30Des Tages , da er mit , er , er , dass sollten; er und ihn .
22Männer Brüder und Väter, hört meine jetzige Verteidigung vor euch!
2Gehört habend aber, daß in der hebräischen Sprache er redete zu ihnen, mehr gewährten sie Ruhe. Und er sagt:
3Ich bin ein Mann ein Jude, geboren in Tarsus in Zilizien, auferzogen aber in dieser Stadt, zu den Füßen Gamaliels unterrichtet nach Genauigkeit des väterlichen Gesetzes, ein Eiferer seiend für Gott, wie alle ihr seid heute,
4der diesen Weg ich verfolgt habe bis zum Tod, fesselnd und übergebend in Gefängnisse Männer sowohl als auch Frauen,
5wie auch der Hohepriester bezeugt mir und der ganze Ältestenrat, von denen auch Briefe angenommen habend an die Brüder, nach Damaskus ich ging, führen wollend auch die dort Seienden gefesselt nach Jerusalem, damit sie bestraft würden.
6Es geschah aber mir Dahinziehendem und mich Näherndem Damaskus, um Mittag plötzlich vom Himmel strahlte ein helles Licht um mich,
7und ich fiel auf den Boden und hörte eine Stimme, sagend zu mir: Saul, Saul, was mich verfolgst du?
8Ich aber antwortete: Wer bist du, Herr? Und er sagte zu mir: Ich bin Jesus, der Nazoräer, den du verfolgst.
9Die aber mit mir Seienden zwar das Licht sahen, aber die Stimme nicht hörten sie des Redenden zu mir.
10Und ich sagte: Was soll ich tun, Herr? Und der Herr sagte zu mir: Aufgestanden ziehe nach Damaskus, und dort dir wird gesagt werden von allem, was verordnet ist dir zu tun.
11Da aber nicht ich sah vor dem Glanz jenes Lichtes, an der Hand geführt werdend von den Seienden mit mir, kam ich nach Damaskus.
12Aber ein gewisser Hananias, ein Mann, gottesfürchtig nach dem Gesetz, ein gutes Zeugnis empfangend von allen wohnenden Juden,
13gekommen zu mir und herzugetreten, sagte zu mir: Saul, Bruder, werde wieder sehend! Und ich zu eben der Stunde wurde wieder sehend auf ihn.
14Und er sagte: Der Gott unserer Väter hat bestimmt dich, zu erkennen seinen Willen und zu sehen den Gerechten und zu hören einen Ruf aus seinem Mund,
15weil du sein wirst Zeuge für ihn vor allen Menschen, was du gesehen hast und hörtest.
16Und jetzt, was zögerst du? Aufgestanden laß dich taufen und laß dir abwaschen deine Sünden, angerufen habend seinen Namen!
17Es geschah aber mir Zurückgekehrtem nach Jerusalem und betete ich im Tempel, geriet ich in Entrückung
18und sah ihn sagend zu mir: Beeile dich und geh hinaus in Schnelligkeit aus Jerusalem, deswegen, weil nicht sie annehmen werden dein Zeugnis über mich!
19Und ich sagte: Herr, sie wissen, daß ich war ins Gefängnis werfen lassend und prügeln lassend in den Synagogen die Glaubenden an dich;
20und als vergossen wurde das Blut Stephanus, deines Zeugen, sogar selbst war ich dabei stehend und Wohlgefallen habend und bewachend die Kleider der Tötenden ihn.
21Und er sagte zu mir: Geh,. weil ich zu Völkern weit fort aussenden will dich!
22Sie hörten aber ihn bis zu diesem Wort und erhoben ihre Stimme, sagend: Beseitige von der Erde den so Beschaffenen! Denn nicht geziemte es sich, er lebt.
23Und schrien sie und abwarfen die Kleider und Staub warfen in die Luft,
24befahl der Oberst, hineingeführt werde er in die Kaserne, befohlen habend, unter Geißelhieben verhört werde er, damit er erkenne, wegen welcher Ursache so sie schrien gegen ihn.
25Als aber sie ausgestreckt hatten ihn für die Riemen, sagte zu dem dabeistehenden Zenturio Paulus: Einen Mann einen Römer, auch unverurteilt ist es erlaubt euch zu geißeln?
26Gehört habend aber der Zenturio, gegangen zu dem Obersten, berichtete sagend: Was bist du im Begriff zu tun? Dieser Mann ja ein Römer ist.
27Hingegangen aber, der Oberst sagte zu ihm: Sage mir, du ein Römer bist? Er aber sagte: Ja.
28Antwortete aber der Oberst: Ich für eine große Geldsumme dieses Bürgerrecht habe mir erworben. Aber Paulus sagte: Ich aber sogar bin geboren.
29Sofort nun ließen ab von ihm die im Begriff Seienden, ihn zu verhören; und auch der Oberst fürchtete sich, erfahren habend, daß ein Römer er ist, und weil ihn er war gefesselt habend.
30Und am folgenden, wollend erfahren das Sichere in bezug auf das: Wessen er angeklagt wird von den Juden, löste er los ihn und hieß zusammenkommen die Oberpriester und den ganzen Hohen Rat, und hinabgeführt habend Paulus, stellte er vor sie.
22Ihr Männer, liebe Brüder und Väter, hört mein Verantworten an euch.
2Da sie aber hörten, daß er auf hebräisch zu ihnen redete, wurden sie noch stiller. Und er sprach:
3Ich bin ein jüdischer Mann, geboren zu Tarsus in Zilizien und erzogen in dieser Stadt zu den Füßen Gamaliels, gelehrt mit allem Fleiß im väterlichen Gesetz, und war ein Eiferer um Gott, gleichwie ihr heute alle seid,
4und habe diesen Weg verfolgt bis an den Tod. Ich band sie und überantwortete sie ins Gefängnis, Männer und Weiber;
5wie mir auch der Hohepriester und der ganze Haufe der Ältesten Zeugnis gibt, von welchen ich Briefe nahm an die Brüder und reiste gen Damaskus; daß ich, die daselbst waren, gebunden führte gen Jerusalem, daß sie bestraft würden.
6Es geschah aber, da ich hinzog und nahe Damaskus kam, um den Mittag, umleuchtete mich schnell ein großes Licht vom Himmel.
7Und ich fiel zum Erdboden und hörte eine Stimme, die sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?
8Ich antwortete aber: HERR, wer bist du? Und er sprach zu mir: Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst.
9Die aber mit mir waren, sahen das Licht und erschraken; die Stimme aber des, der mit mir redete, hörten sie nicht.
10Ich sprach aber: HERR, was soll ich tun? Der HERR aber sprach zu mir: Stehe auf und gehe gen Damaskus; da wird man dir sagen von allem, was dir zu tun verordnet ist.
11Als ich aber von der Klarheit dieses Lichtes nicht sehen konnte, ward ich bei der Hand geleitet von denen, die mit mir waren, und kam gen Damaskus.
12Es war aber ein gottesfürchtiger Mann nach dem Gesetz, Ananias, der ein gut Gerücht hatte bei allen Juden, die daselbst wohnten;
13der kam zu mir und trat her und sprach zu mir: Saul, lieber Bruder, siehe auf! Und ich sah ihn an zu derselben Stunde.
14Er aber sprach: Der Gott unsrer Väter hat dich verordnet, daß du seinen Willen erkennen solltest und sehen den Gerechten und hören die Stimme aus seinem Munde;
15denn du wirst Zeuge zu allen Menschen sein von dem, das du gesehen und gehört hast.
16Und nun, was verziehst du? Stehe auf und laß dich taufen und abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des HERRN!
17Es geschah aber, da ich wieder gen Jerusalem kam und betete im Tempel, daß ich entzückt ward und sah ihn.
18Da sprach er zu mir: Eile und mache dich behend von Jerusalem hinaus; denn sie werden nicht aufnehmen dein Zeugnis von mir.
19Und ich sprach: HERR, sie wissen selbst, daß ich gefangen legte und stäupte die, so an dich glaubten, in den Schulen hin und her;
20und da das Blut des Stephanus, deines Zeugen, vergossen ward, stand ich auch dabei und hatte Wohlgefallen an seinem Tode und verwahrte denen die Kleider, die ihn töteten.
21Und er sprach zu mir: Gehe hin; denn ich will dich ferne unter die Heiden senden!
22Sie hörten aber ihm zu bis auf dies Wort und hoben ihre Stimme auf und sprachen: Hinweg mit solchem von der Erde! denn es ist nicht billig, daß er leben soll.
23Da sie aber schrieen und ihre Kleider abwarfen und den Staub in die Luft warfen,
24hieß ihn der Hauptmann ins Lager führen und sagte, daß man ihn stäupen und befragen sollte, daß er erführe, um welcher Ursache willen sie also über ihn riefen.
25Als man ihn aber mit Riemen anband, sprach Paulus zu dem Hauptmann der dabeistand: Ist's auch recht bei euch, einen römischen Menschen ohne Urteil und Recht zu geißeln?
26Da das der Unterhauptmann hörte, ging er zum Oberhauptmann und verkündigte ihm und sprach: Was willst du machen? Dieser Mensch ist römisch.
27Da kam zu ihm der Oberhauptmann und sprach zu ihm: Sage mir, bist du römisch? Er aber sprach: Ja.
28Und der Oberhauptmann antwortete: Ich habe dies Bürgerrecht mit großer Summe zuwege gebracht. Paulus aber sprach: Ich bin aber auch römisch geboren.
29Da traten sie alsobald von ihm ab, die ihn befragen sollten. Und der Oberhauptmann fürchtete sich, da er vernahm, daß er römisch war, und er ihn gebunden hatte.
30Des andern Tages wollte er gewiß erkunden, warum er verklagt würde von den Juden, und löste ihn von den Banden und hieß die Hohenpriester und ihren ganzen Rat kommen und führte Paulus hervor und stellte ihn unter sie.