an, sehr zu werden.

34 er zu : sehr , zum ; .

35 er ein und die ; er , , es , die .

36 er : , , ist ; ; , willst!

37 er , er zu : , du? du zu ?

38 , auf ihr ; der ist , das .

39 er hin, und .

40 als er , er , ; sie , sie sollten.

41 er zum Mal zu : So denn aus. Es ist ; die ist , , der des wird die der .

42 auf, laßt uns ; , der , ist gekommen.

43 , er noch , , der , , eine , den den den .

44Der , ein und : ich werde, es; ihn .

45 als er , er zu und : , ! sehr.

46Sie .

47 von das , den des das ab.

48 an und zu : Seid ihr einen , , zu ?

49 ich , , ihr habt ; auf die würden.

50 es und .

51 , der eine feine den Leib hatte; [die ] .

52Er die feine und .

53 sie dem ; sich zu .

54 den des ; er bei den sich dem .

55Die das , zum zu ; sie .

56 gaben falsches , die .

57 auf und gaben falsches und :

58 : werde , der mit gemacht ist, , werde ich einen , der nicht mit gemacht ist.

59 auch ihr .

60 der auf, trat die und und : du ? wider ?

61Er . der zu : der , der des ?

62 : es! ihr den des der den des .

63Der und : ?

64Ihr habt die ; ? , daß er des .

65 an, , zu mit Fäusten zu zu zu : ! die .

66 als , von den des ,

67 als sie den sich , sie an und : dem .

68Er und : Ich , auch , . Und er den ; der .

69 als die , sie an, zu den : einer .

70Er . die zu : , du einer , du ein .

71Er an, sich zu zu : Ich , von ihr .

72 zweiten der . des , zu : der , wirst du . als er daran , er.

14 Es das Fest Brote W. und das Ungesäuerte. , sie und ;

2 sie : , ein .

3 als , in dem , , , während , eine , die ein mit Salbe von O. flüssiger, ; und sie Fläschchen und es .

4Es : ist Verlust der Salbe ?

5 Salbe hätte für . sie zürnten mit ihr.

6 : ; ihr Mühe? Sie hat ein ;

7 ihr , ihr , ihr ; ihr .

8Sie hat , sie ; sie hat im O. zur Einbalsamierung .

9Und , ich : dieses wird , wird von dem , hat, .

10 , von , hin , damit er denselben .

11 , als sie es , , zu ; er , er könnte.

12 an dem Brote, man , zu : du, wir und , damit du essest?

13 er zu : , es wird ein , der einen ; ,

14 er , zu : : , ich mag?

15 derselbe wird einen Obersaal , und ; für .

16 aus es, er hatte; sie .

17 als es war, er .

18 während , : , ich : wird , der, .

19Sie aber zu zu : Doch nicht ich? [und ein anderer: ?]

20 antwortete und zu : von den , .

21 , ; , ! Es wäre jenem gut, .

22 während , Jesus , O. lobpries, dankte, es : ; dieses .

23 er [den] , und denselben; sie .

24 er zu : , das [] , .

25, ich , ich von nun an werde an , da ich werde .

26 als sie hatten, sie nach dem .

27 zu : Ihr werdet euch ärgern, es : „Ich werde , werden “. Sach. 13,7

28Nachdem ich sein werde, werde ich vor hingehen .

29 zu : sich ärgern werden, .

30 zu : , ich , , in , der , wirst.

31 sprach [mehr]: , werde ich . Desgleichen .

32 sie einen , , er zu : , ich habe O. während ich bete.

33 er den , .

34 er zu : , ; .

35 er ein , , , es , W. von gehe.

36 er : , , ist ; ! , , willst!

37 er ; er zu : , du? du zu ?

38 , ihr ; ist , .

39 er , und .

40 als er zurückkam, er wiederum , ; sie , sie sollten.

41 er zu : So denn fort . ; ist : , .

42 , lasst uns ; , , ist .

43 , , , , , eine große , .

44 , hatte ein und : ich werde, es; ihn , .

45 als er , er und : , Rabbi! O. vielmals, oder zärtlich.

46 ihre .

47Einer von , .

48 und zu : Seid ihr einen , , zu ?

49 ich , die Gebäude; s. die Anm. zu Matth. 4,5 , ihr habt ; .

50 es und .

51 ein , der eine Leinwand den Leib hatte; [die Jünglinge] .

52 die Leinwand und .

53 sie ; zu ihm.

54 ferne ; er .

55 , ; sie .

56 , und .

57 und und :

58 : werde das Heiligtum; vergl. V. 49, , , werde ich einen , der .

59 .

60 , trat und und : du ? zeugen ?

61 . zu : , ?

62 : es! ihr werdet .

63 und : bedürfen wir ?

64Ihr habt . ? , dass er des .

65 , zu zu zu : ! gaben Backenstreiche.

66 als , von den ,

67 als sie den sah, sie an und : .

68 und : Ich , auch , . er ; der .

69 als , sie , zu zu : einer .

70 . nachher : , du einer , du ein .

71 , sich zu zu : Ich , von ihr .

72 der . gedachte des Wortes, zu hatte: der , wirst du . als er , er.

14 War aber das Passafest und die ungesäuerten Brote nach zwei Tagen. Und suchten die Oberpriester und die Schriftgelehrten, wie ihn mit List ergriffen habend sie töteten;

2denn sie sagten: Nicht am Fest, damit nicht sein wird Aufruhr des Volkes!

3Und war er in Betanien im Hause Simons des Aussätzigen, zu Tisch lag er, kam eine Frau, habend eine Alabasterflasche Salböls von Narde, echter, sehr kostbarer; zerbrochen habend die Alabasterflasche, goß sie aus über sein Haupt.

4Waren aber einige ihren Unwillen Äußernde zu einander: Wozu diese Vergeudung des Salböls ist geschehen?

5Hätte können ja dieses Salböl verkauft werden um mehr als dreihundert Denare und gegeben werden den Armen; und sie fuhren an sie.

6Aber Jesus sagte: Laßt sie! Warum ihr Verlegenheiten bereitet ihr? Ein gutes Werk hat sie getan an mir.

7Denn allezeit die Armen habt ihr bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen wohl tun, mich aber nicht allezeit habt ihr.

8Was sie konnte, hat sie getan; sie hat vorweggenommen, zu salben meinen Leib für das Begräbnis.

9Und wahrlich, ich sage euch: Wo verkündet wird die Frohbotschaft in der ganzen Welt, auch, was getan hat diese, wird erzählt werden zur Erinnerung an sie.

10Und Judas Iskariot, einer der Zwölf, ging hin zu den Oberpriestern, damit ihn er verrate ihnen.

11Sie aber, gehört habend, freuten sich und versprachen, ihm Geld zu geben. Und er suchte, wie ihn bei günstiger Gelegenheit er verrate.

12Und am ersten Tag der ungesäuerten Brote, als das Passalamm sie schlachteten, sagen zu ihm seine Jünger: Wo willst du, hingegangen, sollen wir bereiten, daß du ißt das Passamahl?

13Und er sendet zwei seiner Jünger und sagt zu ihnen: Geht hin in die Stadt, und begegnen wird euch ein Mann, einen Krug Wassers tragend; folgt ihm!

14Und wo er hineingeht, sagt zu dem Hausherrn: Der Meister sagt: Wo ist meine Unterkunft, wo das Passamahl mit meinen Jüngern ich essen kann?

15Und er euch wird zeigen ein großes Oberzimmer, belegt, bereit; und dort bereitet uns!

16Und weg gingen die Jünger und kamen in die Stadt und fanden, wie er gesagt hatte ihnen, und sie bereiteten das Passamahl.

17Und Abend geworden war, kommt er mit den Zwölf.

18Und zu Tisch lagen sie und aßen, Jesus sagte: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird verraten mich, der Essende mit mir.

19Sie begannen, betrübt zu sein und zu sagen zu ihm, einer nach dem andern: Doch nicht ich?

20Er aber sagte zu ihnen: Einer der Zwölf, der für sich Eintauchende mit mir in die Schüssel.

21Denn zwar der Sohn des Menschen geht hin, wie geschrieben ist über ihn; wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird; besser für ihn, wenn nicht geboren wäre jener Mensch.

22Und aßen sie, genommen habend Brot, den Mahlsegen gesprochen habend, brach er und gab ihnen und sagte: Nehmt! Dies ist mein Leib.

23Und genommen habend Kelch, gedankt habend, gab er ihnen, und sie tranken aus ihm alle.

24Und er sagte zu ihnen: Dies ist mein Blut des Bundes, vergossen werdend für viele.

25Wahrlich, ich sage euch: Nicht mehr keinesfalls werde ich trinken von der Frucht des Weinstocks bis zu jenem Tag, wo sie ich trinke neu im Reich Gottes.

26Und den Lobgesang gesungen habend, gingen sie hinaus zum Berg der Ölbäume.

27Und sagt zu ihnen Jesus: Alle werdet ihr Anstoß nehmen, weil geschrieben ist: Ich werde erschlagen den Hirten, und die Schafe werden zerstreut werden.

28Aber nachdem auferstanden bin ich, werde ich vorangehen euch nach Galiläa.

29Aber Petrus sagte zu ihm: Wenn auch alle Anstoß nehmen werden, doch nicht ich.

30Und sagt zu ihm Jesus: Wahrlich, ich sage dir: Du heute in dieser Nacht, eher als zweimal Hahn kräht, dreimal mich wirst verleugnen.

31Er aber nachdrücklichst sagte: Wenn es nötig sein sollte, ich sterbe mit dir, keinesfalls dich werde ich verleugnen. Ebenso aber auch alle sagten.

32Und sie kommen an ein Gut, dessen Name Getsemani, und er sagt zu seinen Jüngern: Setzt euch hier, während ich bete!

33Und er nimmt Petrus und Jakobus und Johannes mit sich und begann in Furcht zu geraten und in Angst zu sein,

34und er sagt zu ihnen: Tiefbetrübt ist meine Seele bis zum Tod; bleibt hier und wacht!

35Und vorgegangen ein wenig, fiel er auf die Erde und betete, daß, wenn möglich es sei, vorübergehe an ihm die Stunde,

36und er sagte: Abba, Vater, alles möglich dir; nimm weg diesen Kelch von mir! Doch nicht, was ich will, sondern was du.

37Und er kommt und findet sie schlafend und sagt zu Petrus: Simon, schläfst du?;Nicht hattest du Kraft, eine einzige Stunde zu wachen?

38Wacht und betet, damit nicht ihr kommt in Versuchung! Zwar der Geist willig, aber das Fleisch schwach.

39Und wieder weggegangen, betete er, das selbe Wort sagend.

40Und wieder gekommen, fand er sie schlafend; waren nämlich ihre Augen beschwert, und nicht wußten sie, was sie antworten sollten ihm.

41Und er kommt das dritte Mal und sagt zu ihnen: Schlaft ihr weiter und ruht euch aus! Es ist genug. Gekommen ist die Stunde; siehe, ausgeliefert wird der Sohn des Menschen in die Hände der Sünder.

42Steht auf, laßt uns gehen! Siehe, der Verratende mich ist nahe gekommen.

43Und sofort, noch er redete, kommt Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine Schar mit Schwertern und Knüppeln den Oberpriestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten.

44Gegeben hatte aber der Verratende ihn ein Erkennungszeichen ihnen, sagend: Welchen ich küssen werde, der ist; ergreift ihn und führt weg sicher!

45Und gekommen, sofort

46gegangen zu ihm, sagt er: Rabbi! und küßte ihn. Sie aber legten an die Hände an ihn und ergriffen ihn.

47Einer aber, jemand der Dabeistehenden, gezogen habend das Schwert, schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ab sein Ohr.

48Und anhebend, Jesus sagte zu ihnen: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Knüppeln, festzunehmen mich?

49An Tag war ich bei euch im Tempel lehrend, und nicht habt ihr ergriffen mich; aber damit erfüllt werden die Schriften.

50Und verlassen habend ihn, flohen alle.

51Und ein gewisser junger Mann folgte ihm, bekleidet mit einem linnenen Tuch auf bloßem, und sie wollen ergreifen ihn;

52er aber, zurückgelassen habend das linnene Tuch, nackt floh.

53Und sie führten weg Jesus zu dem Hohenpriester, und zusammenkommen alle Oberpriester und Älteste und Schriftgelehrte.

54Und Petrus von weitem folgte ihm bis hinein in den Palasthof des Hohenpriesters, und er war zusammensitzend mit den Dienern und sich wärmend am Feuer.

55Aber die Oberpriester und der ganze Hohe Rat suchten gegen Jesus ein Zeugnis für das Töten ihn, und nicht fanden sie;

56denn viele machten falsche Zeugenaussagen gegen ihn, und gleich die Zeugenaussagen nicht waren.

57Und einige, aufgestanden, machten falsche Zeugenaussagen gegen ihn, sagend:

58Wir haben gehört ihn sagend: Ich werde abbrechen diesen Tempel von Händen gemachten, und binnen dreier Tage einen andern, nicht von Händen gemachten werde ich bauen.

59Und auch nicht so gleich war ihre Zeugenaussage.

60Und aufgestanden der Hohepriester in Mitte, fragte Jesus, sagend: Nicht antwortest du nichts, was diese gegen dich als Zeugen aussagen?

61Er aber schwieg und nicht antwortete er nichts. Wieder der Hohepriester fragte ihn und sagt zu ihm: Du bist der Gesalbte, der Sohn des Hochgelobten?

62Aber Jesus sagte: Ich bin und ihr werdet sehen den Sohn des Menschen zur Rechten sitzend der Kraft und kommend mit den Wolken des Himmels.

63Aber der Hohepriester, zerrissen habend seine Kleider, sagt: Was noch Bedarf haben wir an Zeugen?

64Ihr habt gehört die Lästerung; was euch scheint? Sie aber alle verurteilten ihn, schuldig zu sein Todes.

65Und begannen einige, anzuspucken ihn und zu verhüllen sein Gesicht und mit Fäusten zu schlagen ihn und zu sagen zu ihm: Offenbare! Auch die Diener mit Schlägen ihn bedachten.

66Und war Petrus unten im Hof, kommt eine der Mägde des Hohenpriesters,

67und gesehen habend Petrus sich wärmend, angeblickt habend ihn, sagt sie: Auch du mit dem Nazarener warst Jesus.

68Er aber leugnete, sagend: Weder weiß ich noch verstehe ich, du was sagst. Und er ging hinaus nach außen in die Vorhalle, und Hahn krähte.

69die Magd, gesehen habend ihn, begann wieder, zu sagen zu den Dabeistehenden: Dieser von ihnen ist.

70Er aber wieder leugnete. Und nach kurzer Zeit wieder die Dabeistehenden sagten zu Petrus: Wirklich von ihnen bist du; denn auch ein Galiläer bist du.

71Er aber begann, zu fluchen und zu schwören: Nicht kenne ich diesen Menschen, von dem ihr redet.

72Und sofort zum zweitenmal Hahn krähte. Und erinnerte sich Petrus an das Wort, wie gesagt hatte zu ihm Jesus: Bevor Hahn kräht zweimal, dreimal mich wirst du verleugnen; und begonnen habend weinte er.

14 Und nach zwei Tagen war Ostern wörtlich: Passa. Luther hat im Neuen Testament Passa mit Ostern wiedergegeben und die Tage der süßen Brote. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List griffen und töteten.

2Sie sprachen aber: Ja nicht auf das Fest, daß nicht ein Aufruhr im Volk werde!

3Und da er zu Bethanien war in Simons, des Aussätzigen, Hause und saß zu Tische, da kam ein Weib, die hatte ein Glas mit ungefälschtem und köstlichem Nardenwasser, und sie zerbrach das Glas und goß es auf sein Haupt.

4Da waren etliche, die wurden unwillig und sprachen: Was soll doch diese Vergeudung?

5Man könnte das Wasser um mehr denn dreihundert Groschen verkauft haben und es den Armen geben. Und murrten über sie.

6Jesus aber sprach: Laßt sie mit Frieden! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.

7Ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit.

8Sie hat getan, was sie konnte; sie ist zuvorgekommen, meinen Leib zu salben zu meinem Begräbnis.

9Wahrlich, ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat.

10Und Judas Ischariot, einer von den Zwölfen, ging hin zu den Hohenpriestern, daß er ihn verriete.

11Da sie das hörten, wurden sie froh und verhießen, ihm Geld zu geben. Und er suchte, wie er ihn füglich verriete.

12Und am ersten Tage der süßen Brote, da man das Osterlamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und bereiten, daß du das Osterlamm essest?

13Und er sandte seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folget ihm nach,

14und wo er eingeht, da sprechet zu dem Hauswirt: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist das Gasthaus, darin ich das Osterlamm esse mit meinen Jüngern?

15Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen und bereit ist; daselbst richtet für uns zu.

16Und die Jünger gingen aus und kamen in die Stadt und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Osterlamm.

17Am Abend aber kam er mit den Zwölfen.

18Und als sie zu Tische saßen und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isset, wird mich verraten.

19Und sie wurden traurig und sagten zu ihm, einer nach dem anderen: Bin ich's? und der andere: Bin ich's?

20Er antwortete und sprach zu ihnen: Einer aus den Zwölfen, der mit mir in die Schüssel taucht.

21Zwar des Menschen Sohn geht hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird. Es wäre demselben Menschen besser, daß er nie geboren wäre.

22Und indem sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.

23Und nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus.

24Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des neuen Testamentes, das für viele vergossen wird.

25Wahrlich, ich sage euch, daß ich hinfort nicht trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis auf den Tag, da ich's neu trinke in dem Reich Gottes.

26Und da sie den Lobgesang gesprochen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.

27Und Jesus sprach zu ihnen: Ihr werdet euch in dieser Nacht alle an mir ärgern; denn es steht geschrieben: "Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden sich zerstreuen."

28Wenn ich aber auferstehe, will ich vor euch hingehen nach Galiläa.

29Petrus aber sagte zu ihm: Und wenn sie sich alle ärgerten, so wollte doch ich mich nicht ärgern.

30Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe denn der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.

31Er aber redete noch weiter: Ja, wenn ich mit dir auch sterben müßte, wollte ich dich doch nicht verleugnen. Desgleichen sagten sie alle.

32Und sie kamen zu einem Hofe mit Namen Gethsemane. Und er sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis ich hingehe und bete.

33Und nahm Petrus und Jakobus und Johannes und fing an, zu zittern und zu zagen.

34Und sprach zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet!

35Und ging ein wenig weiter, fiel auf die Erde und betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde vorüberginge,

36und sprach: Abba, mein Vater, es ist dir alles möglich; überhebe mich dieses Kelchs; doch nicht, was ich will, sondern was du willst!

37Und kam und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen?

38Wachet und betet, daß ihr nicht in Versuchung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

39Und ging wieder hin und betete und sprach dieselben Worte.

40Und kam wieder und fand sie abermals schlafend; denn ihre Augen waren voll Schlafs, und sie wußten nicht, was sie ihm antworteten.

41Und er kam zum drittenmal und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Es ist genug; die Stunde ist gekommen. Siehe, des Menschen Sohn wird überantwortet in der Sünder Hände.

42Stehet auf, laßt uns gehen. Siehe, der mich verrät, ist nahe!

43Und alsbald, da er noch redete, kam herzu Judas, der Zwölf einer, und eine große Schar mit ihm, mit Schwertern und mit Stangen von den Hohenpriestern und Schriftgelehrten und Ältesten.

44Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet und führet ihn sicher.

45Und da er kam, trat er alsbald zu ihm und sprach zu ihm: Rabbi, Rabbi! und küßte ihn.

46Die aber legten ihre Hände an ihn und griffen ihn.

47Einer aber von denen, die dabeistanden, zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab.

48Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr seid ausgegangen wie zu einem Mörder mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen.

49Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen und habe gelehrt, und ihr habt mich nicht gegriffen, aber auf daß die Schrift erfüllt werde.

50Und die Jünger verließen ihn alle und flohen.

51Und es war ein Jüngling, der folgte ihm nach, der war mit Leinwand bekleidet auf der bloßen Haut; und die Jünglinge griffen ihn.

52Er aber ließ die Leinwand fahren und floh bloß von ihnen.

53Und sie führten Jesus zu dem Hohenpriester, dahin zusammengekommen waren alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten.

54Petrus aber folgte ihm nach von ferne bis hinein in des Hohenpriesters Palast; und er war da und saß bei den Knechten und wärmte sich bei dem Licht.

55Aber die Hohenpriester und der ganze Rat suchten Zeugnis wider Jesum, auf daß sie ihn zum Tode brächten, und fanden nichts.

56Viele gaben falsch Zeugnis wider ihn; aber ihr Zeugnis stimmte nicht überein.

57Und etliche standen auf und gaben falsch Zeugnis wider ihn und sprachen:

58Wir haben gehört, daß er sagte: Ich will den Tempel, der mit Händen gemacht ist, abbrechen und in drei Tagen einen anderen bauen, der nicht mit Händen gemacht sei.

59Aber ihr Zeugnis stimmte noch nicht überein.

60Und der Hohepriester stand auf, trat mitten unter sie und fragte Jesum und sprach: Antwortest du nichts zu dem, was diese wider dich zeugen?

61Er aber schwieg still und antwortete nichts. Da fragte ihn der Hohepriester abermals und sprach zu ihm: Bist du Christus, der Sohn des Hochgelobten?

62Jesus aber sprach: Ich bin's; und ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft und kommen mit des Himmels Wolken.

63Da zerriß der Hohepriester seinen Rock und sprach: Was bedürfen wir weiter Zeugen?

64Ihr habt gehört die Gotteslästerung. Was dünkt euch? Sie aber verdammten ihn alle, daß er des Todes schuldig wäre.

65Da fingen an etliche, ihn zu verspeien und zu verdecken sein Angesicht und ihn mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage uns! Und die Knechte schlugen ihn ins Angesicht.

66Und Petrus war unten im Hof. Da kam eine von des Hohenpriesters Mägden;

67und da sie sah Petrus sich wärmen, schaute sie ihn an und sprach: Und du warst auch mit Jesus von Nazareth.

68Er leugnete aber und sprach: Ich kenne ihn nicht, weiß auch nicht, was du sagst. Und er ging hinaus in den Vorhof; und der Hahn krähte.

69Und die Magd sah ihn und hob abermals an, zu sagen denen, die dabeistanden: Dieser ist deren einer.

70Und er leugnete abermals. Und nach einer kleinen Weile sprachen abermals zu Petrus, die dabeistanden: Wahrlich, du bist deren einer; denn du bist ein Galiläer, und deine Sprache lautet gleich also.

71Er aber fing an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht, von dem ihr sagt.

72Und der Hahn krähte zum andernmal. Da gedachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm sagte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er hob an, zu weinen.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

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