2Wenn also irgendeine Ermahnung in Christus, wenn irgendein tröstender Zuspruch Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft Geistes, wenn irgendein Herz und Barmherzigkeit,
2macht vollkommen meine Freude, damit dasselbe ihr denkt, dieselbe Liebe habend, einmütig, das Eine denkend,
3nichts in Streitsucht und nicht in eitler Ruhmsucht, sondern in der Demut einander haltend für hervorragend über euch selbst,
4nicht das von sich jeder betrachtend, sondern auch das anderen einzelnen!
5Dies denkt unter euch, was auch in Christus Jesus,
6der, in Gestalt Gottes seiend, nicht für einen Raub gehalten hat das Sein gleich Gott,
7sondern sich entäußert hat, Gestalt eines Knechts angenommen habend, in Gleichheit Menschen geworden! Und an äußeren Erscheinung erfunden wie ein Mensch,
8hat er erniedrigt sich selbst, geworden gehorsam bis zum Tod, und zum Tod am Kreuz.
9Deswegen auch Gott ihn hat über alle Maßen erhöht und geschenkt ihm den Namen über jeden Namen,
10damit im Namen Jesu jedes Knie sich beuge Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen
11und jede Zunge bekenne, daß Herr Jesus Christus zur Ehre Gottes, Vaters.
12Daher, von mir Geliebte, wie allezeit ihr gehorcht habt, nicht wie in meiner Anwesenheit nur, sondern jetzt viel mehr in meiner Abwesenheit mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung erarbeitet euch!
13Denn Gott ist der Bewirkende in euch sowohl das Wollen als auch das Wirksamsein für den guten Ratschluß.
15damit ihr seid untadelig und lauter, makellose Kinder Gottes mitten unter einem verkehrten und verdrehten Geschlecht, unter denen ihr scheint wie Sterne in Welt,
16Wort Lebens festhaltend, zum Ruhm für mich auf Tag Christi, daß nicht ins Leere ich gelaufen bin und nicht ins Leere mich abgemüht habe!
17Aber wenn auch ich geopfert werde beim Opfer und priesterlichen Dienst für euern Glauben, freue ich mich und freue mich mit allen euch;
18aber in derselben Weise auch ihr freut euch und freut euch mit
19Ich hoffe aber im Herrn Jesus, Timotheus bald zu schicken zu euch, damit auch ich guten Mutes bin, erfahren habend das über euch.
20Denn keinen habe ich Gleichgesinnten, derart daß er ohne Falsch das über euch besorgen wird;
21denn sie alle das Ihre suchen, nicht das Jesu Christi.
22Seine Bewährung aber kennt ihr, daß wie einem Vater ein Kind mit mir er gedient hat für die Frohbotschaft.
23Diesen in der Tat also hoffe ich zu schicken, sobald ich übersehe das betreffend mich, sofort;
24ich vertraue aber im Herrn, daß auch selbst bald ich kommen werde.
25Für notwendig aber habe ich gehalten, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, aber euern Abgesandten und Überbringer der Abhilfe gegen meinen Mangel, zu schicken zu euch,
26da ja ersehnend er war alle euch und in Unruhe seiend, deswegen, weil ihr gehört hattet, daß er krank war.
27Denn in der Tat war er krank, nahe am Tod; aber Gott erbarmte sich seiner, nicht seiner aber nur, sondern auch meiner, damit nicht Betrübnis über Betrübnis ich hätte.
28Um so eiliger also habe ich geschickt ihn, damit, gesehen habend ihn, wieder ihr euch freut und ich freier von Betrübnis bin.
29Nehmt auf also ihn im Herrn mit aller Freude, und die so Beschaffenen in Ehren haltet,
30weil wegen des Werkes Christi bis an Tod er nahe herangekommen ist, sich sehr waghalsig verhalten habend hinsichtlich des Lebens, damit er ausfülle euer Fehlen bei der Dienstleistung für mich!
2Ist nun bei euch Ermahnung in Christo, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit,
2so erfüllet meine Freude, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einhellig seid.
3Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den andern höher denn sich selbst,
4und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des andern ist.
5Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war:
6welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich sein,
7sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden;
8er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
9Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist,
10daß in dem Namen Jesu sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
11und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der HERR sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.
12Also, meine Liebsten, wie ihr allezeit seid gehorsam gewesen, nicht allein in meiner Gegenwart sondern auch nun viel mehr in meiner Abwesenheit, schaffet, daß ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.
13Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
15auf daß ihr seid ohne Tadel und lauter und Gottes Kinder, unsträflich mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt,
16damit daß ihr haltet an dem Wort des Lebens, mir zu einem Ruhm an dem Tage Christi, als der ich nicht vergeblich gelaufen noch vergeblich gearbeitet habe.
17Und ob ich geopfert werde über dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.
18Dessen sollt ihr euch auch freuen und sollt euch mit mir freuen.
19Ich hoffe aber in dem HERRN Jesus, daß ich Timotheus bald werde zu euch senden, daß ich auch erquickt werde, wenn ich erfahre, wie es um euch steht.
20Denn ich habe keinen, der so gar meines Sinnes sei, der so herzlich für euch sorgt.
21Denn sie suchen alle das ihre, nicht, das Christi Jesu ist.
22Ihr aber wisset, daß er rechtschaffen ist; denn wie ein Kind dem Vater hat er mir gedient am Evangelium.
23Ihn, hoffe ich, werde ich senden von Stund an, wenn ich erfahren habe, wie es um mich steht.
24Ich vertraue aber in dem HERRN, daß auch ich selbst bald kommen werde.
25Ich habe es aber für nötig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Gehilfe und Mitstreiter und euer Gesandter und meiner Notdurft Diener ist;
26sintemal er nach euch allen Verlangen hatte und war hoch bekümmert, darum daß ihr gehört hattet, daß er krank war gewesen.
27Und er war todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, auf daß ich nicht eine Traurigkeit über die andern hätte.
28Ich habe ihn aber desto eilender gesandt, auf daß ihr ihn seht und wieder fröhlich werdet und ich auch der Traurigkeit weniger habe.
29So nehmet ihn nun auf in dem HERRN mit allen Freuden und habt solche Leute in Ehren.
30Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tode so nahe gekommen, da er sein Leben gering bedachte, auf daß er mir diente an eurer Statt.