Matthäus 27

27 es aber war, des , zum zu .

2 nachdem sie hatten, sie ihn , dem .

3 nun , hatte, , er wurde, es ihn, und er die den den zurück

4und : Ich habe , indem ich habe. Sie : das an? du .

5 er die den sich davon hin und sich.

6Die die und : Es , den zu , es .

7Sie und den des für die .

8 ist worden auf den heutigen .

9 wurde , den ist, welcher :" sie die , den des , man hatte der ,

10 den des , der hat. "

11 dem . der und : der der ? zu : es.

12 er den den wurde, er .

13 zu : du , wie sie ?

14 er auch einziges , so der sich .

15 das war der , der , sie .

16Sie einen , .

17 sie nun waren, zu : ihr, daß ich soll, , wird?

18 er , sie hatten.

19Während dem , ließ ihm : Habe zu schaffen mit ; habe ich .

20 die die die , sie um den , .

21Der und zu : den wollt , daß ich ? Sie : .

22 zu : ich mit , wird? Sie : Er werde !

23Der : hat er ? Sie und : Er werde !

24Als , er , ein , er , seine der und : Ich dem ; zu.

25 das und : Sein komme !

26 er den ; ließ er und ihn, auf er würde.

27 die des mit das und die ;

28 sie aus und einen um.

29 sie eine und sie , gaben ihm ein ; sie auf die und und : Sei , der !

30 sie , das das .

31 sie hatten, sie den seine ; sie hin, ihn zu .

32Als sie , sie einen von , mit ; sie, er .

33 als sie einen waren, , ,

34 sie zu ; als er es hatte, er .

35Als sie hatten, sie , indem sie das .

36 sie und .

37 sie über : , der der .

38 werden , zur .

39Die , indem sie

40 : Der du den , dich . du , so herab .

41 die den und :

42 hat er , sich er . Er ; so herab, wir wollen an .

43Er , der , er ; er : Ich . -

44 Weise ihn die , mit waren.

45 der an eine das zur ;

46 die auf mit und : , , ? ist: , , hast du ?

47Als der es , : den .

48 einen , ihn mit ihn auf ein und .

49 aber : , laßt uns , , zu !

50 mit und den auf.

51 , der des zwei , ; die , die ,

52 die sich auf, wurden ;

53 sie den und die .

54Als der die , das das, was , sie sich und : , !

55Es , die , waren und hatten;

56 , , die der des .

57Als es war, ein , , ein .

58 hin zu und um den . , daß ihm der würde.

59 den und in , feine ,

60 , er dem hatte; er einen an die der und hinweg.

61Es die , die dem .

62Des folgenden , dem ist, sich die die

63und : , wir haben uns , , als er : ich wieder .

64 nun, daß das werde zum , damit etwa , dem : Er ist den ; die sein als die .

65 [] zu : Ihr eine ; hin, es, so ihr es .

66Sie hin und , nachdem sie den hatten, das der .

27 Als es war, über , zum .

2 nachdem sie hatten, sie ihn ihn , .

3 nun , hatte, , er , es , und er den

4und : Ich habe , indem ich habe. : das ? .

5 er die Gebäude; s. d. Anm. zu Kap. 4,5 und und .

6 und : , in den d.h. in den Opferkasten zu werfen, weil es Eig. ein Preis für Blut .

7Sie und zum für .

8 ist .

9 wurde , , der : sie , , man hatte der ,

10 , der hat“. Vergl. Sach. 11,12.13

11 . und : ? zu ihm: es.

12 den , er .

13 zu : du , sie zeugen?

14 er ein , .

15Auf das , loszugeben, sie .

16Sie einen , .

17Als waren, zu : ihr, dass ich soll, , ?

18 er , sie hatten.

19Während , und ließ ihm : Habe zu schaffen ; habe ich .

20 , dass sie um den bäten, umbrächten.

21 und zu : beiden ihr, dass ich ? : .

22 zu : soll ich mit , ? Sie : Er !

23Der Statthalter : hat er ? und : Er !

24Als , er , ein , er , seine und : Ich ; .

25 und : komme !

26 er den ; er und ihn, er .

27 und über .

28 sie und einen Purpurmantel Eig. einen scharlachroten Mantel (wie die röm. Soldaten ihn trugen) .

29 sie eine und sie sein , gaben ein Rohr seine ; sie und und : , !

30 sie , das Rohr .

31 sie hatten, sie eigenen ; sie hin, ihn .

32Als sie , sie einen , mit ; sie, dass er trüge.

33 als sie einen waren, , ,

34 sie Essig V.l.: Wein, wie Mark. 15,23 zu ; als er es hatte, er .

35Als sie hatten, sie , indem sie das .

36 sie und .

37 sie befestigten Eig. seine Beschuldigung geschrieben: , .

38 , zur zur .

39 , indem sie

40 : du das Heiligtum; vergl. Kap. 26,55 , . du , so .

41 aber und :

42 hat er , er . Er ; so er , wir wollen .

43Er , der , er W. will; er : Ich .

44 , .

45 der eine O. die ganze Erde .

46 mit und : , , ? ist: , , hast du ?

47Als es , sie: den .

48 einen , ihn steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn.

49 : , lasst uns , , zu !

50 mit und .

51 , das Heiligtum; vergl. Kap. 26,55 Stücke, ; , ,

52 , ;

53 sie gingen und .

54Als das, geschah, sie und : , !

55Es , die ferne , waren und hatten.

56 denen d.i. von Magdala war , , des .

57Als es war, ein , , ein war.

58 hin und um . , dass ihm der Leib .

59 und , Leinwand,

60 , er hatte; er einen die Tür und .

61Es dort , die .

62Des Tages , ,

63und : , wir haben , , er : ich wieder O. werde ich auferweckt.

64So , dass , , : Er ist ; wird ärger .

65 [aber] zu : Ihr eine O. Ihr sollt eine Wache haben; , es, W. wie ihr es wisst.

66 und , nachdem sie hatten, .

27 Morgen aber geworden war, einen Beschluß faßten alle Oberpriester und die Ältesten des Volkes gegen Jesus, daß töteten ihn.

2Und gebunden habend ihn, führten sie weg und übergaben Pilatus, dem Statthalter.

3Da, gesehen habend, Judas der verratende ihn, daß er verurteilt worden war, bereut habend brachte zurück die dreißig Silberstücke den Oberpriestern und Ältesten,

4sagend: Ich habe gesündigt, verraten habend unschuldiges Blut. Sie aber sagten: Was zu uns? Du sollst sehen!

5Und geworfen habend die Silberstücke in den Tempel, ging er weg und, hingegangen, erhängte er sich.

6Aber die Oberpriester, genommen habend die Silberstücke, sagten: Nicht ist es erlaubt, zu legen sie in den Tempelschatz; denn Geld für Blut ist es.

7Einen Beschluß aber gefaßt habend, kauften sie von ihnen den Acker des Töpfers als Begräbnisplatz für die Fremden.

8Deswegen wurde genannt jener Acker "Acker Blutes" bis zum heutigen.

9Damals wurde erfüllt das Gesagte durch Jeremia, den Propheten sagenden: Und sie nahmen die dreißig Silberstücke, den Preis für den abgeschätzten, den sie abgeschätzt hatten von seiten Söhne Israels,

10und gaben sie für den Acker des Töpfers, wie aufgetragen hatte mir Herr.

11Aber Jesus wurde vorgeführt vor den Statthalter; und fragte ihn der Statthalter, sagend: Du bist der König der Juden? Aber Jesus sagte: Du sagst.

12Und während verklagt wurde er von den Oberpriestern und Ältesten, nichts antwortete er.

13Da sagt zu ihm Pilatus: Nicht hörst du, was alles gegen dich sie aussagen?

14Und nicht antwortete er ihm auf auch nicht ein einziges Wort, so daß sich wunderte der Statthalter sehr.

15Aber an Fest pflegte der Statthalter freizulassen der Menge einen Gefangenen, wen sie wollten.

16Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen, genannt Jesus Barabbas.

17Versammelt waren nun sie, sagte zu ihnen Pilatus: Wen, wollt ihr, soll ich freilassen euch, Jesus Barabbas oder Jesus, genannt Gesalbter?

18Er wußte nämlich, daß aus Neid sie ausgeliefert hatten ihn.

19Saß aber er auf dem Richterstuhl, sandte zu ihm seine Frau, sagend: Nichts dir und jenem Gerechten! Denn vieles habe ich gelitten heute im Traum seinetwegen.

20Aber die Oberpriester und die Ältesten überredeten die Leute, daß sie bitten sollten Barabbas, aber Jesus zu Tode bringen sollten.

21Antwortend aber, der Statthalter sagte zu ihnen: Wen, wollt ihr, von den zweien soll ich freilassen euch? Sie aber sagten: Barabbas.

22Sagt zu ihnen Pilatus: Was denn soll ich tun mit Jesus, genannt Gesalbter? Sie sagen alle: Er soll gekreuzigt werden!

23Er aber sagte: Was denn Böses hat er getan? Sie aber noch mehr schrien, sagend: Er soll gekreuzigt werden!

24Gesehen habend aber Pilatus, daß nichts es nütze, sondern mehr Unruhe werde, genommen habend Wasser, wusch sich die Hände angesichts der Menge, sagend: Unschuldig bin ich an diesem Blut. Ihr sollt sehen!

25Und antwortend, das ganze Volk sagte: Sein Blut über uns und über unsere Kinder!

26Da ließ er frei ihnen Barabbas, aber Jesus gegeißelt habend übergab er, daß er gekreuzigt werde.

27Darauf die Soldaten des Statthalters, zu sich genommen habend Jesus in das Prätorium, holten zusammen gegen ihn die ganze Kohorte.

28Und ausgezogen habend ihn, einen roten Mantel legten sie um ihm,

29und geflochten habend eine Krone aus Dornen, setzten sie auf auf seinen Kopf und einen Rohrstock in seine Rechte, und auf die Knie gefallen vor ihm, verspotteten sie ihn, sagend: Sei gegrüßt, König der Juden!

30Und gespuckt habend auf ihn, nahmen sie den Rohrstock und schlugen auf seinen Kopf.

31Und als sie verspottet hatten ihn, zogen sie aus ihm den Mantel und zogen an ihm seine Kleider und führten weg ihn zum Kreuzigen.

32Hinausgehend aber, fanden sie einen Zyrenäer, mit Namen Simon; diesen zwangen sie, daß er aufnahm sein Kreuz.

33Und gekommen an einen Ort, genannt Golgota, was ist "Schädels Ort" heißend,

34gaben sie ihm zu trinken Wein mit Galle gemischt; und gekostet habend, nicht wollte er trinken.

35Gekreuzigt habend aber ihn, verteilten sie unter sich seine Kleider, werfend Los,

36und sitzend, bewachten sie ihn dort.

37Und sie brachten an über seinem Kopf seine Schuld geschrieben: Dies ist Jesus, der König q der Juden.

38Dann werden gekreuzigt mit ihm zwei Räuber, einer zur Rechten und einer zur Linken.

39Aber die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelnd ihre Köpfe

40und sagend: Du Abbrechender den Tempel und binnen dreier Tagen Aufbauender, rette dich selbst, wenn Sohn du bist Gottes, und steig herab vom Kreuz!

41Gleichermaßen auch die Oberpriester, verspottend, mit den Schriftgelehrten und Ältesten sagten:

42Andere hat er gerettet, sich selbst nicht kann er retten; König Israels ist er, er steige herab jetzt vom Kreuz, und wir werden glauben an ihn.

43Er hat vertraut auf Gott, er rette jetzt, wenn er will ihn; denn er hat gesagt: Gottes bin ich Sohn.

44Aber dasselbe auch die Räuber mitgekreuzigten mit ihm beschimpften ihn.

45Aber ab sechsten Stunde Finsternis kam über das ganze Land bis zur neunten Stunde.

46Aber um die neunte Stunde schrie auf Jesus, mit lauter Stimme sagend: Eh, eli, lema sabachtani? Das ist: Mein Gott, mein Gott, warum mich hast du verlassen?

47Einige aber der dort Stehenden, gehört habend, sagten: Elija ruft dieser.

48Und sofort gelaufen einer von ihnen und genommen habend einen Schwamm und gefüllt habend mit Essig und gelegt habend um einen Rohrstock, gab zu trinken ihm.

49Aber die übrigen sagten: Laß, wollen wir sehen, ob kommt Elija, retten werdend ihn!

50Aber Jesus, wieder geschrien habend mit lauter Stimme, gab auf den Geist.

51Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß von oben an bis unten in zwei, und die Erde wurde erschüttert, und die Felsen spalteten sich,

52und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf,

53und herausgekommen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung, gingen sie hinein in die heilige Stadt und erschienen vielen.

54Aber der Zenturio und die mit ihm Bewachenden Jesus, gesehen habend das Erdbeben und das Geschehene, gerieten in Furcht sehr, sagend: Wahrhaftig, Gottes Sohn war dieser.

55Waren aber dort viele Frauen von weitem zusehend, welche gefolgt waren Jesus von Galiläa, dienend ihm;

56unter diesen war Maria, die Magdalenerin, und Maria, die des Jakobus und Josef Mutter, und die Mutter der Söhne Zebedäus.

57Abend aber geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathäa mit dem Namen Josef, der auch selbst ein Jünger geworden war Jesus.

58Dieser, hingegangen zu Pilatus, erbat sich den Leichnam Jesu. Da Pilatus befahl, herausgegeben werde.

59Und genommen habend den Leichnam, Josef wickelte ein ihn in reine Leinwand

60und legte ihn in seine neue Grabkammer, die er ausgehauen hatte im Felsen, und hingewälzt habend einen großen Stein an die Tür der Grabkammer, ging er weg.

61War aber dort Maria, die Magdalenerin, und die andere Maria, sitzend gegenüber dem Grab.

62Aber am nächsten, welcher ist nach dem Rüsttag, versammelten sich die Oberpriester und die Pharisäer bei Pilatus,

63sagend: Herr, wir haben uns erinnert, daß jener Betrüger gesagt hat, noch lebend: Nach drei Tagen werde ich auferstehen.

64Befiehl also, abgesichert wird das Grab bis zum dritten Tag, damit nicht, gekommen, seine Jünger stehlen ihn und sagen zu dem Volk: Auferstanden ist er von den Toten, und wird sein der letzte Betrug schlimmer als der erste.

65Sagte zu ihnen Pilatus: Ihr sollt haben eine Wache! Geht hin, sichert ab, wie ihr könnt!

66Sie aber, gegangen, sicherten ab das Grab, versiegelt habend den Stein zusammen mit der Wache.

27 Des Morgens aber hielten alle Hohenpriester und die Ältesten des Volks einen Rat über Jesus, daß sie ihn töteten.

2Und banden ihn, führten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger Pontius Pilatus.

3Da das sah Judas, der ihn verraten hatte, daß er verdammt war zum Tode, gereute es ihn, und brachte wieder die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältesten

4und sprach: Ich habe übel getan, daß ich unschuldig Blut verraten habe.

5Sie sprachen: Was geht uns das an? Da siehe du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, hob sich davon, ging hin und erhängte sich selbst.

6Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Gotteskasten legen, denn es ist Blutgeld.

7Sie hielten aber einen Rat und kauften den Töpfersacker darum zum Begräbnis der Pilger.

8Daher ist dieser Acker genannt der Blutacker bis auf den heutigen Tag.

9Da ist erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, da er spricht: "Sie haben genommen dreißig Silberlinge, damit bezahlt war der Verkaufte, welchen sie kauften von den Kindern Israel,

10und haben sie gegeben um den Töpfersacker, wie mir der HERR befohlen hat."

11Jesus aber stand vor dem Landpfleger; und der Landpfleger fragte ihn und sprach: Bist du der Juden König? Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst es.

12Und da er verklagt ward von den Hohenpriestern und Ältesten, antwortete er nicht.

13Da sprach Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wie hart sie dich verklagen?

14Und er antwortete ihm nicht auf ein Wort, also daß der Landpfleger sich verwunderte.

15Auf das Fest aber hatte der Landpfleger die Gewohnheit, dem Volk einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten.

16Er hatte aber zu der Zeit einen Gefangenen, einen sonderlichen vor anderen, der hieß Barabbas.

17Und da sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr, daß ich euch losgebe? Barabbas oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei Christus?

18Denn er wußte wohl, daß sie ihn aus Neid überantwortet hatten.

19Und da er auf dem Richtstuhl saß, schickte sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ich habe heute viel erlitten im Traum seinetwegen.

20Aber die Hohenpriester und die Ältesten überredeten das Volk, daß sie um Barabbas bitten sollten und Jesus umbrächten.

21Da antwortete nun der Landpfleger und sprach zu ihnen: Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll losgeben? Sie sprachen: Barabbas.

22Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß ihn kreuzigen!

23Der Landpfleger sagte: Was hat er denn Übles getan? Sie schrieen aber noch mehr und sprachen: Laß ihn kreuzigen!

24Da aber Pilatus sah, daß er nichts schaffte, sondern daß ein viel größer Getümmel ward, nahm er Wasser und wusch die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu!

25Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder.

26Da gab er ihnen Barabbas los; aber Jesus ließ er geißeln und überantwortete ihn, daß er gekreuzigt würde.

27Da nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesus zu sich in das Richthaus und sammelten über ihn die ganze Schar

28und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an

29und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König!

30und spieen ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.

31Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm seine Kleider an und führten ihn hin, daß sie ihn kreuzigten.

32Und indem sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, daß er ihm sein Kreuz trug.

33Und da sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das ist verdeutscht Schädelstätte,

34gaben sie ihm Essig zu trinken mit Galle vermischt; und da er's schmeckte, wollte er nicht trinken.

35Da sie ihn aber gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darum, auf daß erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten: "Sie haben meine Kleider unter sich geteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen."

36Und sie saßen allda und hüteten sein.

37Und oben zu seinen Häupten setzten sie die Ursache seines Todes, und war geschrieben: Dies ist Jesus, der Juden König.

38Und da wurden zwei Mörder mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.

39Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe

40und sprachen: Der du den Tempel Gottes zerbrichst und baust ihn in drei Tagen, hilf dir selber! Bist du Gottes Sohn, so steig herab von Kreuz.

41Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen:

42Andern hat er geholfen, und kann sich selber nicht helfen. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben.

43Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, hat er Lust zu ihm; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.

44Desgleichen schmähten ihn auch die Mörder, die mit ihm gekreuzigt waren.

45Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis über das ganze Land bis zu der neunten Stunde.

46Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

47Etliche aber, die dastanden, da sie das hörten, sprachen sie: Der ruft den Elia.

48Und alsbald lief einer unter ihnen, nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig und steckte ihn an ein Rohr und tränkte ihn.

49Die andern aber sprachen: Halt, laß sehen, ob Elia komme und ihm helfe.

50Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.

51Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus.

52Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, die Gräber taten sich auf, und standen auf viele Leiber der Heiligen, die da schliefen,

53und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

54Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahrten Jesus, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich dieser ist Gottes Sohn gewesen!

55Und es waren viele Weiber da, die von ferne zusahen, die da Jesus waren nachgefolgt aus Galiläa und hatten ihm gedient;

56unter welchen war Maria Magdalena und Maria, die Mutter der Kinder des Zebedäus.

57Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Joseph, welcher auch ein Jünger Jesu war.

58Der ging zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesus. Da befahl Pilatus man sollte ihm ihn geben.

59Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand

60und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er hatte lassen in einen Fels hauen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.

61Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die setzten sich gegen das Grab.

62Des andern Tages, der da folgt nach dem Rüsttage, kamen die Hohenpriester und Pharisäer sämtlich zu Pilatus

63und sprachen: Herr, wir haben gedacht, daß dieser Verführer sprach, da er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen.

64Darum befiehl, daß man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf daß nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.

65Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset.

66Sie gingen hin und verwahrten das Grab mit Hütern und versiegelten den Stein.

Elberfelder 1905: We believe that this Bible is found in the Public Domain.

Elberfelder Übersetzung: Copyright 2023 www.bibelkommentare.de

Luther 1912: We believe that this Bible is found in the Public Domain.