Matthäus 26

26 es , hatte, er zu :

2Ihr , das , der des wird , zu werden.

3 sich die die des den des , ,

4 miteinander, auf sie mit .

5Sie : dem , auf nicht ein dem .

6Als , , des ,

7 ein zu , die ein mit sehr , es aus , als er zu Tische .

8Als es , wurden sie und : ?

9 um den werden können.

10 aber es , er zu : dem ? sie hat ein ;

11 die ihr , ihr .

12Denn hat, sie es .

13, ich : werden wird der , wird von dem werden, was hat, .

14 von den , der war, den

15und : wollt , ich werde ? Sie fest.

16 an er , auf er .

17An dem Tage der ungesäuerten die zu und : willst , daß wir , das zu ?

18Er : die und dem zu : Der : ; ich das .

19 die , hatte, das .

20Als es war, er sich den zu Tische.

21 während sie , er: , ich : wird .

22 sie wurden und an, ein von zu zu : doch nicht, ?

23Er und : Der die die , wird .

24Der des , steht; , der des wird! Es , wäre.

25 , , und : doch nicht, ? Er zu : hast es .

26Während , , , es den : , ; .

27 er [den] und denselben und : .

28 , das des [], wird der .

29Ich , ich nun mehr des werde, an , ich werde dem .

30 als sie ein hatten, sie dem .

31 zu : werdet euch in ; es steht : "Ich werde den , die der werden werden ".

32 sein werde, ich .

33 zu : sich werden, werde mich .

34 zu : , ich , du , der , wirst.

35 zu : wenn , ich . .

36 einen , , er zu den : euch , ich bin und habe.

37 er den die des , und an zu werden.

38 er zu : sehr zum ; .

39 er ein und : , es , so ; , willst.

40 er den ; er zu : ihr zu ?

41 , auf ihr ; der ist , das .

42, zweiten , er und und : , [ ] , daß ich , so .

43 als er , er , .

44 er , hin, zum dritten und .

45 er zu : So aus; , die ist gekommen, der des wird .

46 auf, laßt uns ; , ist , der .

47 , , da , der , eine , den des .

48Der , ein und : Welchen ich werde, ; .

49 er zu und : Sei , ! sehr.

50 zu : , bist du ! sie herzu und die .

51 , von denen, die waren, die , den des und das .

52 zu : ; , die das , .

53 meinst , ich , er werde?

54 sollten die werden, es ?

55 zu den : Seid ihr einen , zu ? ich , , ihr habt .

56 geschehen, auf die der würden. die und .

57Die hatten, ihn , dem , die die waren.

58 von zu dem des und sich den , um das zu .

59Die die das Zeugnis , sie zum ;

60 sie , wiewohl falsche . falsche herzu

61und : : Ich den .

62 der auf und zu : du ? ?

63 . der an und zu : Ich dem , du , der , der !

64 zu : hast es . ich : nun ihr den des der den des .

65 der und : Er hat ; ? , habt ihr .

66 ? Sie aber : Er des .

67 sie mit Fäusten; etliche

68und : , , ist , der ?

69 ; es zu und : , dem .

70Er und : Ich , du .

71Als das war, eine ; sie zu denen, die waren: , dem .

72 er einem : Ich den !

73 die und zu : , einer , .

74 er , sich zu zu : Ich den ! der .

75 des , [zu ] : der , wirst du . er und .

26 es , hatte, er zu :

2Ihr , , , .

3 , ,

4 , damit sie töteten.

5Sie : , nicht ein .

6Als , , ,

7 eine , die ein mit , es , als er .

8Als es , sie und : ?

9 hätte für viel Geld den .

10Als es , er zu : ihr Mühe? sie hat ein ;

11 ihr , ihr .

12Denn Salbe geschüttet hat, hat sie es O. zu meiner Einbalsamierung .

13, ich : wird , wird von dem , hat, .

14 von den , genannt war,

15und : ihr , werde ? O. Silbersekel O. wogen ihm ... dar.

16 an er , damit er .

17An dem Tag Brote und : du, dass wir , zu ?

18 : und zu : : ; ich .

19 , hatte, .

20Als es war, er sich .

21 während , er: , ich : wird .

22 sie und , von ihnen zu zu : es , ?

23 und : O. eingetaucht hat, dieser wird .

24 , ; , ! Es jenem gut, .

25 , , und : es , ? Er zu : hast es .

26Während , , O. lobpries, dankte, es : , ; .

27 er [] und denselben und sprach: .

28 , das [] , der .

29Ich , dass ich nun mehr werde, an , da ich werde .

30 als sie hatten, sie nach dem .

31Da zu : werdet euch ärgern; es : „Ich werde , werden “. Sach. 13,7

32Nachdem ich auferweckt sein werde, werde ich vor hingehen .

33 und zu : sich ärgern werden, werde mich ärgern.

34 zu : , ich , du , der , wirst.

35 zu : , werde ich . .

36 einen , , er zu : , ich bin und dort habe.

37 er den des , und zu .

38 er zu : ; .

39 er und und : , es , so W. von ; , willst.

40 er ; er : ihr zu ?

41 , ihr ; ist , .

42, , er und und : , Kelch [an W. von mir] , ich , so .

43 als er , er , .

44 er , , und .

45 er zu : So denn fort ; , ist , Sünderhände .

46 , lasst uns ; , ist .

47 , , da , , eine , .

48 , hatte ein und : ich werde, es; .

49 er und : , !, O. vielmals, od. zärtlich.

50 zu : , bist du ! sie und .

51 , von denen, die waren, , und .

52 zu : wieder Ort; , das , werden .

53 du, ich , er werde?

54 sollten werden, es ?

55 zu : Seid ihr einen , zu ? ich bei euch, die Gebäude; s. d. Anm. zu Kap. 4,5 , ihr habt .

56 ist , würden. und .

57 hatten, ihn , , .

58 ferne und , um zu .

59 die Ältesten und , damit sie zum Tod brächten;

60 sie , obwohl . falsche Zeugen

61und : : Ich das Heiligtum; vergl. V. 55 .

62 und zu : du ? zeugen ?

63 . und zu : Ich , du , , !

64 zu : hast es . ich : nun werdet ihr sehen .

65 und : Er hat ; bedürfen wir ? , habt ihr .

66 ? und : Er des .

67 sie ; gaben ihm Backenstreiche

68und : , , es, ?

69 ; es und : , .

70 und : Ich , du .

71Als er O. dem Torweg, die Torhalle war, eine ; sie zu , die waren: Auch , .

72 er einem : Ich !

73 nachher und : , einer , macht offenbar.

74 er sich zu verwünschen zu : Ich ! der .

75 gedachte des Wortes , der [zu ihm] hatte: der , wirst du . er und .

26 Und es geschah: Als beendet hatte Jesus alle diese Reden, sagte er zu seinen Jüngern:

2Ihr wißt, daß nach zwei Tagen das Passafest ist, und der Sohn des Menschen wird übergeben zum Gekreuzigtwerden.

3Da versammelten sich die Oberpriester und die Ältesten des Volkes im Palast des Hohenpriesters, genannt Kajaphas,

4und beschlossen gemeinsam, daß Jesus mit List sie ergriffen und töteten.

5Sie sagten aber: Nicht am Fest, damit nicht Aufruhr entsteht im Volk.

6Aber Jesus war in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen,

7trat zu ihm eine Frau, habend eine Alabasterflasche sehr wertvollen Salböls, und goß hinab über den Kopf von ihm. zu Tisch Liegenden.

8Gesehen habend aber, die Jünger wurden unwillig, sagend: Wofür diese Vergeudung?

9Es hätte können ja dieses verkauft werden um viel und gegeben werden Armen.

10Gemerkt habend aber, Jesus sagte zu ihnen: Was Verlegenheiten bereitet ihr der Frau? Denn ein gutes Werk hat sie getan an mir;

11denn allezeit die Armen habt ihr bei euch, mich aber nicht allezeit habt ihr;

12gegossen habend nämlich diese dieses Salböl über meinen Leib, zu dem Bestatten mich hat sie getan.

13Wahrlich, ich sage euch: Wo verkündet wird diese Frohbotschaft in der ganzen Welt, wird gesagt werden auch, was getan hat diese, zur Erinnerung an sie.

14Darauf, gegangen, einer der Zwölf, genannt Judas Iskariot, zu den Oberpriestern

15sagte: Was wollt ihr mir geben, und ich euch werde verraten ihn? Sie aber setzten aus ihm dreißig Silberstücke.

16Und von da an suchte er eine günstige Gelegenheit, daß ihn er verrate.

17Aber am ersten der ungesäuerten Brote traten hinzu die Jünger zu Jesus, sagend: Wo, willst du, sollen wir bereiten dir zu essen das Passamahl?

18Er aber sagte: Geht hin in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister sagt: Meine Zeit nahe ist; bei dir will ich halten das Passamahl mit meinen Jüngern.

19Und taten die Jünger, wie Saufgetragen hatte ihnen Jesus, und bereiteten das Passamahl.

20Abend aber geworden war, lag er zu Tisch mit den Zwölfen.

21Und aßen sie, sagte er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird verraten mich.

22Und betrübt seiend sehr, begannen sie, zu sagen zu ihm ein jeder: Doch nicht etwa ich bin, Herr?

23Er aber, antwortend, sagte: Der eingetaucht Habende mit mir die Hand in die Schüssel, der mich wird verraten.

24Zwar der Sohn des Menschen geht dahin, wie geschrieben ist über ihn; wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird: besser wäre es für ihn, wenn nicht geboren wäre jener Mensch.

25Antwortend aber, Judas der verratende ihn sagte: Doch nicht etwa ich bin, Rabbi? Er sagt zu ihm: Du hast gesagt.

26Aßen aber sie, genommen habend Jesus Brot und den Lobpreis gesprochen habend, brach und, gegeben habend den Jüngern, sagte: Nehmt, eßt, dies ist mein Leib.

27Und genommen habend Kelch und gedankt habend, gab er ihnen, sagend: Trinkt aus ihm alle!

28Denn dies ist mein Blut des Bundes, für viele vergossen werdend zur Vergebung Sünden.

29Und ich sage euch: Keinesfalls werde ich trinken von jetzt an von dieser Frucht des Weinstocks bis zu jenem Tag, wo sie ich trinke mit euch neu im Reich meines Vaters.

30Und den Lobgesang gesungen habend, gingen sie hinaus zum Berg der Ölbäume.

31Darauf sagt zu ihnen Jesus: Alle ihr werdet Anstoß nehmen an mir in dieser Nacht; denn geschrieben ist: Ich werde erschlagen den Hirten, und werden zerstreut werden die Schafe der Herde.

32Nachdem aber auferstanden bin ich, werde ich vorangehen euch nach Galiläa.

33Antwortend aber, Petrus sagte zu ihm: Wenn alle Anstoß nehmen werden an dir, ich niemals werde Anstoß nehmen.

34Sagte zu ihm Jesus: Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, bevor Hahn kräht, dreimal wirst du verleugnen mich.

35Sagt zu ihm Petrus: Und wenn es nötig sein sollte, ich mit dir sterbe, keinesfalls dich werde ich verleugnen. Gleichermaßen auch alle Jünger sagten.

36Darauf kommt mit ihnen Jesus an ein Gut, genannt Getsemani, und sagt zu den Jüngern: Setzt euch hier, während, weggegangen dorthin, ich bete!

37Und zu sich genommen habend Petrus und die zwei Söhne Zebedäus, begann er betrübt zu sein und in Angst zu sein.

38Da sagt er zu ihnen: Tiefbetrübt ist meine Seele bis zum Tod; bleibt hier und wacht mit mir!

39Und vorgegangen ein wenig, fiel er auf sein Angesicht, betend und sagend: Mein Vater, wenn möglich es ist, gehe vorüber an mir dieser Kelch! Doch nicht wie ich will, sondern wie du.

40Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend und sagt zu Petrus: So nicht hattet ihr die Kraft, eine einzige Stunde zu wachen mit mir?

41Wacht und betet, damit nicht ihr kommt in Versuchung; zwar der Geist willig, aber das Fleisch schwach.

42Wieder, zum zweitenmal weggegangen, betete er, sagend: Mein Vater, wenn nicht kann dieser vorübergehen, wenn nicht ihn ich trinke, geschehe dein Wille!

43Und gekommen, wieder fand er sie schlafend; waren nämlich ihre Augen beschwert.

44Und verlassen habend sie, wieder weggegangen, betete er zum drittenmal, das selbe Wort sagend wieder.

45Dann kommt er zu den Jüngern und sagt zu ihnen: Schlaft ihr weiter und ruht euch aus! Siehe, nahe gekommen ist die Stunde, und der Sohn des Menschen wird ausgeliefert in Hände Sünder.

46Steht auf, laßt uns gehen! Siehe, nahe gekommen ist der Verratende mich.

47Und noch er redete, siehe, Judas, einer der Zwölf, kam und mit ihm eine zahlreiche Schar mit Schwertern und Knüppeln von den Oberpriestern und Ältesten des Volkes.

48Aber der Verratende ihn hatte gegeben ihnen ein Zeichen, sagend: Wen ich küssen werde, der ist; ergreift ihn!

49Und sofort gegangen zu Jesus, sagte er: Sei gegrüßt, Rabbi! und küßte ihn.

50Aber Jesus sagte zu ihm: Freund, wozu du hier bist! Dann hingegangen, legten sie an die Hände an Jesus und ergriffen ihn.

51Und siehe, einer der mit Jesus, ausgestreckt habend die Hand, zog heraus sein Schwert und, schlagend den Knecht des Hohenpriesters, hieb ab sein Ohr.

52Da sagt zu ihm Jesus: Stecke zurück dein Schwert an seinen Platz! Denn alle genommen Habenden Schwert durch Schwert werden umkommen.

53Oder meinst du, daß nicht ich kann bitten meinen Vater, und er wird zur Seite stellen mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel?

54Wie denn sollten erfüllt werden die Schriften, daß so es muß geschehen?

55In jener Stunde sagte Jesus zu den Männern: Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Knüppeln, festzunehmen mich? An Tag im Tempel saß ich lehrend, und nicht habt ihr ergriffen mich.

56Aber dies alles ist geschehen, damit erfüllt wurden die Schriften der Propheten. Da die Jünger alle, verlassen habend ihn, flohen.

57Aber die ergriffen Habenden Jesus führten weg zu Kajaphas, dem Hohenpriester, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten sich versammelt hatten.

58Aber Petrus folgte ihm von weitem bis zum Palast des Hohenpriesters, und hineingegangen nach innen, setzte er sich zu den Dienern, zu sehen den Ausgang.

59Aber die Oberpriester und der ganze Hohe Rat suchten ein falsches Zeugnis gegen Jesus, damit ihn sie töten könnten,

60und nicht fanden sie, viele falsche Zeugen hinzugekommen waren. Zuletzt aber hinzugekommen, zwei

61sagten: Dieser hat gesagt: Ich kann abbrechen den Tempel Gottes und binnen dreier Tage erbauen.

62Und aufgestanden, der Hohepriester sagte zu ihm: Nichts antwortest du, was diese gegen dich als Zeugen aussagen?

63Aber Jesus schwieg. Und der Hohepriester sagte zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem Gott lebendigen, daß uns du sagst, ob du bist der Gesalbte, der Sohn Gottes.

64Sagt zu ihm Jesus: Du hast gesagt; doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr sehen den Sohn des Menschen sitzend zur Rechten der Kraft und kommend auf den Wolken des Himmels.

65Darauf der Hohepriester zerriß seine Kleider, sagend: Er hat gelästert. Was noch Bedarf haben wir an Zeugen? Sieh! Jetzt habt ihr gehört die Lästerung.

66Was euch scheint? Sie aber antwortend, sagten: Schuldig Todes ist er.

67Darauf spuckten sie hin in sein Angesicht und ohrfeigten ihn, andere aber schlugen,

68sagend: Offenbare uns, Gesalbter, wer ist der geschlagen Habende dich?

69Aber Petrus saß draußen im Hof; und trat zu ihm eine Magd, sagend: Auch du warst mit Jesus, dem Galiläer.

70Er aber leugnete vor allen, sagend: Nicht weiß ich, was du sagst.

71Hinausgegangenen aber in; das Torgebäude sah ihn eine andere und sagt zu denen dort: Dieser war mit Jesus, dem Nazoräer.

72Und wieder leugnete er mit einem Schwur: Nicht kenne ich den Menschen.

73Nach kurzer Zeit aber hinzugetreten, die Stehenden sagten zu Petrus: Wahrhaftig, auch du von ihnen bist; denn auch deine Mundart offenbar dich macht.

74Da begann er zu fluchen und zu schwören: Nicht kenne ich den Menschen. Und sofort ein Hahn krähte.

75Und erinnerte sich Petrus an das Wort Jesu gesagt habenden: Bevor Hahn kräht, dreimal wirst du verleugnen mich; und hinausgegangen nach draußen, weinte er bitterlich.

26 Und es begab sich, da Jesus alle diese Reden vollendet hatte, sprach er zu seinen Jüngern:

2Ihr wisset, daß nach zwei Tagen Ostern wörtlich: Pass. Luther hat im Neuen Testament Passa mit Ostern wiedergegeben wird; und des Menschen Sohn wird überantwortet werden, daß er gekreuzigt werde.

3Da versammelten sich die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Ältesten im Volk in den Palast des Hohenpriesters, der da hieß Kaiphas,

4und hielten Rat, wie sie Jesus mit List griffen und töteten.

5Sie sprachen aber: Ja nicht auf das Fest, auf daß nicht ein Aufruhr werde im Volk!

6Da nun Jesus war zu Bethanien im Hause Simons, des Aussätzigen,

7da trat zu ihm ein Weib, das hatte ein Glas mit köstlichem Wasser und goß es auf sein Haupt, da er zu Tische saß.

8Da das seine Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Vergeudung?

9Dieses Wasser hätte mögen teuer verkauft und den Armen gegeben werden.

10Da das Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was bekümmert ihr das Weib? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.

11Ihr habt allezeit Arme bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.

12Daß sie dies Wasser hat auf meinen Leib gegossen, hat sie getan, daß sie mich zum Grabe bereite.

13Wahrlich ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.

14Da ging hin der Zwölf einer, mit Namen Judas Ischariot, zu den Hohenpriestern

15und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge.

16Und von dem an suchte er Gelegenheit, daß er ihn verriete.

17Aber am ersten Tag der süßen Brote traten die Jünger zu Jesus und sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir dir bereiten das Osterlamm zu essen?

18Er sprach: Gehet hin in die Stadt zu einem und sprecht der Meister läßt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir Ostern halten mit meinen Jüngern.

19Und die Jünger taten wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Osterlamm.

20Und am Abend setzte er sich zu Tische mit den Zwölfen.

21Und da sie aßen, sprach er: Wahrlich ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.

22Und sie wurden sehr betrübt und hoben an, ein jeglicher unter ihnen, und sagten zu ihm: HERR, bin ich's?

23Er antwortete und sprach: Der mit der Hand mit mir in die Schüssel tauchte, der wird mich verraten.

24Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre ihm besser, daß er nie geboren wäre.

25Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es.

26Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.

27Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus;

28das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.

29Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesen Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich's neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.

30Und da sie den Lobgesang gesprochen hatte, gingen sie hinaus an den Ölberg.

31Da sprach Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr euch alle ärgern an mir. Denn es steht geschrieben: "Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen."

32Wenn ich aber auferstehe, will ich vor euch hingehen nach Galiläa.

33Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Wenn sich auch alle an dir ärgerten, so will ich doch mich nimmermehr ärgern.

34Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.

35Petrus sprach zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müßte, so will ich dich nicht verleugnen. Desgleichen sagten auch alle Jünger.

36Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hofe, der hieß Gethsemane, und sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete.

37Und nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen.

38Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir!

39Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!

40Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?

41Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

42Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille!

43Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs.

44Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum drittenmal und redete dieselben Worte.

45Da kam er zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Ach wollt ihr nur schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist hier, daß des Menschen Sohn in der Sünder Hände überantwortet wird.

46Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät!

47Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, der Zwölf einer, und mit ihm eine große Schar, mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volks.

48Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet.

49Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Gegrüßet seist du, Rabbi! und küßte ihn.

50Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du gekommen? Da traten sie hinzu und legten die Hände an Jesus und griffen ihn.

51Und siehe, einer aus denen, die mit Jesus waren, reckte die Hand aus und zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab.

52Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.

53Oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwölf Legionen Engel?

54Wie würde aber die Schrift erfüllet? Es muß also gehen.

55Zu der Stunde sprach Jesus zu den Scharen: Ihr seid ausgegangen wie zu einem Mörder, mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen. Bin ich doch täglich gesessen bei euch und habe gelehrt im Tempel, und ihr habt mich nicht gegriffen.

56Aber das ist alles geschehen, daß erfüllet würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn die Jünger und flohen.

57Die aber Jesus gegriffen hatten, führten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas, dahin die Schriftgelehrten und Ältesten sich versammelt hatten.

58Petrus aber folgte ihm nach von ferne bis in den Palast des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Knechten, auf daß er sähe, wo es hinaus wollte.

59Die Hohenpriester aber und die Ältesten und der ganze Rat suchten falsch Zeugnis gegen Jesus, auf daß sie ihn töteten,

60und fanden keins. Und wiewohl viel falsche Zeugen herzutraten, fanden sie doch keins. Zuletzt traten herzu zwei falsche Zeugen

61und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen ihn bauen.

62Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts zu dem, was diese wider dich zeugen?

63Aber Jesus schwieg still. Und der Hohepriester antwortete und sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagest, ob du seist Christus, der Sohn Gottes.

64Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch ich sage euch: Von nun an wird's geschehen, daß ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels.

65Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslästerung gehört.

66Was dünkt euch? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig!

67Da spieen sie aus in sein Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Etliche aber schlugen ihn ins Angesicht

68und sprachen: Weissage uns, Christe, wer ist's, der dich schlug?

69Petrus aber saß draußen im Hof; und es trat zu ihm eine Magd und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa.

70Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst.

71Als er aber zur Tür hinausging, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.

72Und er leugnete abermals und schwur dazu: Ich kenne den Menschen nicht.

73Und über eine kleine Weile traten die hinzu, die dastanden, und sprachen zu Petrus: Wahrlich du bist auch einer von denen; denn deine Sprache verrät dich.

74Da hob er an sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht. Uns alsbald krähte der Hahn.

75Da dachte Petrus an die Worte Jesu, da er zu ihm sagte: "Ehe der Hahn krähen wird, wirst du mich dreimal verleugnen", und ging hinaus und weinte bitterlich.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

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